Pfarrerin Franziska Förster verlässt die evangelische Pfarre in Lienz. Sie wurde im Zuge des Gottesdienstes am 13. März verabschiedet. Die Pfarre steht nun unter der Leitung der Kärntner Pfarrerin Dagmar Wagner-Rauca, die als Seniorin für den Bereich Oberkärnten-Osttirol zuständig ist. Die freie Stelle soll voraussichtlich erst im nächsten Jahr neu ausgeschrieben werden:
„Heute wird der erste Lkw mit Hilfsgütern für die Ukraine voll werden“, freut sich Alexandra Urso Tabernig am Dienstag, die letzte Woche aufgerufen hatte, Hilfsgüter für die Ukraine zu spenden. Viele Kleiderspenden sind bereits eingegangen, jetzt brauche es Lebensmittel, rezeptfreie Medikamente und Verbandsmaterial. Auch abgelaufene, aber noch steril verpackte Verbandskästen aus dem Auto sind willkommen. Zwei weitere Lkws sollen noch bis zum 20. März gefüllt werden, Sachspenden werden täglich von 10.00 bis 17.00 Uhr auf dem Tschapeller-Parkplatz in Lienz angenommen.
Schnell gemacht und richtig gut: Schlipfkrapfen zählen zu den typischen Lieblingsspeisen in Osttirol.
Ainet hat eine neue Bürgermeisterin. Berta Staller konnte sich in der Stichwahl am Sonntag mit 59 % der Stimmen klar gegen Alexander Steinbrugger (41 %) durchsetzen. Die Wahlbeteiliung in Ainet lag bei 75,5 %.
Damit stehen in Osttirol nun drei Frauen an der Spitze einer Gemeinde. Alle Ergebnisse der Bürgermeister- und Gemeinderatswahlen finden Sie hier: www.wahlen.tirol.gv.at
Karin Stangl hat mit Berta Staller und Alexander Steinbrugger nach Bekanntwerden des Stichwahl-Ergebnisses gesprochen:
In Lienz leuchtete am Samstagabend ein Lichtermeer für die Ukraine. Die Lienzer Pfarren mit Dekan Franz Troyer haben die Versammlung mit der Stadtgemeinde Lienz organisiert. Mehr als 100 Menschen setzten mit Musik, Gebeten, kurzen Ansprachen, ihren Lichtern und ihrem Schweigen ein stimmungsvolles Zeichen für Solidarität und Frieden:

Ein Lichtermeer wurde am Samstag, 12. März 2022 von den Pfarren von Lienz und der Stadtgemeinde Lienz am Lienzer Hauptplatz organisiert.
Dies sollte ein wichtiges Zeichen für die Ukraine sein und auch ein Ausdruck der Solidarität Osttirols.

Das Land Tirol und die Tiroler Feuerwehren sammeln in einer gemeinsamen Aktion Sachspenden, die derzeit in der Ukraine gebraucht werden.
So wie in diesem Video zusehen ist in Lienz am Samstag, 12. März 2022.
Weitere Abgabemöglichkeit bei den Feuerwehren/Feuerwachen in den Tiroler Gemeinden
Samstag, 19.3.2022, 9 - 11 Uhr Samstag, 26.3.2022, 9 - 11 Uhr
Welche Sachspenden werden derzeit gebraucht?
-Ungeöffnete Hygieneartikel und Babyhygieneprodukte (Windeln, Feuchttücher, usw.)
-Einzelbettwäsche (neu oder frisch gewaschen & verpackt; keine Doppelbettwäsche)
-Handtücher (gewaschen & verpackt)
-(Winter-)Schlafsäcke
Die Tiroler Bäuerinnen feiern heuer das 60jährige Bestehen ihrer Organisation. In ganz Tirol sind 60 Aktionen und Veranstaltungen im Jubiläumsjahr geplant, auch in Osttirol haben sich Bäuerinnen einiges vorgenommen. Karin Stangl hat mit Bezirksbäuerin Karin Huber gesprochen:
Wie reagieren Kinder und Jugendliche auf den Krieg? Wie es Erwachsenen gelingen kann, darüber zu sprechen, auch wenn sie selbst Angst haben, erklärt Kornelia Meier. Zeit, Ruhe und immer wieder im Gespräch bleiben so die Beraterin: „Auch Erwachsene dürfen Angst haben und sind nicht immer allwissend. Indem man den Blick auf die Solidarität und die Hilfsaktionen richtet, wird das Gefühl von Machtlosigkeit und Wut in Handlung umgelenkt, und das tut gut.“
Die Sonderausstellung über Raufußhühner ist nur noch kurze Zeit im Nationalparkhaus in Matrei zu sehen.
Angehörige dieser Gattung, wie z.B. das Schneehuhn haben es derzeit nicht leicht. Denn Frühlingssonne und Firn locken gerade jetzt die Wintersportler ins Gelände. Warum man sich hier achtsam verhalten sollte, erklärt Gunter Gressmann von der Nationalparkverwaltung Tirol. Christine Brugger hat mit ihm gesprochen:
Auf internationales Interesse stößt die aktuelle Studie aus dem Labor von Dr. Gernot Walder in Außervillgraten. Das Forschungsteam der Infektiologie Osttirol hat sich gemeinsam mit den Universitäten Graz, Innsbruck und Würzburg mit der Entstehung einer Coronavariante befasst. Im Zuge der Forschung wurde sogar eine Osttirol-Variante festgestellt. Die Studie erlaubt Rückschlüsse, wie sich Erreger verändern und worin der beste Schutz vor neuen Varianten besteht. Christine Brugger hat mit Gernot Walder gesprochen: