Umgehend hat die Tiroler Landesregierung auf den Bericht der ExpertInnen-Kommission zu den Ereignissen rund um den Corona-Ausbruch in Ischgl reagiert. Ein neues Krisen- und Katastrophenmanagementzentrum soll entstehen, ebenso eine neue Landesdirektion für Gesundheit um für künftige Pandemien gewappnet zu sein. LHstv. Ingrid Felipe räumte Versäumnisse und Fehleinschätzungen ein und entschuldigte sich.

Der sogenannte Hägglunds, ein Einsatzfahrzeug für schwer zugängliches Gelände, wird seit dieser Woche öfter auf den Osttiroler Straßen zu sehen sein. Allerdings ist dieses dann nicht im Einsatz, sondern ist auf dem Weg zum Übungsgelände in der Lavanter Forcha. Dort wird die Geländefähigkeit getestet und Fahrtauglichkeit erprobt. Auch Wasser stellt für den Hägglunds keine Herausforderung dar.
Im Corona-Krisenmanagement habe es in Tirol Fehleinschätzungen gegeben, zu diesem Schluss kommt die unabhängige Expertenkommission, die die Abläufe rund um den Coronaausbruch in Ischgl untersucht hat. Am Montag wurde der Bericht der Expertenkommission präsentiert. Karin Stangl fasst zusammen:
Das Schulzentrum Lienz-Nord wird am bestehenden Standort umgebaut. Diese Entscheidung ist schon vor 2 Jahren gefallen, seitdem hat sich die Stadtgemeinde Lienz mit den weiteren Sprengelgemeinden und den Direktorinnen der 3 Schulen in einer Arbeitsgruppe mit dem Umbau befasst. Jetzt steht das Siegerprojekt aus dem Architektenwettbewerb fest, dieser hat als Dialog-Prozess stattgefunden:
Der Felbertauerntunnel wird diese Woche zwei Nächte lang gesperrt (von Dienstag 23 Uhr bis Mittwoch 4 Uhr früh und von Mittwoch 23 Uhr bis Donnerstag 4 Uhr früh). Hier laufen Vorbereitungen für eine neue Innen-Auskleidung des Tunnels. Eine andere Großbaustelle ist dafür so gut wie fertig: der Neubau der Raneburg-Galerie ist abgeschlossen:
Gut, besser, Falkenstein: Osttirols traditionsreiche Brauerei ist von Anfang an ein Heimvorteil-Partner …
Noch bis Ende Oktober geht die Ausstellungsaison im Museum Schloss Bruck in Lienz. Hier steht heuer die Familie des Malers Albin Egger-Lienz im Mittelpunkt. Erstmals sind die Portraits seiner 3 Kinder Lorli, Fred und Ila gemeinsam in Schloss Bruck zu sehen. Und diese 3 Portraits haben wir uns mit Museumsleiter Stefan Weis genauer angeschaut - heute geht es um die jüngste Tochter, die kleine Ila, die auch das Ausstellungsplakat ziert.
Auch die Sonntagsmatinee am 11. Oktober ist Ila Egger-Lienz gewidmet. Roland Sila, der vor einigen Jahren Ilas Wintertagebuch herausgebracht hat, hat Eindrücke aus dem Privatleben der jüngsten Tochter des bekannten Malers zusammengetragen und berichtet darüber am 11. Oktober um 11 Uhr im Museum Schloss Bruck (Anmeldung erforderlich). Ila hieß übrigens Frieda, erzählt Stefan Weis bei der Betrachtung des Bildes, das auch der Sammlung Leopold stammt und nur mehr kurze Zeit in Lienz zu sehen ist:
Fast 5.600 Stück Steinwild wurden laut Landesjägerverband bei der diesjährigen Steinwildzählung in Tirol erfasst, mehr als 500 Stück davon in Osttirol. Im 5-Jahresvergleich hat der Steinwildbestand in Tirol zugenommen. In den Hohen Tauern in Osttirol, wo zum Teil jedes Jahr gezählt wird, schwanken die Zahlen etwas. Insgesamt ist die Population stabil, doch im Vergleich zum Vorjahr gab es Verluste durch Erkrankungen, wie die Räude, erklärt Bezirksjägermeister Hans Winkler:
Die Felbertauernstraße AG kauft das Schloss Weißenstein in Matrei - diese Schlagzeile war in den vergangenen Wochen mehrfach zu lesen. Warum ein Straßenerhalter, an dem das Land Tirol beteiligt ist, ein Schloss kauft, wollen die Tiroler Neos wissen und bringen im Oktoberlandtag eine schriftliche Anfrage ein. Karin Stangl hat für Radio Osttirol bei Felbertauern-Vorstand Karl Popeller nachgefragt:

Bereits seit 2009 gibt es den Regenbogenpark in Dölsach. Kinder können dort herumtollen und mit Freunden spielen und Spaß haben. Damit die Spielgeräte finanziert werden können, arbeiten Maria und Christian Pichler vom Familienverband Tirol ehrenamtlich. Auch Bischof Hermann Glettler hat mit einer Spende mitgeholfen.
Sprechende Uhren, Waagen oder Fieberthermometer sind nur einige der ausgeklügelten Hilfsmittel, die blinden und sehbehinderten Menschen ein selbstständiges Leben ermöglichen. Der Obmann des Blinden- und Sehbehindertenverbandes Tirol spricht über das Training mit dem Langstock und warum Farberkennungsgeräte enorm nützlich sind.
Das Südtiroler Unternehmen Durst, welches auch einen Standort für Großformatdrucker und Tintenstrahltechnologie in Lienz betreibt, bringt eine Innovation auf den Markt. Diese hat allerdings nichts mit Drucktechnologie zu tun, sondern hängt mit der Corona-Situation zusammen. Durst hat ein neues System zur Luftdesinfektion entwickelt und dieses gestern im Rahmen einer Online-Präsentation von Brixen aus vorgestellt:
Die Bundesheersoldaten der Gebirgstruppe in Lienz haben ein neues Einsatzfahrzeug. Ein Gefechtsfahrzeug der schwedischen Firma „Hägglunds“ unterstützt jetzt die Soldaten im Gelände. Bataillonskommandant Bernd Rott im Radio-Osttirol-Interview:
Keine Chance auf eine Sonderbehandlung Osttirols sieht Landtagsabgeordneter Hermann Kuenz von der ÖVP. Tirol müsse alles tun, um die deutsche Reisewarnung vom Tisch zu bekommen, das gehe nur mit reduzierten Infektionszahlen. Eine Zurückverlegung der Sperrstunde ist laut Kuenz vor dem 15. Oktober nicht denkbar.
18 Milchkühe werden am Hof der Familie Hauser zweimal täglich gemolken. Die frische Bio-Heumilch gibt’s jetzt auch im Milchautomaten direkt neben dem Interspar-Eingang rund um die Uhr. Erste Erfahrungen mit einem Milchautomaten konnten die Hausers bereits in Gaimberg sammeln, jetzt haben sie 40.000 Euro in den neuen Standort vorm Interspar investiert.

Der bekannte Osttiroler Larvenschnitzer Konrad Glänzer hat in den letzten Jahrzehnten hunderte Krampuslarven geschnitzt. Jetzt gibt es einen Einblick in seine Privatsammlung und eröffnet am Samstag, 10. Oktober sein Atelier in der Salurnerstraße 1 in Lienz. Die Larven sind immer samstags und sonntags, von 14 bis 18 Uhr, zu sehen. Letzter Öffnungstag ist der 22. November. Aufgrund der derzeit vorliegenden Auflagen gilt für die Schau eine Maskenpflicht. Zudem dürfen maximal neun Personen gleichzeitig das Atelier betreten.