Genau 2 Monate lang waren in Österreich keine öffentlichen Gottesdienste möglich. Die Kirchen standen zwar für Gebet und Einzelbesuche offen, gemeinsame Gottesdienste gab es aber nicht. Das hat sich mit dem 15. Mai geändert: Pfarrer und Gläubige dürfen wieder miteinander in der Kirche Gottesdienst feiern, es gelten allerdings auch hier strengen Auflagen:

Wer den ersten Drive-In-Gottesdienst am 15. Mai 2020 in Gaimberg am Parkplatz der Zettersfeldbahn mit Dekan Franz Troyer verpasst hat, kann ihn hier nachverfolgen.

Der erste Drive-In-Gottesdienst wurde am 15. Mai 2020 in Gaimberg am Parkplatz der Zettersfeldbahn gefeiert. Dekan Franz Troyer zelebrierte den Gottesdienst, bei dem die Mitfeiernden in ihren Autos sitzten.
Dicht an dicht standen am Freitagabend die Autos am Parkplatz bei der Zettersfeld Talstation – beim ersten Drive-In-Gottesdienst Osttirols. Unter dem Motto „Mach uns Mut Heiliger Geist“ hat der Lienzer Dekan Franz Troyer mit seinem Dekanatsteam dazu eingeladen. Für die musikalische Umrahmung sorgten die Suntown Music und Magdalena Pircher. Die Gemeinde Gaimberg mit Bgm. Bernhard Webhofer und Helfer der Freiwilligen Feuerwehr haben ebenfalls für einen reibungslosen Ablauf gesorgt. Radio Osttirol hat den Drive-In-Gottesdienst LIVE übertragen und im Anschluss noch etwas von der Stimmung eingefangen:
6 fixe Screening-Stationen für Corona-Testungen gibt es in Tirol, eine davon in Lienz bei der Zettersfeld-Talstation. Dort wurden seit März über 1000 Testungen durchgeführt. Derzeit werden im Vorfeld der Schulöffnungen vermehrt Lehrpersonen getestet. LH Günther Platter will künftig auch TourismusmitarbeiterInnen testen lassen. Das sagte Platter im Rahmen einer Pressekonferenz am Donnerstag in Innsbruck, gemeinsam mit Bundeskanzler Sebastian Kurz und BM Margarethe Schramböck, die sich ein Bild von der Screening-Straße in der Innsbrucker Olympiaworld ein Bild machen konnten. Allein dort sind bisher über 9000 Testungen auf CoVid-19 erfolgt:

Im Marienmonat Mai stellen Osttirolerinnen und Osttiroler einige Marienheiligtümer des Bezirkes vor.
Diesen Sonntag sind wir auf den Spuren der Hl. Maria im Villgratental unterwegs. Ortspfarrer Josef Mair stellt im Video die Wallfahrtskirche Maria Schnee in Kalkstein vor. Die Expositurkirche von Innervillgraten liegt auf 1641 Meter Höhe. Sie wurde 1640 als Dank für die Abwehr der Pest von 1634 errichtet, aber erst im Jahr 1660 geweiht. 1868 schließlich wurde sie vergrößert. Das Gnadenbild Maria Schnee aus dem 17. Jh. befindet sich an der linken Seite des Langhauses. Es ist eine freie Kopie des Gnadenbildes von Santa Maria Maggiore (Salus populi – Heil des Volkes): Maria mit Jesuskind. Auf dem Hochaltar befindet sich eine weitere Madonnenfigur (Grödener Schnitzarbeit um 1870).
Der neue Geschäftsführer der Kals Kommunal GmbH Alexander Kerer setzt auf mehr Kooperation im Ködnitztal. Die Kalser Glocknerstraße ist schon jetzt befahrbar, ab 30. Mai ist das Lucknerhaus geöffnet, die anderen Hütten folgen im Laufe des Juni. Trotz Corona-Krise sind die Wirte positiv gestimmt.
Endlich wieder gemütlich ins Lieblingslokal einen Kaffee oder ein kühles Bier trinken gehen. Nach langem Warten dürfen heute die Cafés und Gasthäuser wieder aufsperren. Wir haben uns bei den Lienzer Lokalbesitzern und auf den Gästen umgehört, wie groß die Freude darüber ist.
Wenige Wochen alt, aber bereits erfolgreich im Geschäft, ist die ARGE Recycling Osttirol. Sie befasst sich mit dem Thema der nachhaltigen Aufbereitung von Baurestmassen und Naturmaterialien.
Das Warten hat ein Ende: Anfang Juni 2020 eröffnet Dr. Katharina Gomille (Radiologie Lienz) eine der modernsten 1,5 Tesla MRT Anlagen – Anfang Juli 2020 kommt ein neues CT-Gerät dazu.
Ein Gottesdienst mit Autos, das gibt es am Freitag um 20 Uhr auf dem Parkplatz der Zettersfeld Talstation. Der sogenannte „Drive In Gottesdienst“ ist der erste im Bezirk. Dekan Franz Troyer hat die Idee in Zams gesehen und setzt diese Art des Gottesdienstes nun auch in Osttirol um. Schwerpunkt des Gottesdienst ist Musik, mit der Suntown Music um Florian Obermoser. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.
Wie regional ist dein Einkauf? – unter diesem Motto startet die Osttiroler Jungbauernschaft/Landjugend ein Gewinnspiel, dass zum Kauf von heimischen Produkten anregen soll. In Zeiten von Corona sei es wichtig, das Thema Regionalität in den Vordergrund zu rücken. Alles rund um das Projekt, wie man teilnehmen kann und was es zu gewinnen gibt, haben Bezirksobmann Simon Staller und Bezirksleiterin Manuela Leiter verraten.
Ganz unterschiedliche Bücher haben Karin Stangl und Christine Brugger durch die Corona-Krise begleitet. Wobei sie viel unterwegs waren, in Frankreich, in Wien und in den USA. Hauptsache weg – trotz Ausgangsbeschränkungen.
15,3 Mio Euro zur Weiterentwicklung des Tourismus hat die Tiroler Landesregierung in ihrer Sitzung am Dienstag bereitgestellt. 8 Mio bekommen die Tourismusverbände, 5 Mio Euro fließen in Förderungen für Schutzhütten und Wege und 2,3 Mio Euro in touristische Wirtschaftsförderung, davon kommen 300.000 Euro den PrivatvermiterInnen zugute. Zugleich kündigt LH Günther Platter einen neuen Fahrplan für den Tiroler Tourismus bis Herbst 2020 an.
Abstandsregeln im Gastraum und Abtrennungen auf den Schlaflagern, die Corona-Bestimmungen für die Bonn Matreier Hütte auf 2.750 m Seehöhe sind genauso streng wie für die Beherbergungsbetriebe im Tal. Obmann Lukas Brugger bleibt gelassen und hofft auf einheimische Gäste und solche, die gerade jetzt die Freiheit der Berge suchen.
Vor vielen Jahren hob das Lienzer Brüderpaar Michael und Markus Lechleitner („Professa“ und „Syrix“) die Reggae-Formation „Iriepathie“ aus der Taufe (Bericht im „OB“, Ausgabe 14. 5. 2020). Die beiden gelten als Reggae-Aushängeschild.
Seit 1. Mai liegt die Leitung des Bezirkskrankenhauses wieder bei der kollegialen Führung. Die Abteilungen und Ambulanzen nehmen schrittweise ihren Betrieb auf, sagt der ärztliche Leiter Dr. Martin Schmidt, die Wartelisten für die OPs sollen innerhalb der nächsten Wochen abgearbeitet werden. Trotz geringer COVID-Infektionszahlen plädiert Schmidt für „Vorsicht“ im BKH.
Die FPÖ, die Neos und die Liste Fritz haben gestern in einer gemeinsamen Pressekonferenz einen Misstrauensantrag gegenüber Gesundheitslandesrat Bernhard Tilg eingebracht. Damit will man gegen die fehlerhaften und unangebrachten Handlungen der letzten Wochen vorgehen, so die drei Parteien.

Mit dem „Pestlied“ setzt sich Cilli aus Osttirol erneut mit der aktuellen Corona-Situation mit Gesang und Gitarre auseinander. Ausschlaggebend war für sie dabei die Erinnerung an die Pest im Jahre 1635 in ihrem Heimatort: Der Leichenzug mit den Pest-Toten war einst 4 km lang – ihnen zu Ehren wurde letztlich eine Kapelle im Ortsteil Niedermauern/Virgen erbaut.
Im Video zu sehen sind die Virger Pestkapelle (inkl. Segnung mit dem Virger Pfarrer, Mag. Zdzislaw Thomas Zajac, und Kindern Leonie und Simon Dichtl), der alte Stadl (250 bis 300 Jahre alt, wo Cilli von ihrer Kindheit bis zur Bäuerin früher ihr Vieh bewirtschaftet hat) und der Opfergang nach Lavant – abgerundet wird alles mit Heiligen-Bildern und Fotos.
Mehr Förderung für die Corona-Forschung in Tirol gibt es von der Tiroler Landesregierung. Fast 5 Mio Euro stehen nun zur Verfügung. Mit diesen Geldern will man vor allem der Verbreitung des Corona-Virus, aber auch seiner Wirkung auf den Grund gehen. Im Rahmen einer Videopressekonferenz gab es nun alle Informationen zur künftigen Forschung.
Heimvorteil ist, wenn auch nach den Lockerungen regionale Lebensmittel in den Geschäften vor Ort eingekauft werden.
Corona stellt dieser Tage viele Menschen vor große Herausforderungen.
Doch immer wieder hört man auch, auch wenn es viele oft gar nicht gerne laut sagen wollen, dass diese Krise auch einiges Positives mit sich gebracht hat. Viele sind sich dadurch auch näher gekommen, sogar vorübergehende Wohngemeinschaften von Singles sind entstanden, auch Entrümpelungsaktionen und Großputz waren bei vielen angesagt – innerlich und äußerlich…
Schon seit Tagen laufen in vielen Familien die Vorbereitungen für den Muttertag. Dabei sind aber nicht nur viele Kinder ganz eifrig bei der Sache, um ihrer lieben Mutter ihren Tag so schön wie möglich zu gestalten, sondern auch andere Familienmitglieder.
Nicht unterkriegen lassen sich die Osttiroler Bogenschützen. Sie sind schon wieder recht aktiv und kreativ. Seit Anfang Mai ist die Außenanlage in der Pfister wieder in Betrieb, auch die Indoor-Anlage in Lienz ist wieder offen. Für die kommende Saison sind u.a. Kooperationen mit dem heimischen Tourismus geplant, auch ein Turnier mit Online-Unterstützung ist in Ausarbeitung. Obmann Walter Aichner im Interview mit Reinhold Abart:

Auch am heutigen Sonntag haben wir uns aufgemacht, um eine der zahlreichen Marienwallfahrtskirchen in Osttirol zu besuchen. Nach den Videos aus Maria Lavant und Hollbruck folgt heute Obermauern:
Eine erste urkundliche Erwähnung der Wallfahrt stammt von 1676. Die Legende erzählt, dass drei Grafensöhne der Muttergottes drei Bergkristalle aufopferten, bevor sie in den Krieg zogen. Noch heute sind die drei Kristalle im Scheitel des Hauptportals eingemauert. Die spätgotische Kirche wurde 1456 vollendet, später kamen noch barocke Umbauten und Anbauten dazu. Auf dem Hochaltar befindet sich eine sog. Schöne Madonna mit dem Jesuskind (um 1430), beide Figuren sind barock gekrönt.
Pfarrer Ferdinand Pittl, der gemeinsam mit Koop. Zdzislaw für den Seelsorgeraum Virgen/Prägraten zuständig ist, berichtet von seinen persönlichen Erinnerungen:
„Da ich ein gebürtiger Osttiroler bin, verbindet mich mit dem Wallfahrtsort Obermauern einiges. Ich kann mich noch gut an meinen Firmungstag erinnern. Nach dem Mittagessen beim Gasthof Islitzer in Hinterbichl, war es sozusagen ein Pflichtpunkt hier in der Wallfahrtskirche in Obermauern einen Rosenkranz zu beten und ein paar Kerzlen anzuzünden. Heute darf ich immer wieder hier am Altar Eucharistie feiern. Eucharistie heißt "Danksagung." Für vieles in unserem Leben können wir "Danke" sagen. Vieles ist nicht einfach selbstverständlich. Gesundheit, Arbeit, Familie, Erfolg uvm. All das wird seit Jahrhunderten als Bittgebet hier in diese Kirche gebracht. Menschen erhoffen sich Hilfe. Sie bitten die Gottesmutter um ihre Fürsprache in ihren Anliegen. Ob Bitte oder Dank - die Kirche hier ist ein Ort, an dem Menschen seit Jahrhunderten Kraft tanken.“
Der Schutz der eigenen Schafsherde spielt für die Osttiroler Halter in den letzten Tagen eine wesentliche Rolle. Die beiden gerissenen Schafe im Gemeindegebiet von Matrei sorgen für Unruhe. Experten haben nun Tipps und Empfehlungen, um das Risiko zu minimieren.
Fair macht Frauen stark, lautet das Motto des diesjährigen Weltladentages. Nicht umsonst stehen die Frauen im Fokus, denn Fairer Handel gilt als wegweisend für die Gleichstellung der Geschlechter und die Stärkung von Frauen, erklärt Andrea Pribil, Geschäftsführerin des Weltladens in Lienz.
Die Tiroler Landesverwaltung kehrt langsam wieder zum Normalbetrieb zurück. In den Ämtern wurde der Parteienverkehr Mitte März eingestellt, ab dem kommenden Montag, 11. Mai, ist wieder persönliches Vorsprechen in der Bezirkshauptmannschaft Lienz möglich, unter Einhaltung bestimmter Vorgaben.
Heuer jährt sich zum 75. Mal das Ende des Zweiten Weltkrieges. Am 8. Mai 1945 befreiten die Briten Osttirol und Lienz vom NS-Regime. Wie es damals in der Bezirkshauptstadt aussah und wie die Bevölkerung das Kriegsende und die Besatzungsmacht erlebte, erzählt der Leiter des Tirol Archivs für Fotografie im Gespräch mit Christine Brugger.
Auf der website des TAP hat er eine online-Ausstellung mit historischen Aufnahmen zusammengestellt.
Was darf wieviel in Corona-Zeiten kosten, darüber hat der Lienzer Gemeinderat am Dienstagabend heftig diskutiert. Beschlossen wurden rund 59.000 Euro für das immer wieder verschobene Buch über die Stadt Lienz, bei Enthaltung der ÖVP. Auch ein neuer Lkw für den Winterdienst wird angeschafft, ebenso Geräte zur Rasenpflege. Zugleich kann sich die Stadtgemeinde über Ausschüttungen der einstigen Ablöse freuen, die die Transalpine Ölleitung im Jahr 1971 für die Querung von Straßen an das Land Tirol gezahlt hat. Diese ursprünglich 32 Mio Schilling waren veranlagt worden, die Zinserträge gingen jährlich an die 23 von der TAL berührten Gemeinden. Jetzt bekommt Lienz einen Anteil von 158.000 Euro.

Nach langem Warten ist es endlich soweit: Die Maturaklassen dürfen wieder in die Schule, wenngleich auch mit Einschränkungen und Hygiene- und Sicherheitsbestimmungen. Auch in der HTL Lienz ist man wieder voll mit den Vorbereitungen auf die Abschlussprüfungen gestartet – die letzte Schularbeit wurde nachgeholt und ist geschafft. In der Schule ist man auf die neue Situation vorbereitet.