Seit Sonntag ist es nun fix: Der aktuelle Lockdown wird bis einschließlich 7. Februar verlängert. Es gelten weiterhin die bestehenden Ausgangsbeschränkungen, man soll sich mit niemandem treffen, wer kann, soll im Homeoffice arbeiten.
Spazierengehen und Einzelsport im Freien bleiben weiterhin erlaubt, auch Skifahren, Langlaufen, Rodeln und Eislaufen ist weiterhin möglich… allerdings werden die Abstandsregeln strenger. Der Mindestabstand wird von 1 Meter auf 2 Meter ausgeweitet und spätestens ab dem 25. Jänner gilt FFP2-Maskenpflicht beim Einkaufen und in öffentlichen Verkehrsmitteln.
Erst ab 8. Februar soll der Lockdown dann schrittweise gelockert werden. Die Geschäfte sollen wieder öffnen, ebenso wie Frisör-, Massage- und Kosmetiksalons, sowie Museen und Galerien.
Die Schulen starten nach den Semesterferien mit Präsenzunterricht, in Wien und Niederösterreich also am 8. Februar, in den anderen Bundesländern dann eine Woche später. Das bedeutet, dass die Semesterferien in Oberösterreich und der Steiermark um eine Woche vorverlegt werden.
Tourismus und Gastronomie bleiben den ganzen Februar noch zu, Mitte Februar soll dann entschieden werden, wie es hier weitergeht.
In die politische Entscheidung waren auch die Landeshauptleute eingebunden:
Schnell gemacht und richtig gut: Die tiefgefrorenen Schlipfkrapfen sind nicht von ungefähr so beliebt …
Auch Italien hat am Wochenende den Lockdown verschärft und einige Regionen zur Roten Zone erklärt, dazu zählt auch Südtirol. Die Südtiroler Landesregierung will aber an den bisherigen Regelungen festhalten und wehrt sich gegen die Einstufung als Rote Zone:
2020 war eines der wärmsten Jahre bisher, der heurige Jänner dürfte zumindest in Osttirol mit den frostigen Temperaturen etwas kälter oder wenigstens nicht wärmer als im langjährigen Schnitt ausfallen. Doch womit wird das überhaupt verglichen? Ab 2021 gilt die neue 30jährige Klimanormalperiode von 1991 bis 2020. Zuvor wurden die Daten aus dem Zeitraum von 1961 bis 1990 herangezogen. Damit bricht sozusagen eine „neue Normalität“ an:
Eine nachhaltige Zukunft und ein gutes Leben für alle ist nur dann möglich, wenn auch alle die gleichen Chancen und Möglichkeiten haben. Sophie Vergeiner, Raphaela Weis und Maximilian Fritzer von der HAK Lienz haben sich mit den 17 Zielen für eine nachhaltige Zukunft der Vereinten Nationen befasst, und wollen diese im Rahmen einer Medienkampagne und mit Unterstützung von Radio Osttirol bekannter machen. Im folgenden Beitrag geht es um Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau:
Die eisigen Temperaturen der letzten Woche haben auch den Autofahrern zu schaffen gemacht. Die Pannenhelfer von ÖAMTC und ARBÖ sind in Osttirol seit dem vergangenen Wochenende im Dauereinsatz. Schwache Autobatterien und liegengebliebene Dieselfahrzeuge waren die häufigsten Fälle.
Im gesamten Bezirk Kitzbühel ist die Bevölkerung von heute bis Montag zu kostenlosen PCR-Tests aufgerufen. Grund dafür ist ein Cluster in Jochberg, wo die mutierte Virusvariante aus England vermutet wird. Im Rahmen der Pressekonferenz der Tiroler Landesregierung am Mittwoch hat der Innsbrucker Infektiologe Dr. Günther Weiss über die mutierte Virusform informiert. Dass die bereits angelaufenen Impfungen gegen die Mutation weniger gut wirken, glaubt Weiss aber nicht.
Die Slalomrennen am kommenden Wochenende in Kitzbühel finden nicht statt, für die Hahnenkammabfahrt eine Woche später gibt es aber noch Hoffung. Dieses Rennen ist der Traum jeden Abfahrers, sagt Alexander Köll, der sich seit gestern am Dorfberglift in Kartitsch mit dem schwedischen Nationalteam auf die Rennen im Kitzbühel vorbereitet. Was in St. Oswald so besonders ist, und warum sich dort schon viele internationale Skistars vom Schlepplift hinaufziehen ließen, erzählt Alexander Köll im Interview mit Christine Brugger.
Eine kurze Besichtigungstour des Skigebietes gibt's hier
Transit und Arbeitsmarktpolitik sollten die zentralen Themen in der Klausur der Tiroler Landesregierung am Dienstag und Mittwoch sein. Doch die aktuellen Entwicklungen in der Coronapandemie haben die Agenda beeinflusst:
Auch heuer lagen wieder Bücher unterm Christbaum und die Weihnachtsfeiertage haben wir mit Lesen verbracht: über eine Schiffsreise in die Arktis, zwei unterschiedliche Freundinnen und eine humorvolle Sicht auf Österreich:
Die Covid-Infektionszahlen im Bezirk Lienz sind steigend, alle Hoffnungen liegen jetzt auf dem Impfstoff. Wie er funktioniert und welche Nebenwirkungen er hat, erklärt der Infektiologe Dr. Gernot Walder im Gespräch mit Christine Brugger.

Woche für Woche lesen wir ihn, den Osttiroler Boten. Darin zu finden, gibt es viele Texte und zahlreiche Bilder. Bis eine neue Ausgabe fertig ist, sind jedoch einige hundert Arbeitsschritte notwendig. Der letzte große Schritt, ist der Druck auf Papier. Wir waren in der Druckerei Oberdruck in Stribach und haben uns angesehen, wie eine neue Ausgabe des „OB“ hier entsteht.
Osttirol schafft es in letzter Zeit immer wieder zumindest in die österreichweiten Schlagzeilen. Nach den Rekord-Schneemengen der letzten Wochen, gab es in den letzten Tagen Rekord-Temperaturen. Lienz etwa - war mit minus 23,5 Grad vor kurzem die kälteste Bezirkshauptstadt Österreichs.
Wie kommen die Osttirolerinnen und Osttiroler mit dieser eisigen Kälte zurecht?
Die ÖAMTC-Flugrettung modernisiert die Hubschrauberflotte. Bis 2024 werden insgesamt 5 bis 6 neue Hubschrauber vom Typ Airbus Helicopter H135 angekauft, informiert Reinhard Kraxner von der ÖAMTC-Flugrettung. Damit sollen ältere Modelle ersetzt werden. Gleichzeitig werden vorhandene Hubschrauber technisch verbessert und auf den neuesten Stand gebracht. Dabei werden u.a. Getriebe, Rotorblätter, Höhenleitwerk und Cockpit-Instrumente ausgetauscht. Das ist auch für den in Nikolsdorf/Osttirol stationierten Christophorus7 in den nächsten Jahren geplant, dieser soll damit für Einsätze in großen Höhen noch besser gerüstet sein. Allein diese Modernisierungsarbeiten kosten 650.000 Euro pro Hubschrauber, vier Techniker der HeliAir arbeiten rund 8 Wochen an einem Helikopter, erklärt Kraxner. Die ÖAMTC Flugrettung betreibt 17 ganzjährige Heli-Stützpunkte in Österreich, sowie 4 saisonale Winter-Standorte und einen Intensivtransport-Hubschrauber.