Normalerweise würden sich Schüler und Lehrer jetzt auf die Osterferien freuen, doch irgendwie fühlt sich das heuer anders an. Es sind zwar Ferien, einige wenige Kinder werden aber trotzdem in der Schule betreut, weil die Eltern arbeiten müssen und es gibt neue Lernaufgabe und Materialen, weil auch nach Ostern wieder daheim weiter gelernt und geübt werden muss. Vor allem für Volksschulen eine große Herausforderung, weil die Kleinen das selbstständige Lernen auch erst lernen müssen. Wir haben in der Lienzer Volksschule Michael Gamper nachgefragt:
In der Landwirtschaft läuft die Arbeit trotz Corona weiter. Die Auswirkungen auf die Wirtschaft insgesamt spüren aber auch die bäuerlichen Betriebe:
Zuhause bleiben bedeutet für viele Menschen auch, im Garten zu sein. Und da ist jetzt viel zu tun. Christine Brugger denkt gerade über eine Blumenwiese nach.
Wer noch mehr über naturnahes Gärtnern erfahren möchte, der kann die kostenlosen Webinare des Tiroler Bildungsforums nutzen. Das Bildungsangebot wurde ins Internet verlegt und gibt’s kostenlos. Heute am 2. April dreht sich von 20.00 Uhr bis 21.00 Uhr alles um nachhaltigen Gemüseanbau. Mehr Infos auf www.tiroler-bildungsforum.at
Um die Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen, haben Bund und Land außergewöhnliche Maßnahmen beschlossen, die unser Leben für die nächste Zeit völlig verändern. Es sind strengste persönliche Begegnungsbeschränkungen in Kraft getreten, die unsere sozialen Kontakte auf ein absolutes Minimum führen. 25 % weniger an persönlichen Treffen reduzieren das Ansteckungsrisiko um 50 %.
Seitdem die Maßnahmen zur Eindämmung des Covid-19-Virus beschlossen wurden, ist klar, dass die Wirtschaft darunter leiden wird – und damit auch die Menschen, die ihren Job verlieren und damit Existenzängsten ausgesetzt sind. Es gibt jetzt ein neues Rettungspaket, das diesmal auf die Beschäftigten und ihre Familien abzielt:

Masken, die Nase und Mund schützen, sind gefragt in diesen Tagen. Stoffmasken lassen sich mit einer Nähmaschine relativ leicht herstellen. Wie das funktioniert, weiß die Lienzer Schneidermeisterin Marianna Oberdorfer, die gerade große Stückzahlen für das Land Tirol fertigt.
Der erste April war für uns RadiomacherInnen ein besonderer Tag. Denn am 1. April 1998 ging Radio Osttirol on Air. Am Mittwoch war also unser 22. Geburtstag. Was wir uns wünschen, unsere Gedanken, durchaus auch philosophischer Art, das hören Sie in diesem Beitrag.
Von den 330 Mitarbeitern der „Tiroler Versicherung“ arbeiten aktuell 270 im Home Office. In der Zentrale und in den Kundenbüros sind nur noch sehr kleine Einheiten, die alle 14 Tage wechseln. Michael Ortner, Verkaufsleiter Osttirol, betont, dass sämtliche Dienstleistungen trotz allem erfüllt werden.
Jeden Tag informiert das Land Tirol über die aktuelle Situation in unserem Bundesland. Am Dienstag stand die Situation an den Spitälern und bei den niedergelassenen Ärzten, die Versorgung mit Schutzmaterial und das Tragen von Mundschutzmasken im Fokus.
Einer für alle. Das hat sich auch Philipp Pochlatko, ein 19jähriger Schlaitner gedacht, als es hieß – der Zivildienst wird verlängert. Eigentlich hätte Philipp am 30. März abgerüstet und seinen Zivildienst beim Roten Kreuz Osttirol in Lienz beendet. Doch da hatte ein Virus etwas dagegen: Philipp geht drei Monate in die Zivildienst-Verlängerung, so wie auch viele andere junge Männer.
Bereits seit zwei Wochen ist der reguläre Unterricht an Tirols Schulen ausgesetzt. Stattdessen wird digital zuhause gelernt. 30 Millionen Zugriffszahlen auf das Schulnetzwerk zeigen, dass diese Angebote sehr gut angenommen werden. Damit sich auch finanziell schwächere Familien die dafür benötigten Computer bzw. Laptops leisten können, beschließt die Landesregierung einen „Digi-Scheck“.
Artur Wieser vom Braugasthof Falkenstein und Egon Rotschopf vom Fasslwirt starten ab Donnerstag einen gemeinsamen Lieferservice. Dabei bieten sie ein Mittagsmenü mit Suppe und Hauptspeise um 10 €. So gibt es am Donnerstag etwa eine Frittatensuppe und als Hauptspeise ein Rindersaftgulasch mit Bierbrezenknödel. Die Menüpläne für diese und nächste Woche finden Sie HIER.
Seit gut zwei Wochen sind das soziale und wirtschaftliche Leben stark eingeschränkt. Mit jeder weiteren Woche verschärfen sich die finanziellen Herausforderungen für jene Betriebe, die zur Schließung gezwungen sind. Bund und Land versuchen mit einer Reihe von Maßnahmen gegenzusteuern. Informationen unter www.wko.at
Welche Sorgen derzeit überwiegen, welche Informationen die Unternehmer suchen und welche Möglichkeiten genutzt werden, wollten wir von der Wirtschaftskammer Lienz wissen:
Neben vielen anderen Geschäften sind derzeit auch Kosmetik- und Friseursalons geschlossen. Da der regelmäßige Friseurbesuch für viele zum Alltag gehört und Haare vom Virus unbeeindruckt einfach weiterwachsen, könnten einige auf die Idee kommen, jetzt auf Hausbesuche umzustellen. Das ist im Sinne der Ausgangs- und Kontakteinschränkung in jedem Fall verboten, stellt die Landesinnung der Tiroler Friseure klar. Karin Stangl hat beim Geschäftsführer der Wirtschaftskammer-Fachgruppe und Landesinnung, Patrick Rauter nachgefragt:
Damit niemand in der Region auf Äpfel verzichten muss, hat die Naturbrennerei Kuenz in Gödnach (Dölsach) einen Zustelldienst für Osttirol auf die Beine gestellt, mit einem Angebot, das Folgendes umfasst: Familienkiste mit 14 kg Äpfel (25 €), 6 x 1 l Apfelsaft (13,90 €), 5 l Bag Apfelsaft (9,90 €) und 10 l Bag Apfelsaft (18,90 €). Ab 100 € liefern Dipl.-Ing. Florian Kuenz, Dipl.-Johannes Kuenz & Co frei Haus (ansonsten beläuft sich die Lieferpauschale auf 5 €).
Die Corona-Krise sorgt für viele Herausforderungen und schürt auch Sorgen und Ängste. Vor allem für Menschen mit psychischen Problemen können sich die Belastungen zusätzlich verschärfen. Hilfe bekommt man über die Tiroler Sorgen-Hotline 0800 400 120. Das telefonische Angebot wurde schon bisher gut genutzt und bekommt nun weitere Verstärkung durch Psychologinnen und Psychotherapeuten:
Mit viel Einsatz und Courage sind heimische Lebensmittelhändler und Hersteller für uns da – wir brauchen uns keine Sorgen machen.
Die Malerei Egger steht seit 60 Jahren für Qualität und Zuverlässigkeit. „Besondere Zeiten erfordern neue Ideen und besondere Maßnahmen, und deshalb bieten wir einen kostenlosen Lieferservice in ganz Osttirol an“, teilt Patrick Egger mit. Farben, Lacke und Malerzubehör werden gratis nach Hause geliefert, die Bezahlung erfolgt per Rechnung, somit ist der komplette Liefervorgang kontaktlos. Auch auf die ausgezeichnete Beratung muss niemand verzichten, in einem persönlichen Telefonat lässt sich dank der jahrelangen Erfahrung für jeden das Passende finden.

„I möcht mi nur bedanken“ - so lautet der Titel eines Videos, in dem 18 Tiroler Musiker beim Einsatz in der Corona-Zeit helfen möchten. Mit dabei ist auch die Matreier Sängerin Sara Köll. Die Botschaft des Liedes: #mitAbstandnah – ein kleines Danke an alle, die in der Quarantäne-Zeit zuhause bleiben oder in der Arbeit im Einsatz sind.
Erde, Dünger, Gemüse, Frühjahrsblumen, Thujen, Sträucher, Bäume und vieles mehr – Hobbygärtner und alle, die sich einen „grünen Daumen“ wünschen, können bequem per Telefon oder E-Mail bestellen, das Team um Andreas Tschapeller und Tochter Olivia Tschapeller, beide Gärtnermeister für Garten- und Landschaftsbau, stellt kostenlos zu. Die Profis liefern sowohl im Lienzer Talboden als auch bei Sammelbestellungen in das Iseltal und das Osttiroler Pustertal.
Mehr Information heißt nicht unbedingt mehr Sicherheit. Wir haben Dr. Franz Krösslhuber befragt, welche Symptome auf eine Ansteckung mit COVID 19 hindeuten:
AGEtech smart electric, das Unternehmen für kreative und intelligente Komplettlösungen für den privaten und gewerblichen Bereich, setzt in Zeiten der Veränderung mehr denn je auf gegenseitiges Verständnis und stellte auf Notbetrieb um, um Mitarbeiten die Möglichkeit zu geben, sich und ihre Familie zu schützen. Die Verkaufsräume bleiben zwar geschlossen, Ersatzteile und dringend benötigte Elektronik sind aber über das Lager erhältlich. Zudem ist das Team um Mag. Bertram Steiner telefonisch und per E-Mail für sämtliche Informationen, Notfälle und Services erreichbar. Damit die Osttiroler zuhause bleiben können und trotzdem versorgt sind, bietet AGEtech Elektroinstallationsmaterial, Laptops, Fernseher oder Waschmaschinen und liefert über Spediteure direkt bis vor die Haustüre. Eine große Auswahl steht im Onlineshop zur Verfügung.
Die Stecklinge sind bereit zum Topfen, die Geranien wachsen fleißig, und auch die Frühlingsblüher bekommen von den stürmischen Zeiten nichts mit. In der Gärtnerei Seeber bei Roland Seeber und seiner Familie warten sie und noch vieles mehr darauf, in den privaten Gärten verteilt und eingesetzt zu werden. Die Familie Seeber bietet seit dieser Woche immer dienstags und donnerstags einen Lieferservice nach Lienz und Umgebung an. Damit die Pflanzen auch im Iseltal (ab Oberlienz) und im Pustertal (ab Leisach) bei den Kunden ankommen, arbeitet die Gärtnerei Seeber eng mit Blumen Maier (0677-63678898) zusammen.
Das Coronavirus beeinträchtigt nicht nur das Gesundheitswesen sondern auch die heimische Wirtschaft. In einer Livepressekonferenz via Facebook haben die Tiroler Landesregierung und Tiroler Wirtschaftskammer am Freitag über die Maßnahmen informiert, die zur Stärkung des Wirtschaftsstandortes Tirol unternommen werden:
Im Wohn- und Pflegeheim Lienz sind 11 Bewohnerinnen und Bewohner mit dem Coronavirus infiziert. Das hat die Heimleitung am Freitagnachmittag mitgeteilt. Nachdem am Mittwoch 2 MitarbeiterInnen bereits positiv gestestet wurden, zeigte eine aktuelle Testreihe nun auch Infizierte unter den BewohnerInnen. Die meisten zeigen bislang keine bzw. leichte Symptome. Im Heim wurde die bereits vorbereitete Isolierstation aktiviert. Für Angehörige wurde eine Infohotline eingerichtet: 04852-608-406 (täglich von 8 bis 12 und von 13 bis 18 Uhr erreichbar). Karin Stangl hat mit dem Leiter der Osttiroler Wohn- und Pflegeheime, Franz Webhofer, gesprochen:
Wichtige Funktionen des öffentlichen Lebens sollen und müssen auch in Zeiten der Corona-Krise aufrecht erhalten werden. Die RGO wird daher weiterhin die notwendigsten Aufgaben im Bereich der Versorgung mit Lebensmitteln, Hygieneartikeln, landwirtschaftlichen Betriebsmitteln und Treibstoff erfüllen und die notwendigen Service-Arbeiten durchführen.
Einige Menschen haben momentan viel Zeit, andere Menschen brauchen Hilfe. Die App „Sam“ bringt Angebot und Nachfrage zusammen, unkompliziert und kostenlos. Am Donnerstag wurde die in Lienz entwickelte Smartphone-App präsentiert, ganz zeitgemäß im Netz:
Weitere Infos zur App:
Download für IOS
Download für Android
Ein Tagesmenü mit Suppe zum Fixpreis von 10 € - und das auch in Zeiten von Corona. In einer Aussendung starten Egon Rotschopf vom Fasslwirt und Artur Wieser vom Braugasthof Falkenstein einen Aufruf, ob ihre Dienste benötigt werden. Der Aufruf im Original:
Ungefähr alle zwei Tage tritt der Tiroler Landeshauptmann, flankiert von Regierungsmitgliedern oder Experten aus dem Krisenstab, via Facebook vor die Öffentlichkeit. Information ist ein hohes Gut in unsicheren Zeiten. Christine Brugger und Martin Egger haben die online-Pressekonferenz am Donnerstag verfolgt und fassen zusammen:
Auch in Zeiten der Corona-Krise muss man nicht auf die köstlichen Spezialitäten von Il Salentino verzichten. Zusätzlich zu den Wurst- und Käsespezialitäten führt der Feinkostenladen in der Messinggasse auch frisches Obst und Gemüse und ganz aktuell frische unbehandelte Orangen und Zitronen. Der Feinkostladen ist weiterhin geöffnet (Montag bis Donnerstag von 9 bis 13.30 und 16 bis 18.30 Uhr, Freitag von 9 bis 19 Uhr sowie am Samstag von 9 bis 14 Uhr). Die Cantina ist derzeit geschlossen.
Versandhandel und Zustellservice bietet die Fitstore24 Zanier GmbH mit ihrem Flagship Store in Nußdorf-Debant bereits seit über 20 Jahren an. „Jetzt in dieser außergewöhnlichen Zeit zeigt sich der Vorteil dieses zusätzlichen Standbeines. Die Konsumenten können nicht in den Läden einkaufen und haben auf der anderen Seite einen erhöhten Bedarf nach Sportgeräten für daheim. Deshalb haben wir im Moment bis zu 500 Onlinebestellungen täglich abzuarbeiten“, sagt Firmenchef Werner Zanier. Im 3.000 m2 großen Warenlager sind etwa 15.000 Artikel – von Rennrädern, Mountainbikes und E-Bikes über Trekking- und Kinderräder bis hin zu Fitnessgeräten - prompt verfügbar. Regional wird binnen kürzester Zeit zugestellt, auch innerhalb von Österreich und Deutschland dauert die Lieferung nur ein bis drei Tage.
Nachbarschaftshilfe wird gerade in Zeiten wie diesen in einigen Gemeinden in Osttirol und Oberkärnten groß geschrieben. Viele fragen bei den Nachbarn nach, ob diese dringend Lebensmittel oder Medikamente brauchen, und besorgen diese dann. Die Marktgemeinde Kötschach-Mauthen bietet diesen Lieferservice für die gesamte Gemeinde an. Viele Helfer machen bei diesem Dienst mit und sorgen damit dafür, dass es allen gut geht. Christina Patterer ist eine dieser fleißigen Helferinnen: