Wenig Veränderung gegenüber gestern Vormittag gibt es im Bezirk Lienz. Hier sind nach wie vor über 170 Personen aktiv Positiv (171). Seit Mitte März wurden in Osttirol 3.593 Personen positiv auf das Virus getestet, 3.374 sind bereits wieder genesen, 48 verstarben.
Die Fälle nach Gemeinde: 35 in Lienz, 19 in Nußdorf-Debant, 18 in Prägraten, 17 in Matrei, 9 in Kals, je 7 in Assling und Virgen, 6 in Tristach, je 5 in Ainet, Hopfgarten und Schlaiten, je 4 in Oberlienz, Obertilliach und Sillian, je 3 in Dölsach, St. Veit und Thurn, je 2 in Gaimberg, Innervillgraten, Lavant, Nikolsdorf und St. Jakob, je einer in Amlach, Anras, Iselsberg-Stronach, Leisach und Strassen. Zwei Personen konnten noch keiner Gemeinde zugeordnet werden.
Weiter gestiegen ist die 7-Tage-Inzidenz, also der Wert der Neuinfektionen innerhalb der vergangenen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner. Dieser liegt aktuell im Bezirk Lienz bei 236 und somit wieder deutlich vor dem zweiten Schwaz (166). Der Tirol-Wert liegt bei 98,2. Im österreichweiten Bezirksvergleich ist das der elfte Rang. Weiter mit Abstand die höchste Inzidenz gibt es in Hermagor (703,4).
Im BKH Lienz befinden sich derzeit 18 Corona-Patienten in Behandlung. 15 davon auf der Normalstation, drei werden intensivmedizinisch betreut.
Leicht gesunken ist die Zahl der aktiven Fälle in ganz Tirol. Waren es gestern Vormittag noch 1.179, sind es heute 1.164.
Die Tirolzahlen im Überblick:
Die Bezirkszahlen im Vergleich (Zahlen in Klammern sind bereits genesene Personen):
Die Diözese Innsbruck feiert heuer den 500. Geburtstag ihres Diözesanpatrons Petrus Canisius. 2021 wurde als Canisius-Jahr ausgerufen, bis Herbst will die Diözese viele kleine Projekte in ganz Tirol anfachen, um den Glauben zu verkünden und zu stärken. Dafür will man auch Vereine, Gruppen und Organisationen motivieren, die nicht unbedingt in enger Verbindung mit der Kirche stehen. Größere Veranstaltungen, wie ein Symposium und eine Musicalaufführung sollen ab Sommer stattfinden sowie ein großes Abschlussfest im September in der Olympiahalle Innsbruck. Einen Plan B aufgrund coronabedingter Einflüsse gibt es nicht, man will einfach machen was geht, erklärt Bischofsvikar Jakob Bürgler, der für die Projekte und die Koordination zuständig ist. Näheres dazu auf der Homepage der Diözese Innsbruck www.dibk.at
In der Bogensport-Indoorhalle in Lienz dürfen Bogensportler mit Lizenz wieder trainieren und sich auf Wettkämpfe vorbereiten. Reinhold Abart hat den Osttiroler Weltmeister Harald Niederegger, der sich auf die Europameisterschaft vorbereitet, und Staatsmeisterin Karin Warbinek zum Trainingsauftakt getroffen:
Heute Samstag starten in Obertilliach die Biathlon Jugend und Junioren-Weltmeisterschaften mit den Einzelrennen der Jugend. Veranstalter ist die Internationale Biathlon Union IBU. Karin Stangl hat mit dem zuständigen Renndirektor der IBU-Jugend, Arne Eidam gesprochen:
Erneut deutlich gestiegen sind die Corona-Zahlen im Bezirk Lienz. 20 neue Fälle kamen seit gestern Vormittag dazu. Somit befinden sich laut Dashboard des Landes aktuell 173 aktive Fälle in Osttirol. Seit Mitte März wurden in Osttirol 3.580 Personen positiv auf das Virus getestet, 3.359 sind bereits wieder genesen, 48 verstarben.
Die Fälle nach Gemeinde: 35 in Lienz, 20 in Nußdorf-Debant, je 17 in Matrei und Prägraten, 11 in Kals, 8 in Tristach, 7 inVirgen, 6 in Assling, 5 in Hopfgarten, je 4 in Ainet, Obertilliach, Schlaiten und Sillian, je 3 in Dölsach, Lavant, Oberlienz, St. Veit und Thurn, je 2 in Gaimberg, Innervillgraten, Nikolsdorf und St. Jakob, je einer in Amlach, Anras, Iselsberg-Stronach, Leisach, Strassen und Heinfels. Zwei Personen konnten noch keiner Gemeinde zugeordnet werden.
Weiter gestiegen ist die 7-Tage-Inzidenz, also der Wert der Neuinfektionen innerhalb der vergangenen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner. Dieser liegt aktuell im Bezirk Lienz bei 201,1 und somit deutlich über dem Tirol-Wert (95,8). Das ist die höchste Inzidenz aller Tiroler Bezirke.
Leicht gestiegen ist die Zahl der aktiven Fälle in ganz Tirol. Waren es gestern Vormittag noch 1.130, sind es heute 1.179.
Die Tirolzahlen im Überblick:
Die Bezirkszahlen im Vergleich (Zahlen in Klammern sind bereits genesene Personen):
Der Skibetrieb läuft derzeit in den meisten Osttiroler Skigebieten nur mehr auf Sparflamme, Grund dafür sind die fehlenden Gäste und die verschärften CoVid-Regeln. In Kals und St. Jakob wurde der Liftbetrieb nach den Semesterferien vorläufig eingestellt, in Matrei, im Skizentrum Hochpustertal und bei den Obertilliacher Bergbahnen sind die Lifte derzeit nur am Wochenende bzw von Freitag bis Sonntag in Betrieb. Am Lienzer Zettersfeld fahren die Bahnen noch täglich, hier will man mit einem eingeschränkten Lift-Angebot auch bis Ostern durchhalten.
Das Land Tirol und die ÖBB haben den nächsten Tirolvertrag für den weiteren Ausbau von Bahnhöfen und Infrastruktur abgeschlossen. Nach dem Ausbau entlang der Pustertalbahnstrecke in Osttirol und dem Mobilitätszentrum in Lienz folgen in den nächsten 10 Jahren Ausbauschritte im Nordtiroler Inntal und an der Arlbergstrecke. Die Pläne hat das Land Tirol gemeinsam mit Bundesministerin Leonore Gewessler und ÖBB-Vorstand Andreas Matthä am Donnerstag in einer Pressekonferenz mit Video-Zuschaltung in Innsbruck vorgestellt:
Am 25.02.2021, gegen 06:00 Uhr stiegen drei österreichische Tourengeher (51, 47 und 29) vom Tauernhaus in Matrei iO auf den Großvenediger. Gegen 12.00 Uhr erreichten die drei Bergsteiger, eine gleichwertige Tourenpartnerschaft, den Gipfel. Nach einer kurzen Rast fuhren die drei gegen 13.00 Uhr unangeseilt in Richtung Innergschlöss ab. Im Bereich des zweiten Keesboden auf einer Seehöhe 3250 m fuhren sie hintereinander in Spur ab und hielten sich bei der Abfahrt annähernd an die Aufstiegsspur, als sie plötzlich von dem als letztem fahrenden 27-jährigen einen Schrei hörten. Der 51- und der 47-jährige hielten sofort an und sahen eine offene Gletscherspalte, in welche ihr Bergkamerad offensichtlich gestürzt war. Sofort hielten sie Nachschau, konnten aber keinen Kontakt herstellen und setzten in der Folge einen Notruf ab.
Der Mann konnte gegen 15.15 Uhr aus einer Tiefe von 35 Metern aus der Spalte geborgen werden, die Notärztin konnte jedoch nur mehr den Tod des Bergsteigers feststellen. Der Leichnam wurde vom Hubschrauber ins Tal geflogen. Im Einsatz standen die Bergrettung Matrei iO mit 20 Mann, 3 Alpinpolizisten, ein NAH sowie der Polizeihubschrauber.
a) Am 25.02.2021 unternahm ein 52-jähriger österreichischer Staatsbürger mit einem Bekannten eine Schitour Richtung Eisseehütte in Prägraten am GrV (ca 2230 m). Gegen 12.40 Uhr kam er auf der Abfahrt zu Sturz. Er erlitt dabei Verletzungen unbestimmten Grades und musste vom NAH geborgen und in das BKH Lienz eingeliefert werden, wo er stationär aufgenommen wurde.
b) Als Mitglied einer sechsköpfigen Tourengruppe kam ein 48-jähriger Österreicher nach der Besteigung des Großglockners am 25.02.2021 gegen 13.00 Uhr auf der Abfahrt vom sogenannten "Bahnhof" in Richtung Ködnitzkees zu Sturz und fiel ca 30 m über felsiges Gelände auf das Ködnitzkees. Er wurde mit Verletzungen unbestimmten Grades vom NAH in das BKH Lienz geflogen.
Die Bücher in unserem aktuellen Buchmagazin handeln von visionären Reisen: von einem kleinen Astronaut, der das Weltall erkundet, von einem Soldaten, der von einer Marsstation auf die einst zerstörte Erde zurück gesandt wird und von einer Heldenreise im antiken Griechenland, die zur Liebe führt:
Mit dem Abgang der Haslach-Lawine erlebten die TeilnehmerInnen der Lawinenkommission Ausbildung in Kals eine Überraschung. Ausbildungsleiter Harald Riedl erklärt, wie es schließlich zur erfolgreichen Sprengung der Lawine kam und warum die Bedingungen jetzt so optimal sind.
Am Samstag starten die IBU Biathlon Jugend- und Junioren-Weltmeisterschaften in Obertilliach. Die Vorbereitungen laufen schon lange, das Biathlonzentrum wurde auf den neuesten Stand gebracht. Die Teams aus 40 Nationen sind bereits vor Ort und es gelten wie bei allen internationalen Sportveranstaltungen strenge Corona-Regeln:
Geboren wurde die Idee eines online-shops mit regionalen Produkten vor knapp einem Jahr, als Philipp Jans und Alois Lugger mit ihrer Osterjause im ersten Lockdown einen großen Erfolg landeten. Mittlerweile sind die Osttiroler Spezialitäten online und österreichweit verfügbar. Wobei das Augenmerk der beiden Initiatoren auf der Produktqualität sowie auf einer bequemen Bestellung und schnellen Zustellung liegt.
Rund 25.300 Personen in Tirol sind inzwischen gegen Corona geimpft, mehr als 14.000 davon haben mittlerweile die zweite Dosis erhalten. In den Pflegeheimen liegt die Durchimpfungsrate unter den Bewohnern derzeit bei 82 Prozent, und das zeigt Wirkung, die Infektionszahlen in den Heimen haben sich seit Beginn der Impfungen wesentlich verringert, teilt der Corona-Einsatzstableiter Elmar Rizzoli mit. Im Bezirk Schwaz ist die Impfoffensive für Über-80-Jährige angelaufen, spätestens bis Ende kommender Woche sollen alle Impfwilligen in dieser Altersgruppe im Bezirk Schwaz geimpft sein. Derzeit ist man noch in Phase1 des Tiroler Impfplans. Nähere Informationen unter www.tirolimpft.at
Corona-Einsatzstableiter Elmar Rizzoli im Interview mit Radio Osttirol:
Aufgrund der hohen Infektionszahlen der Osttiroler Nachbarbezirke Hermagor, Inzidenz: 631 am 23.02. und Spittal an der Drau, Inzidenz 216 am 23.02., plädiert der Grüne Clubobmann Gebi Mair für eine Testpflicht an den Osttiroler Bezirksgrenzen: „Die Zahlen im Bezirk Hermagor sind sehr hoch und aktuell ist keine Änderung in Sicht. Außerdem scheint sich die britische Mutation B. 1.1.7. dort sukzessive auszubreiten.“
Konkret schlägt Mair einen verpflichtenden Negativ-Test (48h Regelung) als Berechtigung bei der Einreise nach Osttirol vor: „Testen ist einer der ganz wesentlichen Faktoren, um die Ausbreitung des Virus einzugrenzen und ein gelindes Mittel, das sich in Tirol bisher bewährt hat“, sagt Mair.
Die hohen Temperaturen lassen die Lawinengefahr steigen. Vor allem in Osttirol wo immer noch viel Schnee liegt, treten vermehrt Gleitschneelawinen auf. Das Schmelzwasser sickert durch die Schneedecke zum Boden, dabei bildet sich zunächst eine Wasserschicht, die dann die Lawinen abgleiten lässt, erklärt Christoph Mitterer vom Tiroler Lawinenwarndienst. In Osttirol gilt am Nachmittag Warnstufe 3 und damit erhebliche Lawinengefahr, in den Morgenstunden und am frühen Vormittag ist die Situation meist noch etwas günstiger. Alle Infos zur Lawinensituation finden Sie auch auf lawinen.report
Karin Stangl hat mit Christoph Mitterer vom Tiroler Lawinenwarndienst gesprochen:
Die Coronakrise trifft vor allem junge Frauen, sei es durch fehlende Arbeits- und Ausbildungsplätze, oder durch die zusätzlichen Aufgaben daheim, mit Homeoffice und Kinderbetreuung. Mädchen leiden außerdem unter den sozialen Kontaktbeschränkungen. Das Frauenzentrum Osttirol und die Mädchenberatung stehen für Beratungsgespräche zur Verfügung. Für Schulen ist ein Online-Workshop-Angebot geplant, und das Frauenzentrum ist nun auch auf Facebook vertreten. Die Anfragen haben im vergangenen Coronajahr zwar in Summe nicht wesentlich zugenommen, sind aber intensiver geworden, berichtet Mädchenberaterin Sabine Unterweger: