Der erste Tag der landesweiten Antigen-Schnelltests für die Tiroler Bevölkerung ist vorbei. Die Organisation und der Ablauf in den Gemeinden hat sehr gut funktioniert, freut sich Projektleiter Elmar Rizzoli.
Auch Samstag und Sonntag wird die flächendeckende Testaktion in den Tiroler Gemeinden durchgeführt. Aufgrund der Wetterlage haben sich einige Osttiroler Gemeinden entschieden, die Testtage zu verschieben. Obertilliach, Gaimberg und Thurn werden z.B. erst am Dienstag, den 8. Dezember die Schnelltests anbieten. Auch in anderen Gemeinden könnte es noch zu Änderungen kommen. Informationen finden Sie auf der Homepage Ihrer Gemeinde.
Auch in Lienz hatten die 3 Teststationen am Freitag regen Zulauf. Radio Osttirol hat sich am Freitagnachmittag bei der Volksschule Süd umgehört, hier hat, ebenso wie bei den meisten anderen Teststationen in den Osttiroler Gemeinden, die Feuerwehr für einen geordneten Zugang gesorgt:
Die Krampuszeit steuert auf den Höhepunkt zu, und trotzdem ist es heuer so ruhig wie selten. Kein Tischziachen, keine Krampusläufe und –umzüge. Veranstaltungen sind derzeit generell nicht erlaubt und das gilt auch für Krampusveranstaltungen, wo viele Menschen zusammen kommen könnten. Und doch hört man sobald es finster geworden ist, vereinzelt Glocken und sieht die unheimlichen Gesellen auch durch die Straßen laufen. Es gehe darum, das Brauchtum lebendig zu halten, und (mit Sicherheitsabstand) gegen die Wintergeister anzuläuten, erklärt der Obmann der Nikolaus- und Krampusgruppe Moarfeld Daniel Lugger:
Das Rote Kreuz hat Erfahrung mit Katastrophen und medizinischen Einsätzen. An diesem Wochenende unterstützt das Rote Kreuz die Osttiroler Gemeinden im Rahmen der Aktion „Tirol testet“, und macht sich gleichzeitig für die angekündigten Unwetter bereit. Vorsorglich werden Einsatzkräfte des Roten Kreuzes in die Täler gebracht, um dort die Versorgung auch nach möglichen Straßensperren sicherstellen zu können:
Wenn sich alle Blaulichtorganisationen gemeinsam einer Situation widmen, dann ist das meistens ein Übungs-Szenario. Die Übungen könnten sich am Wochenende bezahlt machen, denn neben der Aktion Tirol Testet, bei der möglichst viele Menschen zu den Testlokalen kommen sollen, kommen auch große Schnee- und Regenmengen. Auch in Lienz sind insgesamt 10 Teststraßen für die Bevölkerung eingerichtet, gleichzeitig wurde auch die Gemeindeeinsatzleitung aktiviert:
Die Schülerinnen und Schüler der Volksschule Debant begleiten uns mit guten Wünschen und Tipps durch den Advent:

In Lienz ist man vorbereitet auf die Massentests, die von Freitag bis Sonntag stattfinden. Eine der drei Teststationen ist in der Liebburg. Vizebürgermeister Siegfried Schatz gab uns eine Führung durch diese Teststation und erklärte, was jede Person mitbringen muss und wie die Testungen ablaufen.
Geschlossene Theater, Galerien, abgesagte Konzerte, das Corona-Jahr hat vor allem die Kulturschaffenden hart getroffen. Um nachhaltige Schäden in der Kulturlandschaft zu verhindern, hat das Land Tirol jetzt die Hilfspakete für Arbeitsstipendien, Atelierförderung, Digitalisierung etc. überarbeitet und bis Ende 2021 verlängert. Damit wurden seit Beginn der Corona-Pandemie 8,25 Mio Euro an Sonderförderungen zur Verfügung gestellt.
Die Schülerinnen und Schüler der Volksschule Debant begleiten uns mit guten Wünschen und Tipps durch den Advent:

Sieht man sich den Wetterbericht an und fragt bei Experten nach, dann könnten am Wochenende extreme Schneefälle folgen – ähnlich wie es bereits letztes Jahr der Fall war. Der erste Schnee kam bereits am Mittwoch bis in die Täler. Wir waren am Mittwoch in Lienz unterwegs, und haben einige Impressionen gesammelt.
Vom 4.-6.12. lädt das Land Tirol alle Bürgerinnen und Bürger zu einem kostenlosen Corona-Antigentest ein. Die benötigten Formulare werden direkt an die Haushalte geschickt. Über die Testlokale und die Öffnungszeiten informieren die jeweiligen Gemeinden ihre BürgerInnen. Rund 7.000 Freiwillige werden im Einsatz sein, um den reibungslosen und schnellen Ablauf der Tests zu gewährleisten.
Im Interview mit Christine Brugger analysiert der Infektiologe Dr. Gernot Walder die aktuelle Infektionslage in Osttirol und erklärt, wie die Antigen-Tests funktionieren und welche Informationen sie bringen können.
Die Schülerinnen und Schüler der Volksschule Debant begleiten uns mit guten Wünschen und Tipps durch den Advent:
„Die Glocknergeister“ – so nennen sich Franz Kollnig und Sohn Lukas Kollnig aus Osttirol, wenn sie als Duo auftreten und dabei stets für viel Stimmung sorgen – vor allem mit Oberkrainermusik. (Bericht im „OB“, Ausgabe 3.12.2020)
Derzeit sind alle Sportanlagen gesperrt, dazu gehören laut ÖAV auch die Pisten, Rodelwege und Langlaufloipen. Für die Zeit nach dem 6. Dezember fordert Präsident Andreas Ermacora eine gesetzliche Regelung, um Pisten-Tourengehen, Rodeln und Langlaufen zu ermöglichen.
Der Bezirk Lienz weist momentan die höchste Zahl an Covid-Infizierten, gemessen an der Einwohnerzahl auf. Das zeigt sich auch in der Belegung des Bezirkskrankenhauses Lienz mit weit über 50Covid- PatientInnen. Der ärztliche Leiter Dr. Martin Schmidt hofft jetzt auf eine Ausweichstation im Ederhof. Die Bevölkerung bittet er, die Corona-Regeln einzuhalten und sobald Corona-Symptome auftreten in Selbstquarantäne zu gehen, bis eine Diagnose vorliegt. Das verringere die Infektionszahlen und entlaste das Bezirkskrankenhaus.
Die Volksschule Debant hat für Radio Osttirol einen akustischen Adventkalender mit guten Wünschen und vorweihnachtlichen Tipps gestaltet. Jeden Tag in der Radio-Osttirol Morgenshow öffnen wir ein weiteres Türchen und hören hinein und auch auf www.osttirol-online.at werden Sie die täglichen kleinen Mutmacher und Freudenbringer finden. Heute am 1. Dezember erzählen die Kinder und ihr Lehrer, wie dieser Adventkalender entstanden ist: