Die beiden Bauern Philipp Jans und Alois Lugger haben einen neuen Online-Lieferservice für regionale Produkte ins Leben gerufen: Osttirol-kostbar lautet der Name des neuen Projektes. Auf die Idee gekommen sind die beiden durch die hohe Nachfrage bei ihren Osterkistln.
Anfang Juli wird der Iseltrail, ein Wanderweg in mehreren Etappen vom Umbalkees bis zur Drau eröffnet. Bis dahin sucht der TVB Osttirol mit Obmann Franz Theurl nach Pionieren: Eine vierköpfige Familie, die den Weg in Begleitung einer Fotografin vom 5. bis 11. Juli erwandern möchte. Bewerbungen mit ein paar Zeilen und einem Familienfoto an
Die BigBand Jazzwecan (Bericht im „OB“, Ausgabe 20.5.2020) groovt sich auch über die Grenzen Osttirols hinaus. Das Motto der Mitglieder: „Wir leben nicht von der Musik, sondern für die Musik.“ Hier eine musikalische Kostprobe der BigBand Jazzwecan: zur Hörprobe
Der Bund der Tiroler Schützen bekommt einen neuen Landeskommandanten, trotz Corona. Nachdem die für Ende April geplante Bundesversammlung auf den Herbst verschoben wird, erfolgt die Neuwahl jetzt per Briefwahl. Dies erfolgt statutenkonform noch im ersten Halbjahr, so Noch-Kommandant Fritz Tiefenthaler.
Für den Tourismus sind die geplanten Grenzöffnungen im Juni eine Voraussetzung für eine halbwegs erfolgreiche Sommersaison. Das Land Tirol arbeitet an einer touristischen Neuausrichtung – mit der Ausarbeitung eines Fahrplans wurde Hubert Siller beauftragt. Der Leiter des Departements für Tourismus und Freizeitwirtschaft am MCI sieht für heuer zwar starke Umsatzeinbrüche im Tiroler Tourismus, nach der Coronakrise wird der Alpentourismus aber die besten Karten haben, ist Siller überzeugt:
In der Rückkehr zum Schulalltag startet heute Phase 2. Für die 6- bis 14jährigen geht es vom Home-Learning wieder zurück in die Schule und in die Klassenzimmer. Karin Stangl hat am Montag in der Volksschule und Neuen Mittelschule Lienz Nord nachgefragt:
Heimvorteil ist, wenn die Nahversorgung ohne Wenn und Aber gewahrt wird. Ein großes Danke an unsere Mitarbeiter/innen!
Genau 2 Monate lang waren in Österreich keine öffentlichen Gottesdienste möglich. Die Kirchen standen zwar für Gebet und Einzelbesuche offen, gemeinsame Gottesdienste gab es aber nicht. Das hat sich mit dem 15. Mai geändert: Pfarrer und Gläubige dürfen wieder miteinander in der Kirche Gottesdienst feiern, es gelten allerdings auch hier strengen Auflagen:

Wer den ersten Drive-In-Gottesdienst am 15. Mai 2020 in Gaimberg am Parkplatz der Zettersfeldbahn mit Dekan Franz Troyer verpasst hat, kann ihn hier nachverfolgen.

Der erste Drive-In-Gottesdienst wurde am 15. Mai 2020 in Gaimberg am Parkplatz der Zettersfeldbahn gefeiert. Dekan Franz Troyer zelebrierte den Gottesdienst, bei dem die Mitfeiernden in ihren Autos sitzten.
Dicht an dicht standen am Freitagabend die Autos am Parkplatz bei der Zettersfeld Talstation – beim ersten Drive-In-Gottesdienst Osttirols. Unter dem Motto „Mach uns Mut Heiliger Geist“ hat der Lienzer Dekan Franz Troyer mit seinem Dekanatsteam dazu eingeladen. Für die musikalische Umrahmung sorgten die Suntown Music und Magdalena Pircher. Die Gemeinde Gaimberg mit Bgm. Bernhard Webhofer und Helfer der Freiwilligen Feuerwehr haben ebenfalls für einen reibungslosen Ablauf gesorgt. Radio Osttirol hat den Drive-In-Gottesdienst LIVE übertragen und im Anschluss noch etwas von der Stimmung eingefangen:
6 fixe Screening-Stationen für Corona-Testungen gibt es in Tirol, eine davon in Lienz bei der Zettersfeld-Talstation. Dort wurden seit März über 1000 Testungen durchgeführt. Derzeit werden im Vorfeld der Schulöffnungen vermehrt Lehrpersonen getestet. LH Günther Platter will künftig auch TourismusmitarbeiterInnen testen lassen. Das sagte Platter im Rahmen einer Pressekonferenz am Donnerstag in Innsbruck, gemeinsam mit Bundeskanzler Sebastian Kurz und BM Margarethe Schramböck, die sich ein Bild von der Screening-Straße in der Innsbrucker Olympiaworld ein Bild machen konnten. Allein dort sind bisher über 9000 Testungen auf CoVid-19 erfolgt:

Im Marienmonat Mai stellen Osttirolerinnen und Osttiroler einige Marienheiligtümer des Bezirkes vor.
Diesen Sonntag sind wir auf den Spuren der Hl. Maria im Villgratental unterwegs. Ortspfarrer Josef Mair stellt im Video die Wallfahrtskirche Maria Schnee in Kalkstein vor. Die Expositurkirche von Innervillgraten liegt auf 1641 Meter Höhe. Sie wurde 1640 als Dank für die Abwehr der Pest von 1634 errichtet, aber erst im Jahr 1660 geweiht. 1868 schließlich wurde sie vergrößert. Das Gnadenbild Maria Schnee aus dem 17. Jh. befindet sich an der linken Seite des Langhauses. Es ist eine freie Kopie des Gnadenbildes von Santa Maria Maggiore (Salus populi – Heil des Volkes): Maria mit Jesuskind. Auf dem Hochaltar befindet sich eine weitere Madonnenfigur (Grödener Schnitzarbeit um 1870).
Der neue Geschäftsführer der Kals Kommunal GmbH Alexander Kerer setzt auf mehr Kooperation im Ködnitztal. Die Kalser Glocknerstraße ist schon jetzt befahrbar, ab 30. Mai ist das Lucknerhaus geöffnet, die anderen Hütten folgen im Laufe des Juni. Trotz Corona-Krise sind die Wirte positiv gestimmt.
Endlich wieder gemütlich ins Lieblingslokal einen Kaffee oder ein kühles Bier trinken gehen. Nach langem Warten dürfen heute die Cafés und Gasthäuser wieder aufsperren. Wir haben uns bei den Lienzer Lokalbesitzern und auf den Gästen umgehört, wie groß die Freude darüber ist.
Wenige Wochen alt, aber bereits erfolgreich im Geschäft, ist die ARGE Recycling Osttirol. Sie befasst sich mit dem Thema der nachhaltigen Aufbereitung von Baurestmassen und Naturmaterialien.
Das Warten hat ein Ende: Anfang Juni 2020 eröffnet Dr. Katharina Gomille (Radiologie Lienz) eine der modernsten 1,5 Tesla MRT Anlagen – Anfang Juli 2020 kommt ein neues CT-Gerät dazu.
Ein Gottesdienst mit Autos, das gibt es am Freitag um 20 Uhr auf dem Parkplatz der Zettersfeld Talstation. Der sogenannte „Drive In Gottesdienst“ ist der erste im Bezirk. Dekan Franz Troyer hat die Idee in Zams gesehen und setzt diese Art des Gottesdienstes nun auch in Osttirol um. Schwerpunkt des Gottesdienst ist Musik, mit der Suntown Music um Florian Obermoser. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.
Wie regional ist dein Einkauf? – unter diesem Motto startet die Osttiroler Jungbauernschaft/Landjugend ein Gewinnspiel, dass zum Kauf von heimischen Produkten anregen soll. In Zeiten von Corona sei es wichtig, das Thema Regionalität in den Vordergrund zu rücken. Alles rund um das Projekt, wie man teilnehmen kann und was es zu gewinnen gibt, haben Bezirksobmann Simon Staller und Bezirksleiterin Manuela Leiter verraten.
Ganz unterschiedliche Bücher haben Karin Stangl und Christine Brugger durch die Corona-Krise begleitet. Wobei sie viel unterwegs waren, in Frankreich, in Wien und in den USA. Hauptsache weg – trotz Ausgangsbeschränkungen.
15,3 Mio Euro zur Weiterentwicklung des Tourismus hat die Tiroler Landesregierung in ihrer Sitzung am Dienstag bereitgestellt. 8 Mio bekommen die Tourismusverbände, 5 Mio Euro fließen in Förderungen für Schutzhütten und Wege und 2,3 Mio Euro in touristische Wirtschaftsförderung, davon kommen 300.000 Euro den PrivatvermiterInnen zugute. Zugleich kündigt LH Günther Platter einen neuen Fahrplan für den Tiroler Tourismus bis Herbst 2020 an.
Abstandsregeln im Gastraum und Abtrennungen auf den Schlaflagern, die Corona-Bestimmungen für die Bonn Matreier Hütte auf 2.750 m Seehöhe sind genauso streng wie für die Beherbergungsbetriebe im Tal. Obmann Lukas Brugger bleibt gelassen und hofft auf einheimische Gäste und solche, die gerade jetzt die Freiheit der Berge suchen.
Vor vielen Jahren hob das Lienzer Brüderpaar Michael und Markus Lechleitner („Professa“ und „Syrix“) die Reggae-Formation „Iriepathie“ aus der Taufe (Bericht im „OB“, Ausgabe 14. 5. 2020). Die beiden gelten als Reggae-Aushängeschild.
Seit 1. Mai liegt die Leitung des Bezirkskrankenhauses wieder bei der kollegialen Führung. Die Abteilungen und Ambulanzen nehmen schrittweise ihren Betrieb auf, sagt der ärztliche Leiter Dr. Martin Schmidt, die Wartelisten für die OPs sollen innerhalb der nächsten Wochen abgearbeitet werden. Trotz geringer COVID-Infektionszahlen plädiert Schmidt für „Vorsicht“ im BKH.
Die FPÖ, die Neos und die Liste Fritz haben gestern in einer gemeinsamen Pressekonferenz einen Misstrauensantrag gegenüber Gesundheitslandesrat Bernhard Tilg eingebracht. Damit will man gegen die fehlerhaften und unangebrachten Handlungen der letzten Wochen vorgehen, so die drei Parteien.

Mit dem „Pestlied“ setzt sich Cilli aus Osttirol erneut mit der aktuellen Corona-Situation mit Gesang und Gitarre auseinander. Ausschlaggebend war für sie dabei die Erinnerung an die Pest im Jahre 1635 in ihrem Heimatort: Der Leichenzug mit den Pest-Toten war einst 4 km lang – ihnen zu Ehren wurde letztlich eine Kapelle im Ortsteil Niedermauern/Virgen erbaut.
Im Video zu sehen sind die Virger Pestkapelle (inkl. Segnung mit dem Virger Pfarrer, Mag. Zdzislaw Thomas Zajac, und Kindern Leonie und Simon Dichtl), der alte Stadl (250 bis 300 Jahre alt, wo Cilli von ihrer Kindheit bis zur Bäuerin früher ihr Vieh bewirtschaftet hat) und der Opfergang nach Lavant – abgerundet wird alles mit Heiligen-Bildern und Fotos.
Mehr Förderung für die Corona-Forschung in Tirol gibt es von der Tiroler Landesregierung. Fast 5 Mio Euro stehen nun zur Verfügung. Mit diesen Geldern will man vor allem der Verbreitung des Corona-Virus, aber auch seiner Wirkung auf den Grund gehen. Im Rahmen einer Videopressekonferenz gab es nun alle Informationen zur künftigen Forschung.
Heimvorteil ist, wenn auch nach den Lockerungen regionale Lebensmittel in den Geschäften vor Ort eingekauft werden.
Corona stellt dieser Tage viele Menschen vor große Herausforderungen.
Doch immer wieder hört man auch, auch wenn es viele oft gar nicht gerne laut sagen wollen, dass diese Krise auch einiges Positives mit sich gebracht hat. Viele sind sich dadurch auch näher gekommen, sogar vorübergehende Wohngemeinschaften von Singles sind entstanden, auch Entrümpelungsaktionen und Großputz waren bei vielen angesagt – innerlich und äußerlich…