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12. November 2020

Zum zweiten Mal wurde Goldschakal in Osttirol nachgewiesen

Neben drei verschiedenen Wölfen, die per Gentest heuer in Osttirol nach Schafsrissen nachgewiesen werden konnten, war auch ein Goldschakal unterwegs. Im Oktober wurden in Assling zwei tote Lämmer gemeldet, hier weist die genetische Untersuchung auf einen Goldschakal hin, informiert das Land Tirol.
Zum zweiten Mal wurde Goldschakal in Osttirol nachgewiesen
Vom südosteuropäischen Raum aus breiten sich Goldschakale Richtung Westen aus. Foto: Symbolbild: Janez Tarman

Es ist der dritte Nachweis eines Goldschakals in Tirol. Schon im Frühsommer 2019 hat es in Osttirol Spuren eines Goldschakals gegeben, heuer wurde auch in Sölden (Bezirk Imst) ein Goldschakal anhand von Genspuren nachgewiesen. Die kleinen Raubtiere werden mit 40 bis 50 Zentimetern Schulterhöhe etwas größer als ein Fuchs, Hauptbeute sind vor allem Mäuse und Hasen, aber mitunter auch größere Tiere, sowie Kadaver und auch pflanzliche Nahrung. Herdenschutzmaßnahmen, die den Wolf abhalten, sind auch gegen Goldschakale wirksam.

 

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