In der Wirtschaftskammer Lienz hat am Freitag die Freisprechfeier für 16 Tischlerlehrlinge stattgefunden, die heuer ihre Lehre in einem Osttiroler Tischlereibetrieb erfolgreich abschließen konnten - 6 von ihnen mit Auszeichnung. Die Abschluss-Werkstücke können noch bis Donnerstag (jeweils 9 bis 20 Uhr) in der Kreativmöbel-Ausstellung in der Wirtschaftskammer besichtigt werden:
Es war eine lange Saison für den Osttiroler Radprofi Felix Gall – mit einem versöhnlichen Ende. Bei der Spanienrundfahrt konnte sein Team Decathlon den zweiten Platz in der Gesamtwertung von Ben O'Connor an den letzten beiden Tagen verteidigen. Der Australier landete im Gesamtklassement hinter Primoz Roglic aus Slowenien (Red Bull). Gall beendete die Rundfahrt auf dem 29. Platz – in der Teamwertung landete er jedoch mit Decathlon auf dem Podium (Rang drei). Allerdings gelang O'Connors Erfolg vor allem auch wegen Galls Helferdiensten zu Beginn des Etappenrennens.
"Glücklich"
Im abschließenden Zeitfahren in Madrid landete Felix Gall übrigens auf dem 125. Platz, er verlor 4 Minuten und 18 Sekunden auf den Etappensieger Stefan Küng aus der Schweiz. Gall zog nach dem Rennen Bilanz: "Die dritte Woche war es mental sehr schwer. Ich habe versucht, das Team zu unterstützen und bin froh, dass ich am Samstag im Finale für Ben da war." Er sei glücklich darüber, die Vuelta auf einem hohen Level abgeschlossen zu haben.
Gall muss sich nun auch von seinem Teamkollegen O'Connor verabschieden. Der Australier wechselt mit der neuen Saison zu Jayco Alula.
Felix Gall zu seinem Resüme zur Vuelta am Sonntagabend:



Heimvorteil bürgt für eine köstliche Vielfalt heimischer Lebensmittel, darunter Käsesorten für jeden Geschmack.
Wetterglück, eindrucksvolle sportliche Leistungen und begeisterte Zuschauermassen, auch bei der 37. Auflage des Extrembewerbs Dolomitenmann am Samstag in Lienz. 120 Profi- und Amateurteams mit Sportlerinnen und Sportlern aus 16 Nationen stellten sich der Herausforderung für die Härtesten unter der Sonne.
Kolland Topsport Future holt Dolomitenmann-Sieg
Alle Ergebnisse auf www.redbulldolomitenmann.com
ServusTV sendet die Highlights des 37. Red Bull Dolomitenmanns am 14. September um 16.40 Uhr, der ORF am 15. September um 12.45 Uhr.
Radio Osttirol war den Dolomitenmännern und -frauen mit Reinhold Abart, Boris Knorr und Karin Stangl dicht auf den Fersen. Hier eine Zusammenfassung:
Das Jägerbataillon 24 hat einen neuen Kommandanten. Oberst Matthias Wasinger ist der neue Bataillonskommandant und hatte seinen ersten offiziellen Auftritt beim Dolomitenmann-Bewerb am Samstag. Reinhold Abart hat mit ihm gesprochen:
Der Gemeinderat von Nußdorf-Debant hat in seiner Sitzung am Mittwoch einige Projekte beschlossen, u.a. die Errichtung einer Photovoltaikanlage auf dem Dach des Gemeindeforums, den Bau von vier überdachten Parkplätzen für den Gesundheits- und Sozialsprengel und die Absicherung des Trogenbachs durch die Wildbach- und Lawinenverbauung:


Zu einem ungewöhnlichen Spiel trIsel sich am vergangenen Wochenende Paddler an der Isel. Beim sogenannten Pin-Ball Race kamen Gäste aus mehreren verschiedenen Ländern. Wir besuchten die Paddler an der Isel.
Die Gruppe „Hannah Brugger & Band“ aus Osttirol besteht seit zwei Jahren. Beim heurigen „Welcome To Europe“-Songcontest in Deutschland holte sie sich den Sieg – mit dem selbstgeschriebenen Song „What about us now“. Dafür wurde die Formation unlängst von der Gemeinde Matrei i. O. geehrt.


Mit einem Sternmarsch starteten die Musikanten aus Ainet ihre 120-Jahr-Feier. Musikalischen Beistand gab es aus Huben und Virgen sowie von der "Irschner Blos". Wir waren beim Blasmusik-Fest mit der Kamera vor Ort:

Nicht nur im Winter ist der Skiclub aktiv. Am vergangenen Wochenende lud die Vereinsführung zu einem zünftigen Dämmerschoppen in die Pfister. Was eigentlich als Helferfest für die Ehrenamtlichen des Skiweltcups gedacht war, wurde nun zu einer Feier für alle. Gefeiert wurde zu der Musik der "Brunner Buam", für die Kinder gab es ein eigenes Programm. Wir waren mit der Kamera vor Ort.
Auf Österreichtour ist derzeit SPÖ Nationalrat Beppo Muchitsch, Vorsitzender der sozialdemokratischen Gewerkschaft FSG.
Am Montag hat er in Lienz Halt gemacht, um vor den Wahlen am 29. September die Gruppe der NichtwählerInnen zu mobilisieren. „Die 32h-Woche ist unser Fernziel, aber sie muss schrittweise umgesetzt werden“, stellt der Gewerkschafter klar.
Forderung: „Hände weg vom Pensionsantrittsalter“
Zugleich fordert er die Schwerarbeiterregelung für alle Menschen, die in der Pflege beschäftigt sind und „Hände weg vom Pensionsantrittsalter“. Ebenso wie Muchitsch plädiert die Osttiroler Spitzenkandidatin Sabine Walder für ein Recht für Teilzeit-Beschäftigte, auf Vollzeit umzusteigen. „Im Handel ist das schwierig, da Teilzeitarbeitskräfte günstiger sind, sie erhalten nur 25% Überstundenzulage, und sie sind flexibler einzuteilen“.
Walder ist Betriebsrätin bei Loacker und weiß, dass viele Frauen in der Pension weiter geringfügig arbeiten, um mit ihrem Einkommen auszukommen: „Da muss sich etwas im System ändern“.
Als Bäuerin in Innervillgraten scheut sie sich nicht, die Landwirte mit dem SPÖ-Programm anzusprechen. „Das Renaturierungsgesetz und die administrativen Auflagen der EU belasten die Bauern“.
Bei den Nationalratswahlen 2019 hat sich die SPÖ im traditionell schwarz dominierten Bezirk fast halbiert, jetzt kämpft Walder um jede Stimme: „Jeder Punkt über 9% wäre ein Erfolg, alles darunter eine Niederlage“. Am Montag bei der Pressekonferenz schien die Stimmung am Podium eher gedrückt, vielleicht auch angesichts der Wahlerfolge der AFD in Ostdeutschland. Die Lienzer SPÖ-Bürgermeisterin Elisabeth Blanik warnte sogar vor den Populisten und ihren „einfachen“ Lösungen.