Gert van der Woude und sein Team von Waude Gardens tragen ihren Teil dazu bei, den Osttirolern unter die Arme zu greifen und bieten einen kostenlosen „Grünen Lieferservice“ im Bezirk an. Nach telefonischer oder per Mail erfolgter Bestellung der gewünschten Balkonblumen oder Salatpflanzen inklusive Pflanzenerde am Vormittag wird die Ware schon am Nachmittag geliefert und, um in diesen Zeiten den persönlichen Kontakt zu vermeiden, inklusive Lieferschein vor der Haustür abgestellt. Aufgrund der großen Nachfrage im Zuge dieses kostenlosen Lieferservices entschloss sich Gert van der Woude dazu, auch einen Webshop mit Top-Frühlingsprodukten zu eröffnen, der demnächst in Betrieb gehen und das Einkaufen erheblich vereinfachen soll.
Statt Brautkleider oder Trachten näht das Atelier Marianna jetzt Mundschutzmasken für das Land Tirol. Wie das funktioniert, erklärt Schneidermeisterin Marianna Oberdorfer ganz genau:

Den Profiköchen live bei der Arbeit zusehen, und die Speisen im Anschluss genießen – das gab es heuer bei der dritten Auflage von „Osttirol de luxe“ auf dem Lienzer Hauptplatz. Die Spitzenköche öffneten ihr Küchenfenster und zauberten Delikatessen auf die Teller der Besucher. Einen kleinen Rückblick, welche Speisen kredenzt wurden, fassen sie in diesem Video noch einmal zusammen.
Dass bei den Dreharbeiten Videos nicht immer alles klappte, zeigt Teil 2. HIER finden Sie die besten Outtakes.
Unser Land steht mitten in der wohl größten Krise während des nun fast 75-jährigen Bestehen von Osttirols Heimatzeitung. Es herrscht eine allgemeine Ausgangssperre, alle Schulen und Ausbildungsstätten sind geschlossen, Lokale und Hotels stehen leer, der Großteil der Handelsgeschäfte musste zusperren, und auch viele Betriebe haben ihre Produktion eingestellt. Wohl kaum einer von uns hat dies je erlebt.
Vor vier Wochen hätten sich die beiden Euregio-Landeshauptleute noch in Innsbruck oder Bozen getroffen, um gemeinsam eine Pressekonferenz zu geben. Am Dienstag traten sie in Innsbruck und Bozen vor die Kamera, jeder für sich. Im Sinne einer grenzüberschreitenden Hilfeleistung übernimmt das Land Tirol fünf Corona-Patienten aus Südtirol. Drei werden auf der Intensivstation des BKH Lienz behandelt. Südtirol unterstützt das Land Tirol mit Sicherheitskleidung und Masken.
Frostige Temperaturen sind eine Zitterpartie für die Osttiroler Obstbauern. Der Kaltlufteinbruch der letzten Tage erfordert viel Einsatz, um Schäden an den Knospen und Bäumen zu verhindern. Je nach Entwicklungsstadium reagieren die Knospen bereits ab wenigen Minusgraden empfindlich. Um die Bäume zu schützen, sei die Frostschutzberegnung die effektivste Maßnahme.
Seit Dienstag gibt es die Drive-In-Teststelle am Parkplatz der Zettersfeld Talstation. Dr. Franz Krösslhuber ist einer der fünf Epidemieärzte, die von der Bezirkshauptmannschaft Lienz bestellt wurden und die Abstriche durchs Autofenster abnehmen. Die Patienten dürfen nur mit Zuweisung und nach Abklärung kommen. Wer sich krank fühlt, meldet sich unter der Telnr. 1450.
Lesen in Zeiten von Corona, Zeit wäre genug. Sich Ablenken lassen, Auszeit nehmen vom digitalen Überangebot, das funktioniert mit Büchern sehr gut. Christine Brugger und Karin Stangl präsentieren drei Titel, die sich auch wunderbar zum Vorlesen eignen. Und mal ehrlich, wann haben Sie das zum letzten Mal getan?
Um die Krankenhäuser in Tirol zu entlasten, sind sogenannte Notkrankenstationen vorgesehen, darüber informierte das Land am Montag in einer Pressekonferenz in Innsbruck.
Auch in Lienz könne bei Bedarf in Krankenhausnähe ein Hotel mit 50 Zimmern für Quarantänepatienten mit leichteren Covid-19-Verläufen vom Land angemietet werden, so Primar Dr. Martin Schmidt vom BKH Lienz. Auch stehe ein Innenstadthotel für Pflegebedürftige zur Verfügung, deren Corona-Test negativ sei, die aber keine 24-Stunden-Betreuung mehr bekämen. Krankenhauspersonal könne in diesen Notkrankenstationen nicht eingesetzt werden, betont Schmidt. Und die Krankenpflegeschule Lienz stehe nicht als Notkrankenstation zur Verfügung.
Irgendwann wird die Corona-Pandemie auch in Österreich überstanden sein. Und dann wird langsam aber sicher der Alltag in vielen Firmen zurückkehren.
Was bedeuten die Corona-Verordnungen und Maßnahmen für die heimische Landwirtschaft? Wie funktioniert derzeit die Arbeit in den Ställen, im Wald und auf den Feldern. Grundsätzlich zählt die Landwirtschaft als Versorger mit Lebensmitteln zur sogenannten kritischen Infrastruktur, wo noch großteils uneingeschränkt gearbeitet werden kann. Wir haben beim Obmann der Bezirkslandwirtschaftskammer Konrad Kreuzer nachgefragt:
Liebe Kunden! Aufgrund der aktuellen Umstände liefern wir all unsere Waren auch direkt zu Ihnen nach Hause. Unser Sortiment umfasst biologisches Obst und Gemüse, biologische Lebensmittel, Drogerieprodukte, eine Vielzahl an Produkten für Nahrungsmittelunverträglichkeiten sowie ein spezielles, sehr hautverträgliches Desinfektionsmittel. Gerade in Zeiten eines sich verändernden Alltages ist eine ausgewogene und gesunde Ernährung unumgänglich, um das eigene Immunsystem zu stärken. Wir sind Ihr Spezialist für gesunde, nachhaltige und ausgewogene Ernährung!
Sie erreichen uns von Montag bis Freitag von 08.00 bis 18.00 Uhr und Samstag von 08.00 bis 13.00 Uhr telefonisch unter +43 (0) 4852/63795 oder senden Sie uns Ihre Telefonnumer per Mail an
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Die Lienzer Musikstudentin Magdalena Pircher hat die Quarantänezeit genutzt, um ein selbstgeschriebenes Lied aufzunehmen und lädt alle dazu ein, das Leben zu leben...
Schon vor Corona hat sich in Matrei der junge Verein "Mottinga helfen Mottingan" formiert. Vereine, wie die Musikkapelle, die Jungbauernschaft und Chöre haben sich zusammengeschlossen, um denen zu helfen, denen es nicht so gut geht. Im Dezember wurde bereits ein Adventmarkt organisiert. Die aktuelle Corona-Phase nimmt der Verein zum Anlass, um Menschen in Matrei zu helfen, die das Haus nicht verlassen können. Für diese werden Einkäufe und notwendige Besorgungen übernommen. Martin Egger hat mit Initiator Christoph Pötscher gesprochen:
Derzeit verdrängt die Coronakrise jedes andere Thema, was aber nicht heißt, dass es die anderen Probleme nicht mehr gibt. Bevor die Ausgangsbeschränkungen wirksam wurden, hatten sich noch viele heimischen Bauern zu Protestaktionen formiert und mit Traktoren und Transparenten demonstriert. Sie fordern faire Preise für die Bauern. Marlene Frotschnig hat vor kurzem mit Helmut Petschar, dem Präsidenten der österreichischen Molkereien über Bauernproteste und die Situation in der Milchwirtschaft gesprochen:

Seit der Quarantänemaßnahme für alle 279 Tiroler Gemeinden ist die Aus- bzw. Einreise nach Tirol nur noch unter bestimmten Voraussetzungen möglich. Auch das Land Kärnten hat Maßnahmen angekündigt. An der Grenze zum Mölltal am Iselsberg wurde am Freitag-Vormittag jedes Auto von Einsatzkräften der Polizeiinspektion Winklern angehalten und kontrolliert – einige PKW wurden auch wieder zurückgeschickt und durften somit nicht über die Landesgrenze. An der Grenze Nikolsdorf-Oberdrauburg war hingegen (zum Zeitpunkt der Aufnahme) nichts von Kontrollen zu sehen.
Eine neue Verordnung gilt seit Donnerstag null Uhr, welche Konsequenzen sie für die Tirolerinnen und Tiroler, für den Verkehr und die Versorgung in Tirol hat, haben die Spitzen der Landesregierung, LH Günther Platter und seine beiden Stellvertreter am Donnerstag in einer Pressekonferenz erläutert, die sehr verhalten begann. Christine Brugger berichtet:
Was ist neu an der aktuellen Verordnung, was hat sich zur bisherigen Verkehrbeschränkung geändert? Das Land Tirol hat einen Frage- und Antworten-Katalog erstellt, wir haben herausgesucht, was möglich ist und was nicht mehr geht:

Auch Cilli aus Osttirol hat sich ihre Gedanken zum Coronavirus gemacht und diese nun bereits musikalisch umgesetzt!

In den sozialen Medien kursieren die verschiedensten Beiträge über das Coronavirus, von Fake-News über Beiträge zu Untergangsszenarien bis humorvolle und weniger humorvolle Videos etc. ist Alles dabei. Um zwischen den ganzen ernsten Meldungen auch hier einmal etwas Entspannung hinein zu bringen, möchten wir Ihnen dieses Fund-Video nicht vorenthalten.
Seit Donnerstag 0.00 Uhr ist Tirol isoliert. Das Land hat Quarantäne für alle 279 Tiroler Gemeinden verordnet, das hat Landeshauptmann Günther Platter am späten Mittwochabend in einer Videobotschaft mitgeteilt. Konkret heißt das, dass niemand, der nicht unbedingt muss, seine Wohngemeinde verlassen darf. Eine Ausnahme ist der Weg zur Arbeit – hier darf auch über mehrere Gemeindegrenzen hinweg gependelt werden (z.B. von Matrei oder von Sillian nach Lienz ist möglich). Wenn es in der eigenen Gemeinde kein Geschäft oder keine Apotheke gibt, darf man für die Grundversorgung in den nächsten Ort. Diese Verordnung gilt bis zum 5. April um Mitternacht.
Osttiroler, die noch in Nordtirol sind, dürfen heimfahren, dh jeder darf zu seiner Wohnsitzgemeinde zurückkehren. Ausgenommen sind die schon bisher strengen Quarantänegebiete am Arlberg, Paznauntal und Sölden. Wer dort ist, sitzt bis zum Ende der Quarantäne fest.
Bei Fragen bitte nicht die Gesundheitshotline oder den Notruf blockieren.
Zur Verfügung stehen die Hotline des Landes Tirol: 0800 808030
Und der Bezirkshauptmannschaft Lienz: 0512-508 80 6600
Hier die Ansprache von LH Günther Platter zu Nachhören:
Diesen Appell richtet Wirtschaftslandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf an die Tiroler Bevölkerung. Sie hofft auf die Solidarität der Menschen, jetzt in dieser besonderen Phase nicht verstärkt weltweit online einzukaufen. Außerdem macht sich Zoller-Frischauf, genauso wie Landeshauptmann Günther Platter, für die Kurzarbeit stark. 38 Milliarden Euro sollen Österreichs Unternehmer retten.
Mit einer Corona-Sorgen Hotline unter 0800 400 120 wendet sich das Land Tirol gemeinsam mit der Diözese Innsbruck an die Menschen, die mit der rasanten Veränderung unseres Alltags aktuell nicht gut zurechtkommen.
Von 8.00 bis 20.00 Uhr stehen PsychologInnen und LebensberaterInnen zum Gespräch zur emotionalen Unterstützung zur Verfügung.
Der Innsbrucker Diözesanbischof Hermann Glettler hat einen offenen Brief an die Gläubigen gerichtet und spricht in der Corona-Krise Mut zu und ruft zu Vertrauen auf. Karin Stangl hat den Bischof am Montag telefonisch erreicht:
Den Brief im Wortlaut finden Sie hier.
Seit dem 25. Feber ist der Krisenstab des Landes Tirol in Sachen Corona im Dauereinsatz. Am Montag hat die Tiroler Landesregierung für ein Maßnahmenpaket 400 Millionen Euro reserviert:
Die Anzahl der positiv getesteten Coronafälle ist bis Montagnachmittag auf sechs Fälle angestiegen. In den nächsten Stunden und Tagen ist mit dem Auftreten weiterer Fälle zu rechnen, sagt der Immunologe Dr. Gernot Walder. Christine Brugger hat mit ihm am Telefon gesprochen.
In Tirol gibt es mittlerweile mehr als 300 bestätigte Coronafälle. In einer Pressekonferenz am Montagnachmittag haben LH Günther Platter, Gesundheitslandesrat Bernhard Tilg und der Mediziner Luis Schranz über die medizinische Notversorgung informiert. Hier sind alle Tiroler Krankenhäuser und Einsatzorganisationen eingebunden, in allen Bezirken werden Betten in Krankenhäusern für Coronapatienten reserviert sowie Notstationen in Hotel eingerichtet, in Osttirol sind es insgesamt 215 Plätze:

Ruhig ging es am Montag, dem ersten Tag der verordneten Ausgangsbeschränkungen, in Lienz zu: Einige Zustelldienste sowie Postbedienstete waren unterwegs, wenige Taxis kutschierten ihre Fahrgäste von A nach B. Auch auf dem Bahnhof waren vereinzelt Menschen zu sehen. Die wenigen Personen, die man auf den Straßen antraf, hatten fest Ziele: Apotheken, Lebensmittelgeschäfte oder der Weg zur Arbeit.

Da am Sonntag die Skigebiete für die heurige Saison das letzte Mal geöffnet hatten, nutzten noch zahlreiche Skibegeisterte das schöne Wetter aus. Am Zettersfeld und am Hochstein merkte man jedoch schon einige Tage zuvor, dass aufgrund des Corona-Virus die Zahl der Skifahrer zurückging.
Patienten werden vorm Eingang des BKH auf CoVid19 gecheckt, die meisten Operations- und Ambulanztermine wurden verschoben und eine neue Infektionsstation eingerichtet. Es gilt ein Besuchsverbot. Der ärztliche Leiter Primar Martin Schmidt erklärt, warum diese Maßnahmen jetzt so wichtig sind.