„Mehr Regal für Regional“: Die Neo-Kaufleute in Ainet stehen von ganzem Herzen zur Regionalität.
Seit dem 17. November gilt nun wieder der verschärfte Lockdown. Rund drei Wochen haben die meisten Geschäfte und auch Dienstleister wieder geschlossen. Die Ausgangsbeschränkung gilt ja wie schon im Frühjahr rund um die Uhr. Die Wohnung verlassen soll man demnach nur für dringende Besorgungen, um zur Arbeit zu kommen, um andere zu versorgen oder um Gefahren abzuwenden.
Spaziergänge und Individual-Sport im Freien sind jedoch erlaubt, was viele jetzt ganz bewusst genießen, aber auch viele andere -teils ungewohnte- Dinge:
Auf der Suche nach Themen ohne das „C…Wort“ sind wir im Archiv auf den Lienzer Lebzelt gestoßen. Den gibt es jetzt wieder frisch bei den Lienzer Bäckern und Konditoren, und die dürfen für den Verkauf auch offen halten. Christine Brugger hat damals – als der Abstand noch nicht wichtig war – den Lienzer Lebzelt-Bäckern über die Schulter geschaut.
Das Jahr 2019 stand im Mittelpunkt der RMO Generalversammlung, die am 16.11. coronabedingt als zoom-meeting abgehalten wurde. Neben den europäischen Leader- und Interegg-Projekten betreut das Regionsmanagement auch das Regionalentwicklungsprogramm Isel natura 2000, das Freiwilligenzentrum und das Projekt „last mile“ zur Stärkung der Mobilität im Bezirk.
Gesundheitslandesrat Bernhard Tilg und Bildungslandesrätin Beate Palfrader berichteten in der Landtagssitzung am Mittwoch über die Maßnahmen in ihren Bereichen und appellierten – an die Bevölkerung aber auch an die Politik.
LR Gabriele Fischer hat mit ihrer Forderung zum bedingungslosen Grundeinkommen einen österreichweiten Diskurs ausgelöst. Im Interview mit Christine Brugger erklärt sie, warum gerade jetzt der richtige Zeit für die Schaffung einer Grundsicherung ist.
Direkt bei der Waldgenossenschaft Iseltal entstand auf 2,2ha das erste Nasslager für Schadholz in Tirol. Hier lagern bereits 20.000 Kubikmeter Rundholz, insgesamt können 65.000 Kubikmeter gelagert und beregnet werden. So wird der enorme Holzfluss aus den Wäldern aufgefangen und die Qualität des Holzes gesichert.
Der ehemalige Skispringer, Olympiasieger und langjähriger ÖSV-Sportdirektor Toni Innauer hat DIE 12 TIROLER entwickelt. Das sind 12 Übungen, die heimischen Alpentieren abgeschaut sind: Zum Dehnen und Kräftigen von bestimmten Muskelgruppen, mit dem Ziel zu mehr Lockerheit und Beweglichkeit zu kommen. Die Übungen heißen z.B. Alpensalamander, Bachforelle, Grille, Gamsbock und Bär, mehr als eine Matte braucht es dafür nicht. Die 12 Übungen in verschiedenen Varianten für Anfänger und Fortgeschritte beschreibt Toni Innauer in einem Buch und veröffentlicht dazu auf seiner Homepage auch jede Woche ein neues Video, in denen die Übungen gezeigt werden: www.toni-innauer.at
Den Anstoß für DIE 12 TIROLER hat eine schlaflose Nacht gegeben, wie Toni Innauer selbst in einem Video erzählt:
„Ja zu Tirol“. Unter diesem Motto startet die Tiroler Wirtschaftskammer eine neue Initiative, damit gerade jetzt im zweiten Lockdown Tiroler Produkte bestellt und Dienstleistungen angenommen werden.
Die Rote Nasen Clowndoctors lockern mit ihren Auftritten die Stimmung im Krankenhaus und Altersheim auf und bringen die Gesichter der Patienten und Bewohner zum Strahlen. Auf gänzlich andere Mission, wenn auch mit dem gleichen Ziel, begaben sich Clowndoctorin Anna Russegger und ihre Kollegen Christan Moser und Karin Nagele unlängst im Defereggental. Die Clowns lösten im hinteren Defereggental ein Versprechen ein und besuchten den Gewinner eines Online-Clownbesuchs.
Jan Niedrist, ein Mittelschüler aus St. Jakob i.D., hatte im Juli diesen Besuch gewonnen und staunte nicht schlecht, als Ende Oktober gleich drei Clowns in Lebensgröße vor ihm standen.
Ob das Trio sein verschwundenes Auto wiederfindet und was Jan, ein Abschleppwagen und eine Aufführung damit zu tun haben, erfahren Sie hier.
Das Ehepaar Gertraud und Helmut Patterer sind auch seit Jahrzehnten musikalisch „am Weg“ – ob als „Duo Patterer“ oder „Patterer Musikanten“. Ihr Herz schlägt jedenfalls von Beginn an für die Volksmusik. (Bericht im „OB“, Ausgabe 25.11.2020)

Am Tag vor dem zweiten Lockdown bemerkte man am frühen Nachmittag in der Lienzer Innenstadt und auf den Straßen noch ein reges Treiben. Bereits am ersten Tag, genau 24 Stunden später, an dem die neuen Ausgangsbeschränkungen galten, war es merklich ruhiger.
Ende Oktober ist auch in der Burg Heinfels die Saison zu Ende gegangen. Es war der erste Sommer, in dem die restaurierte Burganlage für Besucherinnen und Besucher offen stand. Und auch wenn es nur eine kurze Saison war, war der Andrang mit über 5.500 Besucherinnen und Besuchern beeindruckend:
Noch in der letzten Woche hat der Virger Holzbildhauer Harald Weiskopf an seinen Klaubauf-Larven gearbeitet. Auch wenn der Brauch heuer Corona zum Opfer fällt, das Virus wird er aber sicher überleben. So müssen die Totenkopf-Larven auf ihren großen Auftritt im nächsten Jahr warten.