
Das Land Tirol und die Tiroler Feuerwehren sammeln in einer gemeinsamen Aktion Sachspenden, die derzeit in der Ukraine gebraucht werden.
So wie in diesem Video zusehen ist in Lienz am Samstag, 12. März 2022.
Weitere Abgabemöglichkeit bei den Feuerwehren/Feuerwachen in den Tiroler Gemeinden
Samstag, 19.3.2022, 9 - 11 Uhr Samstag, 26.3.2022, 9 - 11 Uhr
Welche Sachspenden werden derzeit gebraucht?
-Ungeöffnete Hygieneartikel und Babyhygieneprodukte (Windeln, Feuchttücher, usw.)
-Einzelbettwäsche (neu oder frisch gewaschen & verpackt; keine Doppelbettwäsche)
-Handtücher (gewaschen & verpackt)
-(Winter-)Schlafsäcke
Die Tiroler Bäuerinnen feiern heuer das 60jährige Bestehen ihrer Organisation. In ganz Tirol sind 60 Aktionen und Veranstaltungen im Jubiläumsjahr geplant, auch in Osttirol haben sich Bäuerinnen einiges vorgenommen. Karin Stangl hat mit Bezirksbäuerin Karin Huber gesprochen:
Wie reagieren Kinder und Jugendliche auf den Krieg? Wie es Erwachsenen gelingen kann, darüber zu sprechen, auch wenn sie selbst Angst haben, erklärt Kornelia Meier. Zeit, Ruhe und immer wieder im Gespräch bleiben so die Beraterin: „Auch Erwachsene dürfen Angst haben und sind nicht immer allwissend. Indem man den Blick auf die Solidarität und die Hilfsaktionen richtet, wird das Gefühl von Machtlosigkeit und Wut in Handlung umgelenkt, und das tut gut.“
Die Sonderausstellung über Raufußhühner ist nur noch kurze Zeit im Nationalparkhaus in Matrei zu sehen.
Angehörige dieser Gattung, wie z.B. das Schneehuhn haben es derzeit nicht leicht. Denn Frühlingssonne und Firn locken gerade jetzt die Wintersportler ins Gelände. Warum man sich hier achtsam verhalten sollte, erklärt Gunter Gressmann von der Nationalparkverwaltung Tirol. Christine Brugger hat mit ihm gesprochen:
Auf internationales Interesse stößt die aktuelle Studie aus dem Labor von Dr. Gernot Walder in Außervillgraten. Das Forschungsteam der Infektiologie Osttirol hat sich gemeinsam mit den Universitäten Graz, Innsbruck und Würzburg mit der Entstehung einer Coronavariante befasst. Im Zuge der Forschung wurde sogar eine Osttirol-Variante festgestellt. Die Studie erlaubt Rückschlüsse, wie sich Erreger verändern und worin der beste Schutz vor neuen Varianten besteht. Christine Brugger hat mit Gernot Walder gesprochen:
Unter dem Motto „Lienz4Peace“ findet am Samstag, 12. März eine Benefizaktion für Flüchtlinge aus der Ukraine statt. Am Lienzer Hauptplatz wird ukrainischer Borschtsch gekocht und gegen eine Spende zugunsten von „Nachbar in Not“ ausgegeben (auch zum Mitnehmen).
Martin Egger hat mit Organisator Thomas Geiger gesprochen:
Die Lienzer Pfarren organisieren in Zusammenarbeit mit der Stadtgemeinde Lienz ein Lichtermeer für die Ukraine. Mit Musik, Schweigen und Gebeten soll Solidarität mit den Menschen in der Ukraine spürbar werden. Außerdem berichtet der Honorarkonsul der Ukraine in Tirol, Walter Peer darüber, welche Unterstützung benötigt wird, und wie man am besten helfen kann.
Auf der Plattform des Landes Tirol www.tirol.gv.at/ukraine kann man freie Unterkünfte melden, Unterstützung und Hilfe für Flüchtlinge anbieten bzw. erfahren, welche Unterstützung benötigt wird. Inzwischen hat das Land Tirol hat eine Infohotline einrichtet, diese steht von Montag bis Sonntag von 8 bis 18 Uhr zur Verfügung. Sowohl für Menschen, die helfen möchten, als auch für Flüchtlinge aus der Ukraine, die in Tirol sind, und Fragen haben bzw. Hilfe benötigen: Infohotline: 0800 20 22 66
Das Osttiroler Lichtermeer beginnt am Samstag, 12. März um 19.30 Uhr am Lienzer Hauptplatz vor der Liebburg. Dazu Dekan Franz Troyer im Interview mit Radio Osttirol:
Wie wird sich der Krieg in der Ukraine auf Tirol auswirken? Um gut vorbereitet zu sein, sind jetzt auch die Sozialpartner von Wirtschafts- über Arbeiter- und Landwirtschaftskammer, ebenso der ÖGB, die Industriellenverinigung und das AMS im Ukraine Gremium involviert.
Derzeit rechnet LH Platter mit rund 2.500 Flüchtlingen und ortet eine große Solidarität in der Bevölkerung. LHStvin Ingrid Felipe spricht aber von guten Voraussetzungen, die der Bund schaffen wird, um den Vertriebenen den Zugang zum Arbeitsmarkt zu ermöglichen. Daneben braucht es auch Kinderbetreuung, Übersetzungsleistungen etc.
Weiterführende Informationen: www.tirol.gv.at/ukraine
Hotline für geflüchtete UkrainerInnen in Österreich ist von 0-24 Uhr erreichbar: +43 1 2676 870 9460 (0-24 Uhr)
Ein 74-jähriger Deutscher aus dem Landkreis Sächsische Schweiz, Mitglied einer Reisegruppe, war am 08.03.2022 mit seinen Skiern im Skigebiet Zettersfeld in Nußdorf-Debant unterwegs. Als der Mann zum Abendessen nicht im Hotel erschien, verständigte die Hotelchefin die Rettungskräfte. Nach einer Suchaktion im Bereich der blauen Piste Nr. 1, konnte der Mann rund 15 Meter abseits der Piste leblos aufgefunden werden. Nach derzeitigem Ermittlungsstand dürfte der Mann gegen 15:20 Uhr von der Piste abgekommen sein. Die Ursache ist derzeit noch unklar, eine Obduktion wurde angeordnet.
Am 8. März wird bereits seit 111 Jahren der internationale Frauentag gefeiert.
Politikerinnen, Frauenorganisationen und verschiedenste Institutionen nehmen diesen Tag wieder zum Anlass, um die Problematik rund um "Gleichstellung und gerechter Verteilung von Geld und Arbeit zwischen den Geschlechtern" anzusprechen.
Alexandra Urso-Tabernig bittet um Sachspenden für die Menschen im Kriegsgebiet.
Vom 13. bis 20. März werden von 10.00 bis 17.00 Uhr drei Lkws mit Hilfsgütern beladen, die dann direkt in die Ukraine geliefert werden. Die engagierte Lienzerin hat bereits 2015 sehr erfolgreich an die Hilfsbereitschaft der Osttirolerinnen und Osttiroler appelliert, Menschen auf der Flucht mit Kleidung, Medikamenten und Hygieneartikeln zu helfen. Unterstützt wird sie jetzt von Katharina Weixelbraun, einer im Mölltal lebenden Ukrainerin, die über Orts- und Sprachkenntnisse verfügt. Das Beladen der Lkws organisieren die geflüchteten Iraker und Palästinenser, die bereits 2015 im Einsatz waren.
Die Firmen Herrnegger Transporte und Pirkner Events stellen die Lkws gratis bzw. zum Selbstkostenpreis zur Verfügung. Sie sollen in Katovice an der polnisch/ukrainischen Grenze umgeladen und die Hilfsgüter dann mit kleineren Lieferwagen nach Uschgorod in der Ukraine gebracht werden. So wollen die beiden Frauen sicherstellen, dass die Sachspenden ankommen und auch gleich vor Ort die Menschen erreichen. Gebraucht werden:
Die Sachspenden können nicht einzeln angenommen werden, sondern bitte nur in beschrifteten (deutsch und englisch) Kartons verpackt.
Informationen gibt’s bei Alexandra Urso-Tabernig, 0664-501 36 58