Auf internationales Interesse stößt die aktuelle Studie aus dem Labor von Dr. Gernot Walder in Außervillgraten. Das Forschungsteam der Infektiologie Osttirol hat sich gemeinsam mit den Universitäten Graz, Innsbruck und Würzburg mit der Entstehung einer Coronavariante befasst. Im Zuge der Forschung wurde sogar eine Osttirol-Variante festgestellt. Die Studie erlaubt Rückschlüsse, wie sich Erreger verändern und worin der beste Schutz vor neuen Varianten besteht. Christine Brugger hat mit Gernot Walder gesprochen:
Unter dem Motto „Lienz4Peace“ findet am Samstag, 12. März eine Benefizaktion für Flüchtlinge aus der Ukraine statt. Am Lienzer Hauptplatz wird ukrainischer Borschtsch gekocht und gegen eine Spende zugunsten von „Nachbar in Not“ ausgegeben (auch zum Mitnehmen).
Martin Egger hat mit Organisator Thomas Geiger gesprochen:
Die Lienzer Pfarren organisieren in Zusammenarbeit mit der Stadtgemeinde Lienz ein Lichtermeer für die Ukraine. Mit Musik, Schweigen und Gebeten soll Solidarität mit den Menschen in der Ukraine spürbar werden. Außerdem berichtet der Honorarkonsul der Ukraine in Tirol, Walter Peer darüber, welche Unterstützung benötigt wird, und wie man am besten helfen kann.
Auf der Plattform des Landes Tirol www.tirol.gv.at/ukraine kann man freie Unterkünfte melden, Unterstützung und Hilfe für Flüchtlinge anbieten bzw. erfahren, welche Unterstützung benötigt wird. Inzwischen hat das Land Tirol hat eine Infohotline einrichtet, diese steht von Montag bis Sonntag von 8 bis 18 Uhr zur Verfügung. Sowohl für Menschen, die helfen möchten, als auch für Flüchtlinge aus der Ukraine, die in Tirol sind, und Fragen haben bzw. Hilfe benötigen: Infohotline: 0800 20 22 66
Das Osttiroler Lichtermeer beginnt am Samstag, 12. März um 19.30 Uhr am Lienzer Hauptplatz vor der Liebburg. Dazu Dekan Franz Troyer im Interview mit Radio Osttirol:
Wie wird sich der Krieg in der Ukraine auf Tirol auswirken? Um gut vorbereitet zu sein, sind jetzt auch die Sozialpartner von Wirtschafts- über Arbeiter- und Landwirtschaftskammer, ebenso der ÖGB, die Industriellenverinigung und das AMS im Ukraine Gremium involviert.
Derzeit rechnet LH Platter mit rund 2.500 Flüchtlingen und ortet eine große Solidarität in der Bevölkerung. LHStvin Ingrid Felipe spricht aber von guten Voraussetzungen, die der Bund schaffen wird, um den Vertriebenen den Zugang zum Arbeitsmarkt zu ermöglichen. Daneben braucht es auch Kinderbetreuung, Übersetzungsleistungen etc.
Weiterführende Informationen: www.tirol.gv.at/ukraine
Hotline für geflüchtete UkrainerInnen in Österreich ist von 0-24 Uhr erreichbar: +43 1 2676 870 9460 (0-24 Uhr)
Ein 74-jähriger Deutscher aus dem Landkreis Sächsische Schweiz, Mitglied einer Reisegruppe, war am 08.03.2022 mit seinen Skiern im Skigebiet Zettersfeld in Nußdorf-Debant unterwegs. Als der Mann zum Abendessen nicht im Hotel erschien, verständigte die Hotelchefin die Rettungskräfte. Nach einer Suchaktion im Bereich der blauen Piste Nr. 1, konnte der Mann rund 15 Meter abseits der Piste leblos aufgefunden werden. Nach derzeitigem Ermittlungsstand dürfte der Mann gegen 15:20 Uhr von der Piste abgekommen sein. Die Ursache ist derzeit noch unklar, eine Obduktion wurde angeordnet.
Am 8. März wird bereits seit 111 Jahren der internationale Frauentag gefeiert.
Politikerinnen, Frauenorganisationen und verschiedenste Institutionen nehmen diesen Tag wieder zum Anlass, um die Problematik rund um "Gleichstellung und gerechter Verteilung von Geld und Arbeit zwischen den Geschlechtern" anzusprechen.
Alexandra Urso-Tabernig bittet um Sachspenden für die Menschen im Kriegsgebiet.
Vom 13. bis 20. März werden von 10.00 bis 17.00 Uhr drei Lkws mit Hilfsgütern beladen, die dann direkt in die Ukraine geliefert werden. Die engagierte Lienzerin hat bereits 2015 sehr erfolgreich an die Hilfsbereitschaft der Osttirolerinnen und Osttiroler appelliert, Menschen auf der Flucht mit Kleidung, Medikamenten und Hygieneartikeln zu helfen. Unterstützt wird sie jetzt von Katharina Weixelbraun, einer im Mölltal lebenden Ukrainerin, die über Orts- und Sprachkenntnisse verfügt. Das Beladen der Lkws organisieren die geflüchteten Iraker und Palästinenser, die bereits 2015 im Einsatz waren.
Die Firmen Herrnegger Transporte und Pirkner Events stellen die Lkws gratis bzw. zum Selbstkostenpreis zur Verfügung. Sie sollen in Katovice an der polnisch/ukrainischen Grenze umgeladen und die Hilfsgüter dann mit kleineren Lieferwagen nach Uschgorod in der Ukraine gebracht werden. So wollen die beiden Frauen sicherstellen, dass die Sachspenden ankommen und auch gleich vor Ort die Menschen erreichen. Gebraucht werden:
Die Sachspenden können nicht einzeln angenommen werden, sondern bitte nur in beschrifteten (deutsch und englisch) Kartons verpackt.
Informationen gibt’s bei Alexandra Urso-Tabernig, 0664-501 36 58
Die Suchthilfe Tirol unterstützt RaucherInnen dabei, dauerhaft mit dem Rauchen aufzuhören. Am 1. April startet ein Rauchfrei-Kurs in Lienz. Nähere Infos dazu in der Beratungsstelle der Suchthilfe Tirol in der Rosengasse/Lienz und unter www.bin-rauchfrei.tirol
Der Seelsorgeraum Lienz Süd lädt jeden Sonntag im März zu einer Wallfahrt für den Frieden in Lavant ein. Treffpunkt jeweils um 14.30 Uhr beim Widum in Lavant.
Am 6. März haben sich an die 80 Menschen in Lavant eingefunden, um gemeinsam den Kreuzweg zur Wallfahrtskirche Maria Lavant hinauf zu pilgern und für den Frieden in Europa zu beten:

Die Sport-Union Matrei Ski veranstaltete am Samstag, 5. März 2022 den Schiball im Matreier Tauerncenter. Das Osttirol Quintett sorgte für Unterhaltung.
Am 6. März 2022, gegen 03:45 Uhr beschädigte ein bisher unbekannter Täter eine auf dem Hildenweg hinter dem Tauerncenter in Matrei in Osttirol aufgestellte Straßenlaterne, indem er vermutlich mit einem Straßenschild das Leuchtmittel einwarf. Die Laterne begann zu brennen und wurde dabei komplett beschädigt. Ein Anrainer löschte die Lampe noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr. Um zweckdienliche Hinweise an die PI Matrei i. O. (Tel. 059133/7234) zur Ausforschung des Täters wird ersucht.