In diesem Sommer sind viele Bergsportler in den Osttiroler Bergen unterwegs, immer wieder passieren auch Unfälle und die Bergrettung oder im schlimmsten Fall der Hubschrauber müssen ausrücken. Die Zahl der Einsätze ist in etwa auf dem Niveau des Vorjahres, bestätigt der Ortstellenleiter der Bergrettung Lienz, Thomas Zimmermann. Karin Stangl hat nachgefragt:
Die „Brüder Gliber“, gebürtig in Alkus (Gemeinde Ainet), sind seit 30 Jahren als Trio v. a. mit Volksmusik am Weg. Das Verbindende steht bei ihnen dabei im Mittelpunkt (Bericht im „OB“, Ausgabe 27.8.2020).
Am Campus Technik Lienz kann man Mechatronik studieren und zwar nicht nur als Vollzeit-Studentin bzw. Student sondern auch wenn man im Berufsleben steht und einen Job hat. Dieses berufsermöglichende Studium wird schon seit dem letzten Jahr in Lienz angeboten und startet mit dem Wintersemester in die nächste Runde. Für Interessierte gibt es zwei Online-Informationsabende am Dienstag, 25. August und am Dienstag, 8. September, jeweils von 17 bis 19 Uhr. Anmeldung unter umit-tirol.at/infolienz
Am Sonntag wurde das Europäische Forum Alpbach eröffnet. Traditioneller Auftakt war wie jedes Jahr der Tirol Tag. Auch dieser stand heuer unter dem Einfluss von Corona und wurde ohne die üblichen Empfänge im kleinen Kreis abgehalten. Im Mittelpunkt stand die Zukunft der Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino. Die Ergebnisse der Arbeitsgruppen des EuregioLabs wurden für die künftige Ausrichtung der Europaregion diskutiert:
Heimvorteil ist ... wenn man schon am Frühstückstisch leckere heimische Spitzenprodukte genießt.
Im Museum Schloss Bruck in Lienz steht heuer die Familie des Malers Albin Egger-Lienz im Mittelpunkt. Erstmals sind die Portraits seiner 3 Kinder Lorli, Fred und Ila gemeinsam in Schloss Bruck zu sehen. Und diese 3 Portraits, die auch die Werbefahnen für die Ausstellung in der Stadt zieren, schauen wir uns mit Museumsleiter Stefan Weis genauer an. Heute geht es um den Sohn von Albin Egger-Lienz, Fred, der eigentlich Manfred hieß. Das Portrait von Fred hängt zwischen den Kinder-Bildern seiner älteren Schwester Lorli und seiner kleinen Schwester Ila:
Der Präsident des Kärntner Fußballverbandes Klaus Mitterdorfer hat am Samstag seinen Sprechtag für die Osttiroler Fußballvereine in Nikolsdorf abgehalten. Reinhold Abart hat die Gelegenheit für ein Interview genutzt. Großes Thema ist die Herausforderung für die Fußballvereine durch Corona:
Im Tourismus läuft die Sommersaison besser als erwartet. Osttirol lockt viele Urlaubsgäste an. Radio Osttirol hat sich diese Woche in Lienz umgehört, warum kommen die Gäste nach Osttirol?
Mit sogenannten Online Checks will der Verband der Tiroler Tourismusverbände und das Land Tirol Vermietern in ganz Tirol helfen, ihre Online-Auftritte zu optimieren. Die Tests laufen bereits in ganz Tirol. Der Osttiroler Markus Mitterdorfer war für die Entwicklung dieser Auswertungen verantwortlich.
Die Tiroler Neos haben am Donnerstag im Rahmen ihrer Bezirkstour den langen Einkaufsabend in Lienz genutzt, um über ihre aktuellen Anliegen und politischen Forderungen zu informieren und die neue Frauensprecherin der Neos Tirol vorzustellen. Im Rahmen einer Pressekonferenz ging es um den bevorstehenden Start ins neue Kindergarten- und Schuljahr im Zeichen von Corona:
Am Dienstag wurde das neue Infobüro zum Iseltrail in Virgen eröffnet. Gemeinsam mit dem Nationalpark Hohe Tauern hat der Tourismusverband Osttirol rund 100.000 Euro in die Räumlichkeiten im Dorfzentrum investiert.
Das Foyer mit Infoscreens ist rund um die Uhr geöffnet, das Büro montags bis freitags von 8.00 bis 18.00 Uhr, Samstags von 9.00 bis 12.00 und 15.00 bis 18.00 Uhr und am Sonntagvormittag.

Trotz Corona und den dazugehörigen Einschränkungen kommen gefühlt nicht weniger Radler jeden Tag von Italien nach Lienz. Um die 4.000 Biker zählt die Stadtgemeinde Lienz. Beim Radverleih Papin Sport hat man einen kennbaren Rückgang festgestellt: Jeden Tag werden um die 1.000 Räder ausgeliehen, das sind rund ein Drittel weniger als noch vor einem Jahr. Auffallend ist jedoch, dass heuer vermehrt auch deutsche und holländische Radler von Innichen nach Lienz kommen, weiß man beim Radverleih.
Besser als gedacht fiel die Nächtigungsstatistik für den heurigen Sommer aus. Mit einem leichten Minus von 6,6 Prozent blieb ein höherer Rückgang aus. Vor allem mehr österreichische Gäste konnten das Ausbleiben der Gäste aus dem Ausland in Grenzen halten. Einige Gemeinden konnten ihre Nächtigungen im Verglelich zum Vorjahr sogar steigern.
Als Mitglied im Verkehrsausschuss und stellvertretende Verkehrssprecherin der Europäischen Volkspartei spricht Barbara Thaler über die Herausforderungen während der Covid-Pandemie, den Brennerbasistunnel und die Wegekostenrichtlinie. Ihr Antrag auf „wolfsfreie“ Regionen wurde von der Europäischen Kommission abgelehnt.
In einem Sommer ohne Zelt- und Musikfeste will das Land Tirol mit der Aktion „Tirol Zualosen“ zumindest im kleinen Rahmen Volksmusik- und Brauchtumsauftritte in die heimischen Wirtshäuser und Gastgärten bringen. Anfang der Woche haben die Verantwortlichen auf einer Alm im Kaunertal eine positive Zwischenbilanz gezogen.
Die Betreiber der Bergbahnen und Lifte in Osttirol sind mit der Auslastung in dieser Sommersaison zufrieden. Es läuft sogar besser als erwartet und in Obertilliach und am Lienzer Hochstein werden die Lifte noch bis in den Oktober hinein in Betrieb sein. Am 2. September endet der Liftbetrieb in Sillian, am 11. September in St Jakob und am 20. September in Kals. In Matrei fährt die Goldriedbahn in diesem Sommer gar nicht, zu groß war die anfängliche Skepsis und Verunsicherung nach dem Corona-Lockdown. In Lienz hat man sich davon nicht beeindrucken lassen und kann eine positive Sommer-Zwischenbilanz aufweisen:
Schon früh spielte die Musik im Leben von Edmund Wallensteiner aus Iselsberg eine große Rolle. Als Zehnjähriger war er bereits Mitglied der örtlichen Musikkapelle – lange u. a. auch des legendären Nockalmquintetts - heute ist er Teil der Schlagerband „Silberherz“ (Bericht im „OB“, Ausgabe 20.8.2020).
Die Bogenschützen aus Osttirol waren am Wochenende bei den Österreichischen Staatsmeisterschaften in Poppendorf im Burgenland erfolgreich und holten gleich mehrere Medaillen und Titel. Peter Niederegger vom BSV Iseltal schaffte den Staatsmeistertitel in der Instinktiv-Bogenklassen, Karin Warbinek vom Verein der Osttiroler Bogenschützen erzielte ebenfalls Gold und den Staatsmeistertitel mit dem Blankbogen. In der Langbodenklasse kürte sich Alfred Mühlburger vom BSV Iseltal zum Vize-Staatsmeister und Vize-Meister in der Seniorenklasse. Eine Bronzemedaille bei den Blankbogen holte Harald Niederegger, ebenfalls vom BSV Iseltal. Sein Vereinskollege Peter-Paul Mühlburger ist Österreichischer Seniorenmeister. In den Mannschaftsbewerben holte das Tirolteam mit Harald Niederegger, Alfred Mühlburger und Charly Egger ebenfalls den Vize-Staatsmeistertitel und im Mixed-Teambewerb konnte Peter Niederegger zu einer Bronzemedaille beitragen.
Reinhold Abart hat mit der frischgebackenen Staatsmeisterin Karin Warbinek gesprochen, die am Montagabend im Vereinslokal der Osttiroler Bogenschützen feierlich empfangen wurde:
Seit dem 1. April hat Tirol einen neuen Militärkommandanten. Am Höhepunkt der Coronakrise hat Brigadier Ingo Gstrein das Kommando über das Bundesheer in Tirol übernommen. Seinen ersten offiziellen Auftritt in Osttirol hatte Gstrein am vergangenen Freitag bei der Angelobung von rund 230 jungen Rekruten in der Lienzer Haspingerkaserne. Karin Stangl hat die Gelegenheit für ein Interview mit dem neuen Tiroler Militärkommandanten genutzt:
Heimvorteil ist ... wenn die Wertschöpfung im eigenen Bezirk bleibt. Davon profitieren letztlich alle miteinander.
Statt Verdienstmedaillen und Verdienstzeichen für einzelne Personen gab es am vergangenen Samstag – dem Maria-Himmelfahrtstag – in Innsbruck eine Dankesfeier für alle. Rund 250 Tirolerinnen und Tiroler waren stellvertretend für viele in das Congresszentrum eingeladen worden, um den Dank des Landes Tirol für besonderes Engagement in der Bewältigung der Corona-Krise entgegenzunehmen:
Im Museum Schloss Bruck in Lienz steht heuer die Familie des Malers Albin Egger-Lienz im Mittelpunkt. Erstmals sind die Portraits seiner 3 Kinder Lorli, Fred und Ila gemeinsam in Schloss Bruck zu sehen. Und diese 3 Portraits, die auch die Werbefahnen für die Ausstellung in der Stadt zieren, schauen wir uns mit Museumsleiter Stefan Weis genauer an. Heute geht es um die älteste Tocher von Albin Egger-Lienz: Lorli, die eigentlich Laura hieß. Das bekannte Bild stammt aus dem Jahr 1907:
Mit ausreichend Abstand hat am Freitagnachmittag auf dem Sportplatz der Haspingerkaserne in Lienz eine Angelobungsfeier stattgefunden. 230 junge Rekruten des Einrückungstermins Juli 2020 wurden vor den Ehrengästen und Angehörigen auf den Zuschauerplätzen feierlich angelobt. Für die musikalische Umrahmung sorgte die Militärmusik Tirol:
Seit dem 5. August wird der Verkehr auf der B100 in Lienz über den früheren Bahnhofsvorplatz umgeleitet. Ohne Bahnhofsampel fließt der Verkehr zum Teil sogar besser, aufpassen heißt es allerdings bei den beiden Zebrastreifen vor und nach dem Bahnhof. Auf der Großbaustelle ist alles im Zeitplan. Karin Stangl hat für Radio Osttirol bei Projektleiter Thorsten Wastian nachgefragt:
Nicht nur am Smartphone oder am PC Spiele spielen sondern selber eigene Spiele programmieren, das lernen Kinder bei den Kursen Coding4Kids. Diese Sommeraktion in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftskammer gibt es in Tirol schon länger, in Osttirol war im letzten Jahr Premiere und heuer konnten gleich 2 Wochenkurse angeboten werden. Der nächste Kurs startet am 24. April. Näheres unter www.Coding4Kids.at:
Die Universität Innsbruck hat auch heuer wieder ihre Grabungskampagne in der Römerstadt durchgezogen. Zunächst gab aufgrund von Corona noch Unklarheiten darüber, ob die Unternehmung stattfinden kann. Schlussendlich wurden in den vergangenen sieben Wochen wieder zahlreiche Fundstücke ans Tageslicht gebracht. So fand man etwa eine antike Pinzette, eine Fibel oder einen Teil einer Tonscheibe.