Gemeinsames Monitoring und Datenaustausch
Das Arbeitsübereinkommen umfasst u.a. ein gemeinsames grenzüberschreitendes Monitoring für große Beutegreifer, eine Abstimmung im Wolfsmanagement und den laufenden Datenaustausch. So sollen z.B. die DNA-Proben von Wölfen, die in einem Land nachgewiesen wurden auch mit den Nachweisen in anderen Ländern abgeglichen werden. Ein Ziel sind dabei auch einheitliche bzw. vergleichbare Untersuchungssysteme.
Im gesamten Alpenraum dürfte es laut Schätzungen an die 200 Wolfsrudel geben, 38 davon in den Regionen der Arge Alp (ohne die Lombardei). Für die Agrarreferenten steht fest, dass der Wolf im Alpenraum nicht mehr vom Aussterben bedroht ist, und der Schutzstatus der EU nicht mehr gerechtfertigt sei.
Zur Arge Alp, die vor 50 Jahren gegründet wurde, zählen 10 Regionen, Provinzen und Kantone in Österreich, Italien, Deutschland und der Schweiz. Das Arbeitsübereinkommen zum Wolfsmanagement wurde von Vorarlberg, Salzburg, Bayern, Südtirol, dem Trentino und Tirol unterzeichnet.