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20. Februar 2022

TeilnehmerInnen für Tiroler Resilienz-Studie gesucht

Macht konkretes Resilienz-Training widerstandsfähiger gegen psychische Belastungen? Das soll an der Universität Innsbruck wissenschaftlich untersucht werden
TeilnehmerInnen für Tiroler Resilienz-Studie gesucht
Foto: Stangl

Land Tirol fördert Studie zur psychischen Widerstandsfähigkeit

Bereits zu Pandemiebeginn hat das Land eine Studie zu den Auswirkungen der Krise unterstützt, nun soll ein Forschungsprojekt untersuchen, welche Methoden die psychische Widerstandsfähigkeit, die sogenannte Resilienz stärken.

Seelische Widerstandsfähigkeit kann trainiert werden

„Die innere Stärke und Fähigkeit zur Erholung und Aufrechterhaltung der Funktionsfähigkeit hilft, Stress- bzw. Krisensituationen besser zu bewältigen“, erklärt Alex Hofer, Leiter der Studie und Direktor der Universitätsklinik für Psychiatrie I. „Resilienz hilft, Krisen zu akzeptieren, gestärkt daraus hervorzugehen und sich flexibel an Veränderungen anzupassen. Diese seelische Widerstandsfähigkeit ist bei jedem Menschen unterschiedlich stark ausgeprägt, kann aber erlernt, gestärkt und trainiert werden.“

Resilienztraining und Muskel-Entspannung

In der Studie werden die 192 TeilnehmerInnen in zwei Gruppen aufgeteilt und nehmen im Untersuchungszeitraum online entweder an einem Resilienztraining oder einer progressiven Muskelrelaxation teil.

Das Projekt startet Mitte März und es werden noch StudienteilnehmerInnen gesucht. Man muss mindestens 18 Jahre alt sein, darf keine psychischen Vorerkrankungen haben und aktuell auch keine psychotherapeutischen Behandlungen und Therapien in Anspruch nehmen und auch keine Entspannungsmethoden wie Yoga oder Meditation praktizieren.

Informationen gibt es demnächst unter www.resilienz-tirol.at. Die Unterlagen zur Anmeldung können auch unter resilienz-tirol@i-med.ac.at angefordert werden.