Per Vorstandsbeschluss übernimmt der Tourismusverband Osttirol die Vorfinanzierung von Corona-Testungen für Hotels über 50 Betten. Für den Fall einer Corona-Infektion in einem Betrieb wurde in Absprache mit Dr. Walder und Dr. Krösslhuber ein Quarantänequartier vorgesehen. So will Obmann Franz Theurl die Gefahr einer Betriebsschließung nach positiven Corona-Tests abwenden.
Die „Allianz zur Entwicklung des Südalpenraums“, bestehend aus den Regionsmanagements vom Südtiroler Pustertal bis zur Lokalaktionsgruppe Nockregion-Oberkärnten setzt künftig auf Livestreams. Damit möchte man voneinander lernen und vorhandenes Wissen bündeln, egal ob aus Osttirol, Oberkärnten oder Südtirol. Die Corona-Krise habe gezeigt, wie wichtig es sei, gut vernetzt zu sein. Liveveranstaltungen gibt es künftig als Stream auf YouTube und den jeweiligen Facebook-Seiten.
Die Termine im Überblick:
Heute ergründen wir die Mystik der Bäume und warum sie uns Menschen so faszinieren. Sagen und Legenden von Bäumen, faszinierende Fotografien und Bäume für die Seele finden sich in den drei Titeln über die größten Lebewesen auf der Erde.
Die Avantgarde-Musik von Bernhard Gander aus Thurn ist ein ganz besonderes Erlebnis. Nicht umsonst gilt der freischaffende Komponist als Rebell und „Ausnahmeerscheinung“. (Bericht im „OB“, Ausgabe 10.6.2020)
Die Corona-Krise hat vor allem die Frauen schwer getroffen. Jetzt gilt es, systemerhaltende Frauenjobs besser finanziell abzusichern, fordert das Team des Frauenzentrums Osttirol. Auch eine leistbare Kinderbetreuung sei notwendig, denn viele Frauen haben ihre Urlaube schon vor Beginn der Schulferien aufbrauchen müssen.
Ein wesentlicher Punkt wird bei der Sommer-Kampagne der Tirol Werbung auf die Natur gelegt. Dementsprechend wichtig sind auch Naturparks und der Nationalpark Hohe Tauern. Für den anstehenden Sommer wurde in Abstimmung mit dem Land Tirol an einem Angebot in den Schutzgebieten gearbeitet. Die Naturparks und der Nationalpark Hohe Tauern erfüllen dabei drei wichtige Kriterien.
Rund um die Feiertage im Mai und Juni für ein paar Tage ans Meer fahren oder den einen oder anderen Städtetrip machen, das war in den letzten Jahrzehnten für viele ganz normal. Coronabedingt ist das aber plötzlich alles gar nicht mehr so normal. Wir haben uns in Lienz ein wenig umgehört, wie so die Pläne rund um Fronleichnam diese Woche ausschauen. Fahren Sie weg?
Heimvorteil ist, wenn die Erdbeeren frisch vom Feld in die Geschäfte kommen. Riechen, sehen, schmecken Sie den Unterschied.
„Häufig Mitte Juni in Mitteleuropa auftretender Einbruch von Kaltluft, der von unbeständigem, regnerischem Wetter begleitet ist“…so lautet eine kurze Definition der Schafskälte im Internet.
Dort finden sich auch verschiedene Definitionen und Zeitspannen für dieses Wetterphänomen, das -ähnlich wie die Eisheiligen- jedes Jahr mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit auftreten kann. Grund dafür sind angeblich die unterschiedlichen Erwärmungen der Landmassen und des Meerwassers.
Laut Bauernkalender vom 8. bis zum 18. Juni.
Namensgeber sind angeblich übrigens wirkliche Schafe.
Welche Erfahrungen haben Sie schon mit der Schafskälte gemacht?
Verhalten positiv beschreibt Katharina Hradecky, Sprecherin der Hotellerie in der Wirtschaftskammer Tirol, die Stimmung unter den Osttiroler Beherbergungsbetrieben. Um die schwierige Situation meistern zu können, fordert sie u.a. eine Reduktion der Umsatzsteuer auf Nächtigungen um 50 Prozent.
Die Saatgutbücherei Assling ist ein Interreg-Projekt, betreut von Brigitte Vogl Lukasser, dass Kompetenzen in Sachen Saatgutvermehrung und Erhaltung von lokalen Sorten in den Fokus stellt. Rund 40 Erhalterinnen und Erhalter gibt es bereits in der Gemeinde Assling, die spezielle Arten, von der Tomate über Bohnen bis hin zur Speiserübe, vermehren.
Der Wolf ist derzeit nicht nur in Osttirol in aller Munde, sondern sorgt in ganz Österreich für viel Gesprächsstoff. Der Tiroler Nationalratsabgeordnete Hermann Gahr von der ÖVP hat diesbezüglich eine Petition mit vier Forderungen beim Nationalrat eingebracht. Kritik kommt hingegen vom Wiener Tierschutzverein und dem WWF. Martin Oberbichler und Martin Egger fassen zusammen:
Mit 230 Millionen Euro an Fördergeldern für 106 Projekte wurde am Mittwoch die Konjunkturoffensive 2020 des Landes Tirol beschlossen. Die Landesregierung setzt dabei auf drei Schwerpunkte: digital, regional und nachhaltig. Zwölf Projekte wurden bereits beschlossen, eines davon sind die beiden neuen Galerien im Defereggental.
Eigentlich hätte Burg Heinfels am 6. Juni feierlich eröffnet werden sollen. Jetzt beginnen die Führungen am 15. Juli durch die historische Anlage mit ihren drei Türmen, mit ihrer Geschichte und ihren Geschichten. Ab 1. Juli kann man Tickets auf www.burg-heinfels.com online buchen.
Mit Anfang Juni geht’s wieder auf die Alm. Nicht nur Urlauber und Wanderlustige freuen sich auf den Almsommer, sondern vor allem die Kühe, Schafe, Ziegen und Pferde. Für Verunsicherung bei den Almbauern sorgen heuer die Meldungen von Schafsrissen durch den Wolf und – wie schon im letzten Jahr – das sogenannte Kuhurteil. Karin Stangl hat beim Bezirksobmann der Landwirtschaftskammer nachgefragt:
Bezirkshauptfrau Olga Reisner feiert ihr 10-jähriges Dienstjubiläum. Mit 1. Juni 2010 wurde sie von LH Günther Platter zur Chefin der Bezirkshauptmannschaft Lienz bestellt und ist die zweite Frau in Tirol, die dieses Amt bekleidet. Im Februar wurde sie zum zweiten Mal wiederbestellt.
Das Ensemble Osttirol, das mit Oberkrainer- und Schlagermusik weitum bekannt wurde, gibt es seit 15 Jahren. Doch heuer im Dezember sollen die letzten Konzerte stattfinden. Bis dahin werden acht Alben der Osttiroler Formation auf dem Markt sein (Bericht im „OB“, Ausgabe 04.06.2020)
Straßensperren auf der L25 wegen Starkschnee, Murenabgängen oder Lawinen sollen künftig weniger werden. Mit zwei neuen Galerien soll die Straße sicherer werden. Beim ersten Pressetermin war auch LH Günther Platter vor Ort und segnete den Bau ab.
Mit den Lockerungen der Corona-Beschränkungen läuft auch die Wirtschaft langsam wieder an. Seit dem Wochenende sind erste Hotels und Beherbergungsbetriebe wieder offen. In einigen Branchen wurde durchgehend gearbeitet, einige Betriebe stehen immer noch still. Auch viele Osttiroler Betriebe sind noch im Kurzarbeit-Modus, und die UnternehmerInnen wünschen sich vor allem klare Informationen und verständliche Regeln. Karin Stangl hat in der Wirtschaftskammer Lienz nachgefragt, wie die Rückkehr zur Normalität läuft und was die dringendsten Anliegen der heimischen Unternehmerinnen und Unternehmer sind:
Heimvorteil ist, wenn Lebensmittel mit kürzesten Lieferwegen in die Geschäfte kommen. Nicht erst jetzt, aber jetzt besonders.

Im Marienmonat Mai stellen Osttirolerinnen und Osttiroler einige Marienheiligtümer des Bezirkes vor.
Zum Abschluss unserer digitalen Wallfahrten, haben wir uns heute, am Pfingstsonntag, nach Lienz in die Klosterkirche begeben: Auch diese Kirche ist der Gottesmutter geweiht.
Das Kloster der Franziskaner in Lienz wurde ursprünglich als Karmeliterkloster gegründet.
Die Initiative zur Gründung des Lienzer Karmels geht auf die Landesfürstin Gräfin Euphemia von Görz-Tirol und ihre Söhne zurück. In der Genehmigungsurkunde des Papstes Clemens VI., ausgestellt zu Avignon am 20. November 1348, heißt es u. a., dass die Gräfin trachte, ,,das Irdische mit Himmlischem und das Vergängliche mit Ewigem in einem guten Handel einzutauschen“!
Der liberale Zeitgeist des Josefinismus im 18. Jhdt. wirkte sich vor allem auf die Klöster aus. Auch der Lienzer Karmel wurde als entbehrlich empfunden, mit 16. April 1785 aufgehoben und den Franziskanern von Innsbruck übergeben, deren Kloster in der Landeshauptstadt Innsbruck aufgelöst worden war. Am 19. April 1785 begann die Tätigkeit der Franziskaner in Lienz. Die Franziskaner übernahmen die meisten der Aufgaben, die früher den Karmeliten zugefallen waren, so zum Beispiel den Unterricht an Volksschule und Gymnasium. Lange Zeit fungierte das Kloster gleichsam als Hilfspfarre.
1948 wurde St. Marien zur eigenen Pfarre erhoben. Am Hochaltar der Klosterkirche finden sich zwei Mariendarstellungen: einerseits ein Fresko, das die Krönung Mariens zeigt, und andererseits eine Skulptur von Jos Pirkner, die ua eine tanzende Maria im Kreise der Jünger, im Kreise der Pfingstgemeinde darstellt, gleichsam Maria als Urbild der Kirche.
Die Lienzer Kosakentragödie jährt sich heuer zum 75. Mal. Die jährliche Gedenkfeier beim Lienzer Kosakenfriedhof wurde heuer aufgrund der Corona-Bestimmungen abgesagt und findet nicht statt. Zum Jahrestag am 1. Juni wird aber eine virtuelle Ausstellung starten. Dabei stehen vor allem die Frauenschicksale im Fokus.
Am Pfingstmontag um 12 Uhr wird die Ausstellung freigeschaltet und ist dann auf der Homepage der Dolomitenbank www.dolomitenbank.at und auf der Homepage des Vereins zum Gedenken an die Lienzer Kosakentragödie www.kosaken-lienz1945.com zu finden.
Seit heute, 29. Mai, dürfen Freizeitanlagen in Österreich wieder öffnen. Dazu zählen auch Liftbetriebe wie die Lienzer Bergbahnen. Bei den Bergbahnen hat man sich schon vor einiger Zeit Gedanken gemacht, wie man die vorgegebenen Maßnahmen bestmöglich umsetzen kann. Dies hat uns Vorstand Mario Tölderer in einem Interview beschrieben:
Drei Männer stehen im Fokus des aktuellen Buchmagazins. Jay Dark, fiktiver Drogendealer im Amerika der Hippiebewegung, den es vielleicht gegeben haben könnte. Dann der Bremer Modedesigner Yorn, mit bürgerlichem Namen Jürgen Michaelsen, des es wirklich gibt und Kaiser Maximilian, den es vor 500 jahren gegeben hat. Karin Stangl und Christine Brugger wünschen viel Spaß mit unserer Auswahl.
Die Reisefreiheit nach den Corona-Beschränkungen treibt derzeit die Bürgerinnen und Bürger und die Regierungen in Europa um. Bisher gilt immer noch, Grenzübertritte von und nach Italien sind nur mit Gesundheitszeugnis möglich. Rückkehrer aus Italien müssen 14 Tage in Quarantäne bzw. einen negativen Corona-Test vorweisen. Jetzt regt sich Widerstand bei den Tiroler NEOS.

Morgen am Freitag dürfen Freizeitanlagen wieder öffnen, dazu zählen auch Freibäder und Badeseen. Im Lienzer Freibad und am Tristacher See sind bereits die Vorbereitungen in der Schlussphase um rechtzeitig zum Saisonstart die Gäste empfangen zu können. Auch auf die notwendigen Sicherheits- und Hygienebestimmungen wurde geachtet.
Nicht nur Begegnungen, Cafe trinken und Familienfeiern haben in Corona-Zeiten gefehlt, auch die Kultur hat fast ausschließlich nur im Internet stattgefunden. Das Museum Schloss Bruck in Lienz beendet am 5. Juli seinen Dornröschenschlaf und öffnet für MuseumsbesucherInnen, am 4. Juli wird das erste Schlosskonzert stattfinden und den Kultursommer in Lienz eröffnen:

Die Tiroler Neos und das Team Köllensperger aus Südtirol sprechen sich für eine Grenzöffnung innerhalb der Euregio aus. Mit einer Online-Petition will man gemeinsam die Grenzen wieder öffnen:
In den letzten Wochen hat Radio Osttirol täglich über die Covid-19-Infektionszahlen berichtet – zur Verfügung gestellt vom Notarztverband Osttirol und Dr. Gernot Walder. Er schätzt im Interview die aktuelle Situation und die weitere Zukunft ein.