

Gefeiert und getanzt wurde am vergangenen Freitag in St. Johann im Walde. Beim Oberleibninger Kirchtag spielten die Brunner Buam auf. Verpflegt wurden die Gäste von den Schützen und den Bäuerinnen. Wir haben uns mit der Kamera unter die Festbesucher gemischt.
Die Tischlerei Gollner in St. Johann im Walde hat am Samstag das 20jährige Firmenjubiläum gefeiert. 2004 hat Tischlermeister Martin Gollner als Ein-Mann-Betrieb mit einem Lehrling begonnen – heute beschäftigt er 8 Mitarbeiter und hat in 20 Jahren 13 Lehrlinge erfolgreich ausgebildet.
Der Sozialladen Lienz SoLaLi hat nach 14 Jahren einen neuen Standort. Dieser ist zwar immer noch in der Schweizergasse in Lienz, ist aber näher an das Stadtzentrum gerückt.
Öffnungszeiten im SoLaLi in der Schweizergasse 3-5:
Das bisherige Geschäftslokal ist aus allen Nähten geplatzt, jetzt hat man in der Schweizergasse 3-5 mehr Platz, aber trotzdem für den Sozialverein auch leistbare Räumlichkeiten gefunden. Ein Glückstreffer, freuen sich die Obfrau des Betreibervereins, Gemeinderätin Eva Karré und SoLaLi-Geschäftsführerin Sandra Holzer:



Schlipfkrapfen sind für viele auswärts lebende Osttiroler ein „Muss“, wann immer der Weg in die Heimat führt.
Die Kaufleutegemeinschaft Matrei Markt hat am Freitag zur Kindergaude in Matrei eingeladen, mit Kinderschminken, Judotraining, Puppentheater, Fotobox, Rollstuhlparcours u.v.m. Magdalena Pircher hat sich für Radio Osttirol umgehört und den Obmann von Matrei Markt, Daniel Steiner und Chrissi Obwexer getroffen:
Der Via Iulia Augusta Kultursommer im oberen Gail- und Drautal steht heuer unter dem Motto „Woher? Wohin?“. Die Kulturveranstaltungsreihe thematisiert Migration, Ortveränderungen und Grenzübergänge. Am 27. Juli hat Hannes Guggenberger von der Alpenvereinssektion Obergailtal-Lesachtal eine Wanderung auf historischen Pfaden vom Plöckenpass nach Timau geführt. Für Radio Osttirol war Alex Schmidbauer auf dem alten Römerweg unterwegs:

"Ich gelobe, mein Vaterland, die Republik Österreich, und sein Volk zu schützen und
mit der Waffe zu verteidigen." Diesen Satz riefen am Freitagabend in Innervillgraten 500 Soldaten der 6. Jägerbrigade des Österreichischen Bundesheeres mit Entschlossenheit. Die Angelobung fand im Anschluss an eine Waffenschau statt, für die musikalische Begleitung sorgte die Militärmusik Tirol. Wir haben das Ereignis mit der Kamera verfolgt:
Die Durst-Niederlassung in Lienz feiert das 25jährige Bestehen. Das Südtiroler Unternehmen mit Hauptsitz in Brixen ist auf digitale Drucktechniken spezialisiert und hat 1999 in Lienz ein Entwicklungs- und Produktionswerk für Tintenstrahldrucker eröffnet. 2009 wurde das markante Forschungszentrum für Inkjet-Technologie in Form eines „Bergkristalls“ errichtet.
Zwei Drucker-Neuheiten made in Lienz sollen Markt erobern
In den vergangenen 25 Jahren hat die Durst Austria als Teil der Durst Group zahlreiche Innovationen hervorgebracht. Besonders stolz ist man auf zwei Neuheiten am Drucksektor, die derzeit präsentiert bzw. im Markt eingeführt werden. Darüber berichten CEO Christoph Gamper und Geschäftsführer Wolfgang Knotz (Durst Lienz) im Radio Osttirol Interview:

Die Durstgruppe mit Hauptsitz in Brixen feiert das 25jährige Jubiläum des Standortes Lienz, und macht mit einem Kunstprojekt die eigene Arbeit als Kunst im öffentlichen Raum sichtbar.
In der Zwergergasse hängen seit Donnerstag riesige Streetbanner. Sie zeigen in Grafiken des Südtiroler Künstlers Klaus Pobitzer technische Details von gefertigten Drucksystemen, sowie Einzel- und Gruppenportraits – von Durst-MitarbeiterInnen, über berühmte Persönlichkeiten wie Madonna oder Albin Egger-Lienz, bis hin zur Lienzer Bürgermeisterin Elisabeth Blanik. Ein weiteres rund 500 Quadratmeter großes Banner kann bei der Durst-Filiale in der Peggetz bewundert werden. „Unsere Stadt soll ein Wohlfühlraum sein, in der Kreativität Platz haben soll“, so Blanik bei der Pressekonferenz am Donnerstag.
„Inside-Out“ macht Arbeit von Durst sichtbar
Die Durst-Niederlassung in Lienz hat in den letzten 25 Jahren zahlreiche Innovationen hervor- und neue Standards in Bezug auf Druckqualität und Effizienz auf den Markt gebracht. „Mein ganzes Lebenswerk schafft Fa. Durst locker in einem einzigen Tag herzustellen“, lautet die Bewunderung seitens des Künstlers Klaus Pobitzer.
Zum Jubiläum wird am Donnerstagabend in der Zwergergasse und am Freitag im Zuge einer großen internen Familienfeier angestoßen.

Hoher Überraschungsbesuch heute mittag in Lienz: der österreichische Außenminister Alexander Schallenberg hat einen Zwischenstopp in Lienz eingelegt. Anlass war die Präsentation eines Kunstprojektes zum 25jährigen Jubiläum von Durst Lienz. Der Südtiroler Künstler Klaus Pobitzer hat seine großformatigen Textil-Grafikdrucke in der Zwergergasse präsentiert. Schallenberg und Pobitzer sind befreundet, und auf dem Weg in ein Wochenende in Oberitalien hat der Minister hier einen Zwischenstopp eingelegt, genau rechtzeitig zur Pressekonferenz, bei der die Kunstinstallation vorgestellt wurde. Karin Stangl hat deshalb auch den Minister ans Mikrofon gebeten:
Der vollständige Titel der virtuellen Ausstellung lautet:
„70 Jahre Erstbesteigung K2
Der Südtiroler Erich Abram als Expeditionsmitglied und entscheidender Helfer“
Am 31. Juli 1954 wurde der zweihöchste Berg der Welt, der K2, „bezwungen“:
Die beiden italienischen Bergsteiger Achille Compagnoni und Lino Lacedelli haben den 8.611 Meter hohen Gipfel im Karakorum an der Grenze zwischen Pakistan und China erklommen. Sie waren damals Mitglieder einer strategisch-militärisch geplanten italienischen Expedition, die den K2 nach zahlreichen vergeblichen Versuchen erstmals erobern sollten.
Dass bei der erfolgreichen Erstbesteigung des Achttausenders ein Südtiroler einen entscheidenden Anteil hatte, ist wahrscheinlich weniger bekannt.
Eine virtuelle Ausstellung soll das jetzt ändern. Sie rückt Erich Abram in den Mittelpunkt.
Martin Kofler, Leiter des Tiroler Archivs für photographische Dokumentation und Kunst (kurz TAP) ist einer der beiden Kuratoren der Ausstellung „70 Jahre Erstbesteigung K2: Der Südtiroler Erich Abram als Expeditionsmitglied und entscheidender Helfer“.
Die virtuelle Ausstellung des Tiroler Photoarchivs (TAP) ist ab dem 31. Juli 2024 online abrufbar unter www.tiroler-photoarchiv.eu
Der Historiker Martin Kofler gibt im Radio-Osttirol-Interview interessante Einblicke, wie es zu dieser Ausstellung gekommen ist und berichtet über die K2-Besteigung anhand der historischen Fotos:
Raphael Heinrich (24), ein Indie-/Pop-Künstler, brachte seine Debütsingle auf den Markt. Sie heißt „Back in life“ und handelt von seinem eigenen Weg aus der Drogensucht.
Der Kindergarten in der Pfarre Heilige Familie in Lienz wird modernisiert und ausgebaut. Der Lienzer Gemeinderat hat dafür am Dienstag einstimmig einen Grundsatzbeschluss gefasst. Dem sind lange Verhandlungen zwischen Pfarre bzw. der Diözese Innsbruck und der Stadtgemeinde vorausgegangen:
Pfarrhaus soll zeitgemäßes Pfarrzentrum werden
Im letzten Jahr hat die Pfarre Heilige Familie das 60jährige Bestehen gefeiert. Das Pfarrhaus bzw. das gesamte Gebäude mit Pfarrsaal und Kindergarten ist sanierungsbedürftig. Die Pfarrgemeinde mit Pfarrgemeinderat und Pfarrkirchenrat bemüht sich schon länger um ein Sanierungskonzept. Ziel ist der Ausbau zu einem Pfarrzentrum, das auch abseits der kirchlichen Aufgaben zu einem Zentrum für die gesamte Bevölkerung des Stadtteils mit Südtiroler Siedlung und Friedensiedlung werden soll.
Erleichterung und Applaus nach langen Verhandlungen
Diakon Michael Brugger ist erleichtert, dass nun ein wichtiges Etappenziel erreicht ist. Die bei der Gemeinderatssitzung im Publikum anwesenden Mitglieder des Pfarrgemeinderates bedankten sich mit Applaus beim Gemeinderat für den einstimmigen Beschluss.
Stadtgemeinde als Bauherrin für Kindergarten
Die Stadtgemeinde Lienz wird den Kindergarten auf Basis eines Baurechtsvertrages auf eigene Kosten aus- und umbauen. Die Kosten für die Kindergartensanierung werden auf mehr als 2,2 Millionen Euro geschätzt, der Baurechtszins wird rund 900 Euro/Monat ausmachen, was laut Bürgermeisterin Elisabeth Blanik in etwa den derzeitigen Mietkosten entspricht. Für die Baukosten kann die Gemeinde auch entsprechende Förderungen von Bund und Land lukrieren.
„Schöpfungsverantwortung“ fließt in Planungen ein
Die Planungen koordiniert Architekt und Raumplaner Wolfgang Mayr. U.a. soll der Pfarrsaal, der derzeit über einen Hintereingang zugänglich ist, laut einen Vorentwurf des Architektenbüros Machne&Glanzl ins Erdgeschoss verlegt und direkt über die Kirche erreichbar gemacht werden. Trotz Ausbau werden keine zusätzlichen Flächen versiegelt, der verbaute Grundriss bleibt nahezu gleich, betont Mayr. Damit kommt die Pfarre zur Heiligen Familie auch ihrer Verantwortung als Klimabündnis-Pfarre nach.
Pfarre und Stadtgemeinde wollen nun möglichst zügig durch das Planungsverfahren, in die Umsetzung und hoffen auf Baubeginn noch im Jahr 2025.
Das Olala-Zelt hinter der Dolomitenhalle in Lienz war auch Schauplatz für das Netzwerktreffen der "OsttirolerInnen weltweit umadum".
Dieses Projekt geht auf die Initiative "Vordenken für Osttirol" zurück und soll einerseits auswärtige OsttirolerInnen außerhalb des Bezirks und Zugezogene in Osttirol dabei unterstützen, Kontakte zu knüpfen.
Radio-Osttirol-Reporter Alex Schmidbauer hat beim Netzwerktreffen mit Vertretern der Initiative vom Regionsmanagement, Wirtschaftskammer, Unternehmen und auch zugezogenen Neo-Osttirolern gesprochen.
Näheres zum Netzwerk "OsttirolerInnen weltweit umadum" finden Sie auch hier.
Das Flugtaxi VoloCity vom deutschen Unternehmen Volocopter soll im Rahmen der Olympischen Spiele in Paris zu seinem Jungfernflug abheben. In diesem Drohnentaxi steckt auch Technik bzw. KnowHow aus Osttirol. Das High-Tech-Unternehmen MICADO aus Oberlienz ist ein Zulieferunternehmen von Volocopter.
MICADO-Geschäftsführer Edwin Meindl hat am Donnerstag an einer Podiumsdiskussion im Austria House Tirol in Paris teilgenommen. Tirol Werbung und Standortagentur nutzen diese Plattform u.a., um Tiroler Wirtschaftsleistungen zu präsentieren.
Karin Stangl hat mit Edwin Meindl von MICADO gesprochen:
In der Nacht auf den 19. Juli hat in Matrei hat eine Mure im Goldriedgraben die größte Trinkwasserleitung der Gemeinde - die Goldriedquelle - gekappt, und auch die Zufahrt zur Quellfassung beschädigt. Siehe dazu: Mure beschädigt größte Trinkwasserleitung
Der Matreier Bürgermeister Raimund Steiner geht davon aus, dass die Trinkwasserleitung bis Ende dieser Woche wieder in Betrieb genommen werden kann. Im Goldriedgraben selbst muss die Wildbach- und Lawinenverbauung die zerstörten Sperren wieder neu errichten: