Viel Diskussion gab es zuletzt um die Grenzöffnung zu Südtirol. In einer Pressekonferenz nahm LH Günther Platter gestern dazu Stellung. Auch die getroffenen Maßnahmen sieht er als richtig und ist zufrieden mit der Corona-Entwicklung. Auch von medizinischer Seite gibt es positive Rückmeldung für die Lockerungen.
Der gebürtige Deferegger Norbert Feldner tritt mit Gitarre und seinem „Hopfgoschta“-Dialekt als „Nobird“ auf, gemeinsam mit der Literatin Claudia Wisiol auch als „Phonmiraus“ (Bericht im „OB“, Ausgabe 28.5.2020).
Lange Zeit waren die Tiroler Schulen geschlossen. Mit 3. Juni dürfen sich nun auch die letzten Schülerinnen und Schüler auf ihren zweiten Schulstart freuen. Es war somit Zeit, Bilanz zu ziehen, wie das Lernen von Zuhause aus funktioniert hat und welche Probleme jetzt auf die Kinder und Jugendlichen, aber auch Lehrpersonen zukommen.
Heute war der erste Tag der Matura 2020 – unter besonderen Umständen. Karin Stangl hat vor der Handelsakademie ein paar Maturantinnen und Maturantinnen getroffen und die hatten tatsächlich auch noch den Nerv für ein Interview:

Zum 8. Mal veranstaltete Helmut Prünster mit den Lavanter Jagdbläser am Sonntag, 24. Mai 2020 das Banklkonzert in Tristach.
Wer am Samstagabend die Romy-Filmpreisverleihung im ORF mitverfolgt hat, dem ist vielleicht ein Name bekannt vorgekommen. Bei der Verleihung der Akademie-Preise für jene Personen hinter der Kamera ging der Preis für die beste Bildgestaltung an zwei Tiroler Kamerafrauen, eine davon Judith Benedikt. Sie stammt aus Lienz, lebt und arbeitet als Kamerafrau und Regisseurin in Wien. Und sie kann derzeit gleich über mehrere Auszeichnungen freuen. Karin Stangl hat die erfolgreiche Filmemacherin am Wochenende für ein telefonisches Interview erreicht:
Heimvorteil ist, wenn wir Osttiroler Geschäfte auf Osttiroler Qualität setzen. Nicht erst jetzt, aber jetzt ganz besonders.

Im Marienmonat Mai stellen Osttirolerinnen und Osttiroler einige Marienheiligtümer des Bezirkes vor
Heute befinden wir uns in der Pfarrkiche Maria Himmelfahrt in Sillian. Die Sillianer Kirche mit ihrer gotischen Marienstatue war ganz besonders im 18. Jahrhundert ein weitum bekannter Marienwallfahrtsort.
Die Pfarre Sillian, die zu den Altpfarren des Innichner Gebietes gehörte, hatte ungefähr das gleiche Ausmaß wie das heutige Dekanat Sillian. Der erste Pfarrer war Engildinus im Jahre 1212. Die erste Kirche wurde 1326 geweiht, 1441 ein Kirchenneubau. Die gotische Marienstatue am Hochaltar, der spitze Kirchturm und die Strebepfeiler stammen aus dem gotischen Bau. 1759/60 wurde die Kirche nach Westen verlängert und barockisiert. Deckengemälde und Altarblätter stammen vom Tiroler Hofkammermaler Josef Adam Mölck, die 14 Apostelstatuen vom Osttiroler Bildhauer Johann Patterer. 1995/96 wurde die Kirche generalisiert. Ein Volksaltar nach Entwürfen des in Sillian geborenen Künstlers Jos Pirkner wurde errichtet. Die Nepomukstatue auf dem Giebel der Kirche und die Statue "Petrus Canisius" schnitzte Josef Pranter aus Arnbach
Mit einigen Wochen Verspätung durften auch die heimischen Radgeschäfte in die Saison starten. Dabei war zu bemerken, dass die Nachfrage nach neuen Rädern und dem Service so hoch wie selten zuvor war. Wir haben uns bei den Lienzer Fachgeschäften umgehört.
Heute ist der Internationale Tag der Artenvielfalt. Die biologische Vielfalt steht heute im Fokus, die sogenannte Biodiversität. Je vielfältiger die Lebensräume, umso vielfältiger auch die Tier- und Pflanzenarten. Osttirol hat mit dem Nationalpark Hohe Tauern einen besonders starken Lebensraum für die unterschiedlichsten Arten. Dort waren haben wir in den letzten Jahren auch die unterschiedlichsten Expertinnen und Experten für Lebensräume, Tier- und Pflanzenarten getroffen. Zum heutigen Tag der Biodiversität ein kleiner Streifzug:
In einer Online-Pressekonferenz sprachen sich Vertreter der Wirtschaftskammer Tirol für einen Abbau der Bürokratie für Unternehmen und die Förderung der Lehrlinge in Tirol aus. Die Wertigkeit einer Lehre oder der Weiterbildung sei derzeit nicht gegeben.
Die beiden Bauern Philipp Jans und Alois Lugger haben einen neuen Online-Lieferservice für regionale Produkte ins Leben gerufen: Osttirol-kostbar lautet der Name des neuen Projektes. Auf die Idee gekommen sind die beiden durch die hohe Nachfrage bei ihren Osterkistln.
Anfang Juli wird der Iseltrail, ein Wanderweg in mehreren Etappen vom Umbalkees bis zur Drau eröffnet. Bis dahin sucht der TVB Osttirol mit Obmann Franz Theurl nach Pionieren: Eine vierköpfige Familie, die den Weg in Begleitung einer Fotografin vom 5. bis 11. Juli erwandern möchte. Bewerbungen mit ein paar Zeilen und einem Familienfoto an
Die BigBand Jazzwecan (Bericht im „OB“, Ausgabe 20.5.2020) groovt sich auch über die Grenzen Osttirols hinaus. Das Motto der Mitglieder: „Wir leben nicht von der Musik, sondern für die Musik.“ Hier eine musikalische Kostprobe der BigBand Jazzwecan: zur Hörprobe
Der Bund der Tiroler Schützen bekommt einen neuen Landeskommandanten, trotz Corona. Nachdem die für Ende April geplante Bundesversammlung auf den Herbst verschoben wird, erfolgt die Neuwahl jetzt per Briefwahl. Dies erfolgt statutenkonform noch im ersten Halbjahr, so Noch-Kommandant Fritz Tiefenthaler.
Für den Tourismus sind die geplanten Grenzöffnungen im Juni eine Voraussetzung für eine halbwegs erfolgreiche Sommersaison. Das Land Tirol arbeitet an einer touristischen Neuausrichtung – mit der Ausarbeitung eines Fahrplans wurde Hubert Siller beauftragt. Der Leiter des Departements für Tourismus und Freizeitwirtschaft am MCI sieht für heuer zwar starke Umsatzeinbrüche im Tiroler Tourismus, nach der Coronakrise wird der Alpentourismus aber die besten Karten haben, ist Siller überzeugt:
In der Rückkehr zum Schulalltag startet heute Phase 2. Für die 6- bis 14jährigen geht es vom Home-Learning wieder zurück in die Schule und in die Klassenzimmer. Karin Stangl hat am Montag in der Volksschule und Neuen Mittelschule Lienz Nord nachgefragt:
Heimvorteil ist, wenn die Nahversorgung ohne Wenn und Aber gewahrt wird. Ein großes Danke an unsere Mitarbeiter/innen!
Genau 2 Monate lang waren in Österreich keine öffentlichen Gottesdienste möglich. Die Kirchen standen zwar für Gebet und Einzelbesuche offen, gemeinsame Gottesdienste gab es aber nicht. Das hat sich mit dem 15. Mai geändert: Pfarrer und Gläubige dürfen wieder miteinander in der Kirche Gottesdienst feiern, es gelten allerdings auch hier strengen Auflagen:

Wer den ersten Drive-In-Gottesdienst am 15. Mai 2020 in Gaimberg am Parkplatz der Zettersfeldbahn mit Dekan Franz Troyer verpasst hat, kann ihn hier nachverfolgen.

Der erste Drive-In-Gottesdienst wurde am 15. Mai 2020 in Gaimberg am Parkplatz der Zettersfeldbahn gefeiert. Dekan Franz Troyer zelebrierte den Gottesdienst, bei dem die Mitfeiernden in ihren Autos sitzten.
Dicht an dicht standen am Freitagabend die Autos am Parkplatz bei der Zettersfeld Talstation – beim ersten Drive-In-Gottesdienst Osttirols. Unter dem Motto „Mach uns Mut Heiliger Geist“ hat der Lienzer Dekan Franz Troyer mit seinem Dekanatsteam dazu eingeladen. Für die musikalische Umrahmung sorgten die Suntown Music und Magdalena Pircher. Die Gemeinde Gaimberg mit Bgm. Bernhard Webhofer und Helfer der Freiwilligen Feuerwehr haben ebenfalls für einen reibungslosen Ablauf gesorgt. Radio Osttirol hat den Drive-In-Gottesdienst LIVE übertragen und im Anschluss noch etwas von der Stimmung eingefangen:
6 fixe Screening-Stationen für Corona-Testungen gibt es in Tirol, eine davon in Lienz bei der Zettersfeld-Talstation. Dort wurden seit März über 1000 Testungen durchgeführt. Derzeit werden im Vorfeld der Schulöffnungen vermehrt Lehrpersonen getestet. LH Günther Platter will künftig auch TourismusmitarbeiterInnen testen lassen. Das sagte Platter im Rahmen einer Pressekonferenz am Donnerstag in Innsbruck, gemeinsam mit Bundeskanzler Sebastian Kurz und BM Margarethe Schramböck, die sich ein Bild von der Screening-Straße in der Innsbrucker Olympiaworld ein Bild machen konnten. Allein dort sind bisher über 9000 Testungen auf CoVid-19 erfolgt:

Im Marienmonat Mai stellen Osttirolerinnen und Osttiroler einige Marienheiligtümer des Bezirkes vor.
Diesen Sonntag sind wir auf den Spuren der Hl. Maria im Villgratental unterwegs. Ortspfarrer Josef Mair stellt im Video die Wallfahrtskirche Maria Schnee in Kalkstein vor. Die Expositurkirche von Innervillgraten liegt auf 1641 Meter Höhe. Sie wurde 1640 als Dank für die Abwehr der Pest von 1634 errichtet, aber erst im Jahr 1660 geweiht. 1868 schließlich wurde sie vergrößert. Das Gnadenbild Maria Schnee aus dem 17. Jh. befindet sich an der linken Seite des Langhauses. Es ist eine freie Kopie des Gnadenbildes von Santa Maria Maggiore (Salus populi – Heil des Volkes): Maria mit Jesuskind. Auf dem Hochaltar befindet sich eine weitere Madonnenfigur (Grödener Schnitzarbeit um 1870).
Der neue Geschäftsführer der Kals Kommunal GmbH Alexander Kerer setzt auf mehr Kooperation im Ködnitztal. Die Kalser Glocknerstraße ist schon jetzt befahrbar, ab 30. Mai ist das Lucknerhaus geöffnet, die anderen Hütten folgen im Laufe des Juni. Trotz Corona-Krise sind die Wirte positiv gestimmt.
Endlich wieder gemütlich ins Lieblingslokal einen Kaffee oder ein kühles Bier trinken gehen. Nach langem Warten dürfen heute die Cafés und Gasthäuser wieder aufsperren. Wir haben uns bei den Lienzer Lokalbesitzern und auf den Gästen umgehört, wie groß die Freude darüber ist.