
Der Brand des Rotkreuz-Neubaus am Mittwochnachmittag aus einem anderen Blickwinkel. Die Aufnahme entstand unweit des Brandes, wo die Flammen und der Rauch deutlich zu sehen waren.

Am Mittwoch Nachmittag gegen 15.30 Uhr stand die Fassade des Roten-Kreuz Neubaus in der Emanuel-von-Hibler-Straße in Flammen. Die Balkone im 1. und 2. Stock in Richtung Südwesten brannten lichterloh. Die Bewohner wurden anderweitig untergebracht, einige bei ihren Familien, andere in einem Gasthof bzw. bei der Lebenshilfe Lienz. Die Feuerwehr Lienz war im Einsatz.
Der Bezirk Lienz liegt an letzter Stelle, was die Strafmandate zu den Corona-Maßnahmen betrifft. BPK Michael Jaufer spricht von einer hohen Moral der OsttirolerInnen. Auch nach den Lockerungen in Tirol führt die Polizei regelmäßig Kontrollen durch, erklärt er im Interview mit Christine Brugger.
Das Land Tirol hat ein großes Finanzpaket für Unternehmen wegen der Corona-Krise beschlossen. Ein großer Teil davon soll in den Gesundheitsbereich fließen.
Ob Ostern, Geburtstag oder einfach nur eine kleine Aufmerksamkeit - im Dolomitenmarkt Lienz auf dem Südtiroler Platz (neben der DolomitenBank) finden Sie immer das passende Geschenk. Und dieses wird individuell nach Kundenwunsch zusammengestellt.
Wir haben mehr Zeit, aber haben wir auch mehr Ruhe? Gedanken über die Stille, eine Reise zu den Benediktinern und ein Plädoyer für die Muthasen passen in diese besondere Zeit. Bücher von Luitgard Jany, Paolo Rumiz und Heinz Janisch präsentieren wir im Buchmagazin vor Ostern.
Frau Dr. Elisabeth Schuster eröffnete planmäßig am 1. April eine allgemeinmedizinische Kassenordination im Rathaus von Matrei.
Im ADEG-Markt von Michael Aichner in Lienz-Süd sorgt ein engagiertes Mitarbeiterinnenteam dafür, dass die Kunden ein breitgefächertes Warensortiment vorfinden, das keine Wünsche offenlässt.
Tirol ist wieder ein Stück befreiter. Die strenge Selbstisolation seit dem 15. März, um der Ausbreitung des Coronavirus entgegenzuwirken, ist seit Dienstag aufgehoben. Es gelten nun die österreichweiten Maßnahmen. Die vom Bund festgelegten Ausgangsbeschränkungen wurden bis Ende April verlängert, d.h. das Verlassen des eigenen Wohnsitzes ist nur erlaubt, um zu arbeiten, einkaufen zu gehen, anderen Menschen zu helfen und sich die Beine zu vertreten oder Sport im Freien zu machen. Es ist weiterhin Vorsicht und Abstand geboten, um Neuinfizierungen zu vermeiden.
Die 24-Stunden-Betreuung in Tirol stößt an ihre Grenzen. Die Geschäftsführer von vier großen Tiroler Betreuungsagenturen schlagen Alarm. Aufgrund der Grenzschließungen ist die An- und Abreise von Betreuerinnen und Pflegekräften aus Osteuropa nicht mehr möglich. Viele Betreuerinnen, die derzeit noch da sind, sind schon über 6 Wochen durchgehend im Einsatz. Die Agenturen appellieren an die Politik, einen geordneten Wechsel zu organisieren. Außerdem müsse auch für die Personenbetreuung Schutzausrüstung wie Mundschutz und Desinfektionsmittel zur Verfügung gestellt werden, betont Hans Wolf von der Pflegedienst ISL GmbH. Wenn Betreuerinnen oder Angehörige ausfallen, können pflegebedürftige Personen im Notfall zwar vorübergehend in Reha- oder Kureinrichtungen untergebracht werden, dort sei das Risiko einer Ansteckung aber weit höher als zu Hause in den eigenen vier Wänden, sagt Martin Hechenbichler von der Curatio GmbH.
In Osttirol sucht der Pflegedienst ISL Hilfe vor Ort. Interessierte können sich unter der Telefonnummer 0664-2453663 bei Gisela Klammsteiner melden. Infos auch unter www.pflege-rundum.at
Die Osterwoche wird entscheidend, das hat Bundeskanzler Sebastian Kurz in der Pressekonferenz am Montagvormittag betont. Er ruft dazu auf, sich weiter an die Maßnahmen und Verordnungen zu halten. Der sogenannte Ostererlass, der am Wochenende mit Personenobergrenze von 5 Personen im gleichen Raum für Verwirrung gesorgt hat, wurde zurückgenommen, denn es gelten weiterhin die aktuellen Ausgangsbeschränkungen. Diese werden von der Bundesregierung bis Ende April verlängert. Nach Ostern dürfen allerdings erste Geschäfte wieder aufmachen, der Bundeskanzler hat den Fahrplan für die Zeit nach Ostern vorgestellt:

Was wäre die Osterjause ohne ein selbst gebackenes Osterlamm. Karin Stangl hat sich alle notwendigen Zutaten besorgt und zudem ihr Handy gezückt und mitgefilmt, wie ihr eigenes Osterlamm entsteht. Das Endresultat und ihr Rezept, das sie übrigens von ihrer Oma übernommen hat, sehen Sie in diesem Video. Wir wünschen gutes Gelingen.
Die Zutaten:
Viele Sportler können derzeit nicht so trainieren wie gewohnt, das gilt auch für die Osttiroler Ranggler, die jetzt eigentlich in die Wettkampfsaison starten würden. Reinhold Abart hat bei Franz Holzer, Trainer der Ranggler in der Union Matrei, nachgefragt und dieser hat uns folgenden Bericht übermittelt:
Obwohl die Gletscher weiter schmelzen, hat der schneereiche und lange Winter 2018/19 den Gletschern gut getan, vor allem in den Hohen Tauern. Das zeigt der aktuelle Gletscherbericht des Österreichischen Alpenvereins, der am Freitag im Rahmen einer Videopräsentation veröffentlicht wurde. Alle Daten und die Videobotschaften finden Interessierte auf der Homepage www.alpenverein.at
Ein Großteil der Tiroler Bevölkerung hält sich an die Maßnahmen und Verordnungen, trotzdem ist die Polizei mit Kontrollen gefordert, bislang hat es in Tirol rund 2.300 Anzeigen gegeben. In einer Pressekonferenz in Innsbruck wurde gestern Bilanz zur Sicherheitslage gezogen, und hier hatte auch der neue Militärkommandant von Tirol seinen ersten öffentlichen Auftritt:

Derzeit heißt es vor allem eines: Geduld bewahren – das muss nicht nur jeder einzelne von uns sondern auch die Geschäfte, die aufgrund der Quarantänevorschriften auf Kundschaft warten. So auch in der Gärtnerei Seeber, wo man derzeit auf einen eigenen Lieferservice setzt, wie Gärtnermeister Roland Seeber erklärt:

Auch während der Corona-Zeit ist die Bergrettung Tirol mit ihrem Personal im Einsatz. Sie unterstützen die Logistik des Schutzmaterials des Landes Tirol der Blaulichtorganisationen oder sind helfend in den Bezirkshauptmannschaften tätig. Trotz Ausgangsbeschränkungen müssen die Bergretter immer wieder ausrücken, um auch ihrer alltäglichen Aufgabe nachzukommen. Gerade bei sportlichen Aktivitäten müssen die Bergretter oft ausrücken und die Verletzten versorgen. Der Appell der Bergrettung: Abstand nehmen von sportlichen Aktivitäten in den Bergen.
Gemeinsam mit den Kollegen aus Südtirol, Trentino, Veneto und Belluno hatsie nun einen Clip gedreht, der die Problematik zeigt:
Normalerweise würden sich Schüler und Lehrer jetzt auf die Osterferien freuen, doch irgendwie fühlt sich das heuer anders an. Es sind zwar Ferien, einige wenige Kinder werden aber trotzdem in der Schule betreut, weil die Eltern arbeiten müssen und es gibt neue Lernaufgabe und Materialen, weil auch nach Ostern wieder daheim weiter gelernt und geübt werden muss. Vor allem für Volksschulen eine große Herausforderung, weil die Kleinen das selbstständige Lernen auch erst lernen müssen. Wir haben in der Lienzer Volksschule Michael Gamper nachgefragt:
In der Landwirtschaft läuft die Arbeit trotz Corona weiter. Die Auswirkungen auf die Wirtschaft insgesamt spüren aber auch die bäuerlichen Betriebe:
Zuhause bleiben bedeutet für viele Menschen auch, im Garten zu sein. Und da ist jetzt viel zu tun. Christine Brugger denkt gerade über eine Blumenwiese nach.
Wer noch mehr über naturnahes Gärtnern erfahren möchte, der kann die kostenlosen Webinare des Tiroler Bildungsforums nutzen. Das Bildungsangebot wurde ins Internet verlegt und gibt’s kostenlos. Heute am 2. April dreht sich von 20.00 Uhr bis 21.00 Uhr alles um nachhaltigen Gemüseanbau. Mehr Infos auf www.tiroler-bildungsforum.at
Um die Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen, haben Bund und Land außergewöhnliche Maßnahmen beschlossen, die unser Leben für die nächste Zeit völlig verändern. Es sind strengste persönliche Begegnungsbeschränkungen in Kraft getreten, die unsere sozialen Kontakte auf ein absolutes Minimum führen. 25 % weniger an persönlichen Treffen reduzieren das Ansteckungsrisiko um 50 %.
Seitdem die Maßnahmen zur Eindämmung des Covid-19-Virus beschlossen wurden, ist klar, dass die Wirtschaft darunter leiden wird – und damit auch die Menschen, die ihren Job verlieren und damit Existenzängsten ausgesetzt sind. Es gibt jetzt ein neues Rettungspaket, das diesmal auf die Beschäftigten und ihre Familien abzielt:

Masken, die Nase und Mund schützen, sind gefragt in diesen Tagen. Stoffmasken lassen sich mit einer Nähmaschine relativ leicht herstellen. Wie das funktioniert, weiß die Lienzer Schneidermeisterin Marianna Oberdorfer, die gerade große Stückzahlen für das Land Tirol fertigt.
Der erste April war für uns RadiomacherInnen ein besonderer Tag. Denn am 1. April 1998 ging Radio Osttirol on Air. Am Mittwoch war also unser 22. Geburtstag. Was wir uns wünschen, unsere Gedanken, durchaus auch philosophischer Art, das hören Sie in diesem Beitrag.
Von den 330 Mitarbeitern der „Tiroler Versicherung“ arbeiten aktuell 270 im Home Office. In der Zentrale und in den Kundenbüros sind nur noch sehr kleine Einheiten, die alle 14 Tage wechseln. Michael Ortner, Verkaufsleiter Osttirol, betont, dass sämtliche Dienstleistungen trotz allem erfüllt werden.
Jeden Tag informiert das Land Tirol über die aktuelle Situation in unserem Bundesland. Am Dienstag stand die Situation an den Spitälern und bei den niedergelassenen Ärzten, die Versorgung mit Schutzmaterial und das Tragen von Mundschutzmasken im Fokus.
Einer für alle. Das hat sich auch Philipp Pochlatko, ein 19jähriger Schlaitner gedacht, als es hieß – der Zivildienst wird verlängert. Eigentlich hätte Philipp am 30. März abgerüstet und seinen Zivildienst beim Roten Kreuz Osttirol in Lienz beendet. Doch da hatte ein Virus etwas dagegen: Philipp geht drei Monate in die Zivildienst-Verlängerung, so wie auch viele andere junge Männer.
Bereits seit zwei Wochen ist der reguläre Unterricht an Tirols Schulen ausgesetzt. Stattdessen wird digital zuhause gelernt. 30 Millionen Zugriffszahlen auf das Schulnetzwerk zeigen, dass diese Angebote sehr gut angenommen werden. Damit sich auch finanziell schwächere Familien die dafür benötigten Computer bzw. Laptops leisten können, beschließt die Landesregierung einen „Digi-Scheck“.
Artur Wieser vom Braugasthof Falkenstein und Egon Rotschopf vom Fasslwirt starten ab Donnerstag einen gemeinsamen Lieferservice. Dabei bieten sie ein Mittagsmenü mit Suppe und Hauptspeise um 10 €. So gibt es am Donnerstag etwa eine Frittatensuppe und als Hauptspeise ein Rindersaftgulasch mit Bierbrezenknödel. Die Menüpläne für diese und nächste Woche finden Sie HIER.
Seit gut zwei Wochen sind das soziale und wirtschaftliche Leben stark eingeschränkt. Mit jeder weiteren Woche verschärfen sich die finanziellen Herausforderungen für jene Betriebe, die zur Schließung gezwungen sind. Bund und Land versuchen mit einer Reihe von Maßnahmen gegenzusteuern. Informationen unter www.wko.at
Welche Sorgen derzeit überwiegen, welche Informationen die Unternehmer suchen und welche Möglichkeiten genutzt werden, wollten wir von der Wirtschaftskammer Lienz wissen:
Neben vielen anderen Geschäften sind derzeit auch Kosmetik- und Friseursalons geschlossen. Da der regelmäßige Friseurbesuch für viele zum Alltag gehört und Haare vom Virus unbeeindruckt einfach weiterwachsen, könnten einige auf die Idee kommen, jetzt auf Hausbesuche umzustellen. Das ist im Sinne der Ausgangs- und Kontakteinschränkung in jedem Fall verboten, stellt die Landesinnung der Tiroler Friseure klar. Karin Stangl hat beim Geschäftsführer der Wirtschaftskammer-Fachgruppe und Landesinnung, Patrick Rauter nachgefragt: