Nicht zu toppen: Polentagries aus heimischem Bio-Mais ist eines der gefragtesten Heimvorteil-Produkte.
Zum Gedenken an den Todestag von Andreas Hofer begeht das Land Tirol gemeinsam mit Südtirol den 20. Feber jedes Jahr mit einer Kranzniederlegung am Bergisel und einem Festakt in der Innsbrucker Hofburg. Dabei wurden am Sonntag 12 Persönlichkeiten mit den Ehrenzeichen des Landes gewürdigt:
Die Initiative Fridays for Future ruft die Tiroler Gemeinden auf, für den Klimaschutz aktiv zu werden. Im Vorfeld der Gemeinderatswahlen wurde ein Forderungspapier ausgearbeitet und die wahlwerbenden Listen und Gruppierungen eingeladen, dieses zu unterstützen. Stationen gab es diese Woche in allen Bezirken. Bei der Kundgebung in Lienz haben SPÖ, Grüne und die Liste Stadt Liste das FFF-Papier unterschrieben:
Als Bildungsbaracke haben die Lienzer Neos das Gebäude der Volksschule Süd I und der Michael-Gamper-Schule im Wahlkampf bereits provokant bezeichnet und auf dringenden Sanierungsbedarf hingewiesen. Einen Schulneubau, wie von Lienzer Volkspartei im Stadtteil Eichholz vorgeschlagen, lehnen die Neos aber ab. Sie fordern stattdessen laufende Sanierung und einen Zusammenschluss der Südschule zu einem Schulcluster:
Ab Samstag gelten weitere Lockerungen: überall wo am Freitag noch 2G (Geimpft oder Genesen) gilt, reicht am Samstag dann auch ein negativer Test:
Der 3G-Nachweis (statt bisher 2G) gilt als Zutritt für:
In Pflegeheimen und Krankenhäusern gilt für Besucher weiterhin 2G+ (2G-Nachweis plus ein negativer Test).
Die FFP2-Maskenpflicht in Innenräumen bleibt aufrecht, auch die Sperrstunde bleibt bei 24 Uhr.
Am 5. März werden viele Maßnahmen aufgehoben
Umfassende Lockerungen hat die Bundesregierung dann für den 5. März angekündigt. Dann sollen bis auf wenige Ausnahmen alle Maßnahmen wegfallen. Vorausgesetzt es ändert sich nichts an der aktuellen Situation.
Für manche kommt die Ankündigung zu früh, für andere zu spät. Radio Osttirol hat sich in Lienz umgehört, auch hier gibt’s gemischte Gefühle:
„Die Ergebnisse der Arbeitsgruppe Hochstein müssen umgesetzt werden“, fordert die Lienzer Grüne Gerlinde Kieberl.
Gemeinsam mit LA Georg Kaltschmid präsentierte sie Grüne Ideen für eine nachhaltige Tourismusentwicklung, denn die Gäste werden immer umweltbewusster und legen Wert auf intakte Natur. Zur Nachhaltigkeit gehöre auch eine gute Kommunikation nach Innen, betont Kaltschmidt, mit der Bevölkerung, den Grundbesitzern und den Gemeinden.
Regionalität im Restaurant und am Frühstücksbuffet mit Herkunftskennzeichnung gehören ebenso zu den Grünen Zielen. Deshalb verschenken die Grünen Osttiroler Kräutersalz und Frühstücksflocken im Gemeinderatswahlkampf, und zwar in ganz Tirol.
Am 17.02.2022 gegen 13:12 Uhr wurde der Leitstelle Tirol ein Lawinenabgang im Bereich des Toblacher Pfannhorn gemeldet. Aufgrund der Meldung eines unbeteiligten Schitourengehers bestand der Verdacht, dass sich eine Person in der Lawine befand. Der Lawinenabgang wurde von einen weiteren unbeteiligter Schitourengeher beobachtet. Er stellte dabei fest, dass zwei Schitourengeher beteiligt waren, wobei einer von ihnen teilverschüttet wurde. Der unbeteiligte Schitourengeher half den Teilverschütteten sich aus der Lawine zu befreien. Nach der Bergung gaben beide Schitourengeher an nicht verletzt zu sein und fuhren ins Tal ab. Eine Meldung über den Vorfall wurden von den beiden Schitourengehern offensichtlich nicht durchgeführt, weshalb die Rettungskette mit zwei Hubschraubern und der Bergrettung in Gang gesetzt wurde.
Bisher unbekannte Täter entwendeten in der Zeit vom 15.02.2022, 15.00 Uhr bis zum 16.02.2022, 08.00 Uhr, von der Baustelle des ehemaligen "Gasthof Neuwirt" in Lienz insgesamt 8 Stück Holzpfetten (7m x 0,24m x 0,24m). Der entstandene Schaden kann derzeit nicht beziffert werden. Da die Holzpfetten aufgrund der Länge mit einem größeren KFZ abtransportiert werden mussten, ersucht die PI Lienz um entsprechende Hinweise aus der Bevölkerung.
Zu den Hauptwahlthemen der Liste „Zusammen für Lienz“ zählt die Attraktivierung der Wohnbezirke. Am Mittwoch präsentierte Spitzenkandidat Alexander Kröll mit zwei Mitstreiter:innen die Pläne für den Stadtteil Frieden, standesgemäß am Brixnerplatz.
Als zentrale Anliegen bezeichnet Bürgermeister-Kandidat Alexander Kröll die thermische Sanierung zahlreicher Wohnbauten, die „in die Jahre gekommen sind“, die Schaffung von Grünflächen und Begegnungszonen sowie die Einrichtung eines Nachttaxis, um die Mobilität der Bewohner:innen der Friedensiedlung zu erhöhen.
Gegen einen Standort in Nußdorf-Debant und für die Errichtung einer Kletterhalle beim Lienzer Hallenbad machen sich TVB-Obmann Franz Theurl und Werner Frömel, Obmann der Alpinplattform Lienz stark.
Das Projekt beschäftige den Tourismusverband Osttirol bereits seit 2016 und habe höchste Priorität, betont Theurl.
Monolith an der Isel
Das Konzept und die Vorplanung vom Büro Aberjung sehen eine 19m hohe Halle mit 2.500m² Kletterfläche vor. Ein Gastrobereich samt Terrasse ist ebenso geplant wie ein Eventraum.
5 Mio Euro Baukosten und Finanzierung durch Land, Bund und TVBO
Das rund 900 m² große Grundstück gehört der Stadtgemeinde Lienz. Für Theurl kein Problem, wenn die Stadtgemeinde dem Tourismusverband ein Baurecht abtreten würde, könnte umgehend mit Bund und Land verhandelt werden. Analog zum Kletterzentrum Innsbruck will Theurl 40% Bundes- und 40% Landessubventionen, 1 Mio Euro würde der TVBO beisteuern. Wobei die Finanzierung noch zu verhandeln ist.
Alpine Vereine sind eingebunden
Theurl stützt sich auf die Expertise von Ralf Preindl und Günther Meraner, die Erfahrungen in der Planung und Führung von Kletterhallen in Südtirol vorweisen können und für den Standort in Lienz plädieren. Diese Studie wurde am 7. Februar den alpinen Vereinen vorgestellt. Als Betreiber der Kletterhalle sieht Theurl den Österreichischen Alpenverein.
Entscheidung liegt beim nächsten Gemeinderat
Dass Theurl die Kletterhalle als Wahlkampfthema einsetzt, lässt er nicht gelten, das Projekt sei schon viele Jahre in Arbeit, die Liste „Team Lienz“ wurde erst im Jänner erstellt. Wobei der umtriebige Tourismusobmann keinen Zweifel daran lässt, die Mehrheiten im Lienzer Gemeinderat ändern zu wollen, um touristische Projekte wie Kletterhalle oder Bergbahnen leichter umsetzen zu können.
Kein neues Wahlkampfthema
Meinhard Pargger war als ÖVP-Spitzenkandidat bei den Gemeinderatswahlen 2016 ebenfalls mit einer Kletterhalle an diesem Standort angetreten, genützt hat es ihm nicht viel.
Die Tiroler EU-Abgeordnete Barbara Thaler war am Samstag in Lienz und hat im Gemeinderatswahlkampf das Team „Zusammen für Lienz ÖVP und Unabhängige“ unterstützt. Thaler ist stellvertretende Verkehrssprecherin der EVP im EU-Parlament. Dort wird am Donnerstag im großen Plenum über die umstrittene Wegekostenrichtlinie abgestimmt. Bereits im Jänner hat der Verkehrsausschuss die Richtlinie zur „Eurovignette“ mehrheitlich angenommen, was für Ärger und Kritik in Tirol gesorgt hat. Karin Stangl hat für Radio Osttirol mit Barbara Thaler darüber gesprochen:
Eine musikalische Besonderheit in Osttirol ist das Barockensemble Anras. Denn man spielt nicht nur „Alte Musik“, sondern setzt auch - um authentisch zu sein – Musikinstrumente ein, die Nachbauten von Museumsstücken sind.

Die Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen stehen vor der Tür. Am Sonntag, 27. Feber, gehen die Osttiroler wieder zu den Urnen, um ihr Wahlrecht in Anspruch zu nehmen. In dem vorliegenden Video beantwortet Christine Salcher, die Vorständin der Abteilung Gemeinde, wesentliche Fragen zu den Wahlen. Wer wird gewählt? Wer ist wahlberechtigt? Wo und wie kann ich meine Stimme abgeben? Wie und wo kann ich eine Wahlkarte beantragen?