Josef Kalina äußerte sich ironisch über den Wunsch der Osttiroler, die APG-Leitung in sensiblen Bereichen in den Boden zu verlegen.
Positiv fiel der Bescheid zur Umweltverträglichkeitsprüfung für die neue 220-kV-Stromleitung der Austrian Power Grid durch Osttirol aus. Umgehend kündigte Franz Theurl, Obmann des Tourismusverbandes an, gegen die neuen Masten zu kämpfen. Der Verband und die Gemeinden Lienz und Obertilliach fordern ja Erdverkabelungen in jenen Bereichen, in denen sie das Landschaftsbild als besonders schützenswert erachten.
Auf der Plattform "X" äußerte sich nun Josef Kalina zu diesem Widerstand aus Osttirol. Er war einst Sprecher von Bundeskanzler Viktor Klima – und später Bundesgeschäftsführer der SPÖ. Kalina teilte auf der Plattform einen Artikel des ORF Tirol und kommentierte mit ironischem Unterton: "So schaut’s aus in Österreich. Sie wollen den Strom, aber die Leitung nicht sehen." Schließlich rückte mit Hannes Schwarzer ein ehemaliger Kommunalpolitiker der LSL aus, um Kalina zu widersprechen: "Red net so an Blödsinn! 1) ist das eine reine Exportleitung nach Italien und 2) gehts um etwa 2 x 4 km Erdkabel am Fuß der Lienzer Dolomiten und dann wieder bei Obertilliach (Tiroler Gailtalquerung)."
Kalina betreibt mittlerweile die Agentur Unique Public Relations GmbH. Zu seinen Kunden zählen die Westbahn, der chinesische Tech-Konzern Xiaomi oder die Billigfluglinie Wizz Air mit Sitz in Budapest.
So schaut’s aus in Österreich 😱 sie wollen den Strom aber die Leitung nicht sehen 🤪 https://t.co/T31RIpBsXV
— josef kalina (@josefkalina) March 4, 2026