Der Leiter des SOS Kinderdorf Nußdorf-Debant ist aufgrund schwerwiegender Vorwürfe vorrübergehend dienstfrei gestellt.
Der Leiter des SOS Kinderdorf Nußdorf-Debant ist vorrübergehend dienstfrei gestellt. Das bestätigt SOS-Kinderdorf Tirol. Zwei Personen haben schwerwiegende Vorwürfe erhoben, diese beziehen sich auf dessen damalige berufliche Tätigkeit in den 1990er und 2000er Jahren. Beide Fälle werden derzeit im Rahmen des laufenden Opferschutzverfahrens geprüft und sind noch nicht abgeschlossen, heißt in einer Stellungnahme von SOS Kinderdorf.
Keine Vorverurteilung
Die Dienstfreistellung sei eine Standard-Maßnahme und keine Vorverurteilung. Am Standort in Nußdorf-Debant wurde eine interimistische Leitung eingesetzt, damit die operative Führung am Standort nahtlos gesichert ist. Die Betreuung der Kinder und Jugendlichen am Standort läuft geordnet weiter und bleibt stabil und sicher, teilt SOS Kinderdorf Tirol mit.