Mit den Eislaufschuhen über den zugefrorenen See flitzen – das gehört der Vergangenheit an. Zumindest offiziell.
An den Temperaturen kann es nicht liegen. Die Eisdecke auf dem Tristacher See erscheint gewaltig. Warum also ist die Fläche nicht schon längst geräumt und für alle Eisläufer und Spaziergänger freigegeben? Das fragen sich viele Passanten dieser Tage. Der tiefer Grund dafür liegt in der Wasserqualität des Sees, wie Bürgermeisterin Elisabeth Blanik gegenüber dem Osttiroler Boten erklärt. „Um die Qualität des Wassers zu halten und zu verbessern, waren mehr und neue Zuflüsse in den See notwendig“, so das Gemeindeoberhaupt.
Diese neuen Zuflüsse, die teils aus dem Seeboden strömen, veränderten die Dynamik im Wasserhaushalt - sorgen also für mehr Bewegung und dadurch für eine Instabilität der darüber liegenden Eisdecke. Blanik: „Wir haben Experten des Weißensees konsultiert, die uns bestätigten, dass das Risiko eines Einbruchs zu groß sei. Denn de facto haben wir es hier nun mit einer schwimmenden Eisdecke zu tun, die unterschiedliche Eisstärken aufweist und bei zu viel Belastung und Bewegung einbrechen kann.“
Wie es mit dem Eislaufsport in Lienz weitergeht, lesen Sie in der aktuellen Print-Ausgabe des Osttiroler Boten.