Jener Wolf, der Anfang Oktober mehrere Schafe auf einer Alm in Innervillgraten gerissen hat, ist bisher in Osttirol noch nicht nachgewiesen worden. Damit ist dieser Wolf nicht derselbe, der mit den Schafsrissen in auf den Almen in Leisach und Lavant in Verbindung steht. Das haben die Befunde der Genotypisierung ergeben, teilt das Land Tirol mit. Damit wurden in diesem Jahr anhand der DNA-Untersuchtungen drei verschiedene Wölfe – zwei männliche Tiere und ein weibliches Tier – nachgewiesen. Alle drei stammen aus der italienischen Population.
Bei einem toten Lamm in Assling und einem toten Rehkitz in Ainet konnte dagegen keine Wolfs-DNA bestätigt werden, in diesen Fällen deutet alles auf einen Fuchs hin.