Diesen Appell richtet Wirtschaftslandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf an die Tiroler Bevölkerung. Sie hofft auf die Solidarität der Menschen, jetzt in dieser besonderen Phase nicht verstärkt weltweit online einzukaufen. Außerdem macht sich Zoller-Frischauf, genauso wie Landeshauptmann Günther Platter, für die Kurzarbeit stark. 38 Milliarden Euro sollen Österreichs Unternehmer retten.
Mit einer Corona-Sorgen Hotline unter 0800 400 120 wendet sich das Land Tirol gemeinsam mit der Diözese Innsbruck an die Menschen, die mit der rasanten Veränderung unseres Alltags aktuell nicht gut zurechtkommen.
Von 8.00 bis 20.00 Uhr stehen PsychologInnen und LebensberaterInnen zum Gespräch zur emotionalen Unterstützung zur Verfügung.
Der Innsbrucker Diözesanbischof Hermann Glettler hat einen offenen Brief an die Gläubigen gerichtet und spricht in der Corona-Krise Mut zu und ruft zu Vertrauen auf. Karin Stangl hat den Bischof am Montag telefonisch erreicht:
Den Brief im Wortlaut finden Sie hier.
Seit dem 25. Feber ist der Krisenstab des Landes Tirol in Sachen Corona im Dauereinsatz. Am Montag hat die Tiroler Landesregierung für ein Maßnahmenpaket 400 Millionen Euro reserviert:
Die Anzahl der positiv getesteten Coronafälle ist bis Montagnachmittag auf sechs Fälle angestiegen. In den nächsten Stunden und Tagen ist mit dem Auftreten weiterer Fälle zu rechnen, sagt der Immunologe Dr. Gernot Walder. Christine Brugger hat mit ihm am Telefon gesprochen.
In Tirol gibt es mittlerweile mehr als 300 bestätigte Coronafälle. In einer Pressekonferenz am Montagnachmittag haben LH Günther Platter, Gesundheitslandesrat Bernhard Tilg und der Mediziner Luis Schranz über die medizinische Notversorgung informiert. Hier sind alle Tiroler Krankenhäuser und Einsatzorganisationen eingebunden, in allen Bezirken werden Betten in Krankenhäusern für Coronapatienten reserviert sowie Notstationen in Hotel eingerichtet, in Osttirol sind es insgesamt 215 Plätze:

Ruhig ging es am Montag, dem ersten Tag der verordneten Ausgangsbeschränkungen, in Lienz zu: Einige Zustelldienste sowie Postbedienstete waren unterwegs, wenige Taxis kutschierten ihre Fahrgäste von A nach B. Auch auf dem Bahnhof waren vereinzelt Menschen zu sehen. Die wenigen Personen, die man auf den Straßen antraf, hatten fest Ziele: Apotheken, Lebensmittelgeschäfte oder der Weg zur Arbeit.

Da am Sonntag die Skigebiete für die heurige Saison das letzte Mal geöffnet hatten, nutzten noch zahlreiche Skibegeisterte das schöne Wetter aus. Am Zettersfeld und am Hochstein merkte man jedoch schon einige Tage zuvor, dass aufgrund des Corona-Virus die Zahl der Skifahrer zurückging.
Patienten werden vorm Eingang des BKH auf CoVid19 gecheckt, die meisten Operations- und Ambulanztermine wurden verschoben und eine neue Infektionsstation eingerichtet. Es gilt ein Besuchsverbot. Der ärztliche Leiter Primar Martin Schmidt erklärt, warum diese Maßnahmen jetzt so wichtig sind.
Das Land Tirol verordnet am Sonntag weitere Maßnahmen, dazu zählen Verkehrsbeschränkungen. Erlaubt sind noch die Wege zur Arbeit und nach Hause, und um dringende Besorgungen zu machen, wie Lebensmitteleinkauf etc. Die Verordnung gilt vorerst eine Woche. Hier hören Sie die komplette Ankündigung der neuen Maßnahmen von Landeshauptmann Günther Platter. Die Video- und Facebook-Botschaft ist auch auf Kanälen der Tiroler Landesregierung zur finden: www.tirol.gv.at
Gottesdienste in Kirchen sind bis einschließlich Sonntag, 15. März mit maximal 100 Personen noch möglich. Ab Montag, 16. März gibt es keine öffentlichen Gottesdienste mehr. Hochzeiten und Taufen werden verschoben, Beerdigungen finden im engen Familienkreis und im Freien auf dem Friedhof statt. Auch alle pfarrlichen Treffen und Veranstaltungen, wie Exerzitien, Bibelrunden, Seniorennachmittage usw. werden ausgesetzt. Das Bildunghaus Osttirol führt bis zum 20. April keine Veranstaltungen durch. Pfarrbüros sind nur telefonisch bzw. per e-mail erreichbar. Weitere Informationen finden Sie auch auf der Homepage der Diözese Innsbruck www.dibk.at
Kurz bevor die neuen Maßnahmen am Donnerstagnachmittag bekannt wurden, hat Karin Stangl mit dem Lienzer Dekan Franz Troyer gesprochen:
Der Tiroler Landeshauptmann Günther Platter richtete sich Samstagmittag in einer Video-Ansprache zur aktuellen Coronasituation an die Tirolerinnen und Tiroler. Das Video kann auch über den Youtube-Button auf der Homepage der Tiroler Landesregierung abgerufen werden: www.tirol.gv.at
Hier finden Sie die Ansprache zum Anhören:
Für die Gemeinde Heiligenblut gelten seit Samstag vormittag Quarantäne-Maßnahmen, ebenso wie seit Freitag für das Tiroler Paznauntal und St Anton am Arlberg. In Heiligenblut wurden diese Woche 2 Coronafälle bestätigt und da nun weitere Verdachtsfälle aufgetreten sind, wurden von der Bezirkshauptmannschaft Spittal Quarantänemaßnahmen bis 29. März angeordnet. Bewohner und Urlauber sind angewiesen im Ort bzw in ihren Häusern und Quartieren zu bleiben. Für Urlaubsgäste aus dem Ausland wird eine geordnete Heimreise organisiert. Ein Problem sind allerdings die Arbeitskräfte aus Osttirol und Oberkärnten, die Samstagfrüh nach Heiligenblut zur Arbeit gekommen sind, und jetzt wahrscheinlich nicht mehr nach Hause dürfen, sagt Bürgermeister Josef Schachner im telefonischen Interview mit Radio Osttirol:
Lebens- und Sozialberaterin Daniela Agu M.Ed. eröffnete in der Beda Weber-Gasse 6 ihre neue Praxis „Wendepunkt“.
Bürgermeisterin Elisabeth Blanik informiert über die Schließung von Dolomitenbad, Sauna und allen Sportanlagen der Stadtgemeinde. Die Liebburg bleibt für Parteienverkehr geöffnet, so die Bürgermeisterin, die an die Solidarität der Bürgerinnen und Bürger mit älteren Mitmenschen appelliert.
Seit Donnerstag Abend ist fix, Tirol beendet die Wintersaison vorzeitig. Nach dem Wochenende werden alle Skilifte und Seilbahnen und auch alle Beherbergungsbetriebe in Tirol geschlossen. Das hat LH Günther Platter am Freitagvormittag in einer Pressekonferenz in Innsbruck bestätigt:
In den Schulen wird am Freitag ein Brief aus dem Bildungsministerium an die Schülerinnen und Schüler verteilt. Darin richtet sich Bildungsminister Heinz Faßmann an die Eltern und erklärt die Maßnahme der Schulsschließungen. Ab Montag sind alle höheren Schulen (ab der 9. Schulstufe, wie AHS, BHS, berufsbildenden mittleren Schulen, Berufsschulen und Polytechnische Schulen) geschlossen, ab Mittwoch dann auch alle Volksschulen, Neue Mittelschulen, AHS-Unterstufen und Sonderschulen, wobei grundsätzlich alle SchülerInnen ab Montag bereits zu Hause bleiben dürfen.
Wir haben heute früh in zwei Schulen nachgefragt: Karin Stangl hat mit dem Direktor der HAK Lienz, Josef Pretis gesprochen, Lisa Podesser mit Direktor Roland Roßbacher im Gymnasium Lienz:
Italien wurde zur Sperrzone erklärt, in Tirol steigt die Zahl der mit SARS Coronavirus 2- Infizierten. Osttirol ist noch nicht betroffen, aber das wird nicht so bleiben, meint der Virologe Gernot Walder. Im Gespräch mit Christine Brugger erklärt er, wie sich die Situation in den nächsten Wochen und Monaten entwickeln könnte und warum das Influenza Virus derzeit mehr Probleme macht.
Heimvorteil ist, wenn Osttirols Nahversorger keine halben Sachen machen. Bühne frei für ein Theaterstück in 9 Szenen + 1 gratis.
Große Verunsicherung herrscht derzeit aufgrund der Corona-Virus-Maßnahmen auch in der Osttiroler Wirtschaft. Was tun, wenn ein Mitarbeiter Krankheitssymptome zeigt? Was passiert, wenn erste Coronafälle auch in Osttirol bestätigt werden, wie geht man mit Umsatzeinbußen um, gibt es Entschädigungen für Unternehmen? Mit solchen und weiteren Fragen sieht sich die Wirtschaftskammer Lienz derzeit konfrontiert. Informationen finden Sie u.a. auf der Homepage der Wirtschaftskammer Österreich www.wko.at
Karin Stangl hat mit Bezirksstellenleiter Reinhard Lobenwein und Wirtschaftskammerobfrau Michaela Hysek-Unterweger gesprochen:
Achtung! Die Jahreshauptversammlung der RGO|Bienzucht wird verschoben!
15 neue Infektionen wurden seit Dienstag in Tirol registriert. Ab Montag wird der Schulunterricht ab der 9. Schulstufe eingestellt. Ab Mittwoch gibt es für die Schüler unter den 9. Schulstufe, die nicht zuhause betreut werden können, ein Ersatzprogramm.

Am Mittwochmittag begannen die Kontrollen am Grenzübergang Arnbach. Einsatzkräfte der Polizei hielten die Fahrzeuge an, Mitarbeiter des Roten Kreuz nehmen Fiebermessungen vor. Sollte sich ein Verdachtsfall bestätigen, nimmt Virologe Dr. Gernot Walder einen Abstrich an Ort und Stelle vor.
Bei erhöhter Temperatur werden italienische Staatsbürger nach Hause geschickt, bis die Testergebnisse vorliegen. Andere dürfen, sofern sie kein Fieber haben, weiter- bzw. durchreisen.
Ein Jahr nach der turbulenten Tourismuswahl hat sich die Vollversammlung des Tourismusverbandes Osttirol getroffen, um den Vorstand mit Aufsichtsrat für 2018 zu entlasten und das Budget für 2019 zu genehmigen:
Wir haben uns in Lienz in Sachen Coronavirus umgehört:
Telefonische Kontakte:
Kostenlose 24-Stunden-Hotline des Landes Tirol: 0800 80 80 30
Telefonische Gesundheitsberatung: 1450 (bei Symptomen)
Kostenlose 24-Stunden-Infoline der AGES (Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit): 0800 555 621
Weiterführende Informationen finden sich unter www.tirol.gv.at/coronavirus sowie unter www.ages.at/themen/krankheitserreger/coronavirus/
Grenzkontrollen in Sillian, die Öffis fahren nicht mehr über Südtirol, sondern über den Felbertauern. Besuche im BKH Lienz und in den Alten- und Pflegeheimen sollen auf das Mindestmaß reduziert werden und über die Schließung von Schulen und Kindergärten wird demnächst informiert. Die Tiroler Landesregierung setzt viele Maßnahmen, um die Ausbreitung des Corona-Virus zu verhindern.
Die Aktion „Natur im Garten“ erfreut sich in Osttirol großer Beliebtheit. Am vergangenen Donnerstag wurden in Abfaltersbach 10 Gartler ausgezeichnet, die ihre Gärten naturnah und nachhaltig gestalten.
Osttirol ist eine dynamische Innovationsregion, das zeigt u.a. das aktuelle „Zukunftsranking der österreichischen Bezirke“ des Linzer Poechhacker-Institutes. Hier ist der Bezirk Lienz von Platz 68 im Jahr 2018 auf Platz 10 im Jahr 2019 vorgerückt. Eindrucksvolle Beispiele von heimischen Technologieführern zeigt das neue Buch „Innovatoren am Land“. Die INNOS GmbH holt 37 Osttiroler Betriebe und ihre Ideen und Produkte vor den Vorhang. Das Buch wurde am vergangenen Freitag im Campus Lienz vorgestellt. Karin Stangl hat mit INNOS-Geschäftsführer Richard Piock gesprochen:
Heimvorteil ist, wenn die Nahversorger auch über sich selber lachen können. Bühne frei für ein „feingeripptes“ Theaterstück.
Zwischen 05.03.2020, 19.30 Uhr und 06.03.2020, 07.45 Uhr, beschädigten bisher unbekannte Täter mehrere, auf einem ÖBB-Parkplatz am Gelände des Bahnhof Lienz, abgestellte Fahrzeuge. Bei den beschädigten Fahrzeugen handelt es sich um 2 PKWs sowie 2 LKWs. Bei drei Fahrzeugen wurde jeweils die Windschutzscheibe mit einem Stein eingeschlagen, wodurch diese splitterten. Bei einem LKW wurde die Fahrerkabine seitlich beschädigt. Zweckdienliche Hinweise sind an die Polizeiinspektion Lienz ? Tel.Nr.: 059133 / 7230 ? erbeten.