Die Felbertauernstraße AG rechnet für heuer insgesamt mit rund einem Viertel weniger Frequenz. In der Lockdownphase im März war kaum Verkehr am Felbertauern, im August dagegen war das Fahrzeugaufkommen ähnlich hoch wie in den letzten Jahren. Weniger Verkehr bedeutet auch weniger Maut-Umsatz, doch man sei mit einem „blauen Auge“ davon gekommen, sagt Felbertauernvorstand Karl Popeller:
Wer die „Glocknerkugeln“ erst einmal gekostet hat, kann meist nicht mehr genug davon bekommen …
In der Lavanter Forcha haben von Mittwoch bis Freitag die österreichischen Heeresmeisterschaften im Schießen stattgefunden. Auch hier gab es coronabedingte Einschränkungen. Reinhold Abart hat bei der Siegerehrung am Freitag die folgenden Interviews geführt:
Warum Hände waschen, Abstand halten, Maske tragen und die Reduzierung der sozialen Kontakte so wichtig sind, um die Ausbreitung der Pandemie einzudämmen, erklärt Cornelia Lass-Flörl, Direktorin des Instituts für Hygiene und Mikrobiologie an der Universität Innsbruck.
Der Tiroler Landtag hat am Donnerstag die Finanzierung des Notarztbereitschaftsdienst für das Defereggental und des Hochpustertals beschlossen, ebenso wie die Finanzierung und die Fortführung der mobilen Notfall-Einheit in Matrei in Osttirol. Diese wurde vor einem Jahr als Pilotprojekt vom Land gestartet, nachdem sich der Notarztverband unter der Leitung von Dr. Gernot Walder im Iseltal zurückgezogen hatte. Eine Evaluierung war bisher aufgrund des Corona-Lockdowns nur teilweise möglich, die Pilotphase wird nun verlängert.
51,5 kg an Brot, Semmeln, Kipferl & Co. konsumieren die Österreicher pro Kopf und Jahr - das Ganze tagesfrisch. Meisterbäcker Ernst Joast beschäftigt 80 MitarbeiterInnen und hat einen hohen Qualitätsanspruch. Dass laut dem Verein „Land schafft Leben“ 82% der Brotlaibe im Supermarkt gekauft werden, macht ihn nachdenklich. Ein philosophisches Gespräch zum Tag des Brotes.

Doch eher ungewohnt früh fiel heuer der erste Schnee im Lienzer Talboden. Am Donnerstagnachmittag wurde es beim Blick aus dem Fenster weiß. Bis zum nächsten Tag war davon allerdings zumeist nur noch auf den umliegenden Bergen etwas zu bemerken.
Am Donnerstagabend um 17.00 Uhr trat die Tiroler Regierungsspitze in einer eilig einberufenen Pressekonferenz an die Öffentlichkeit, um die eigentlich schon angekündigten, verschärften Maßnahmen zur Eindämmung der CoVid-Fallzahlen zu präsentieren. Für Krankenhäuser und Pflegeheime werden die Besucherzahlen begrenzt, für Universitäten und Fachhochschulen beginnt wieder das Distance-Learning, und in der Gastronomie gilt ab Montag eine Registrierungspflicht, die Sperrstunden-Regelung bleibt aufrecht. Dazu gab es viele Apelle, Christine Brugger fasst zusammen.
Auf der anderen Seite des Karnischen Kamms, in der Südtiroler Gemeinde Sexten gibt schon seit Ende September einen markanten Anstieg bei den Corona-Infektionen. Vergangene Woche war die ganze Bevölkerung zu Antikörper-Schnelltests eingeladen, aktuell sind rund 90 Infektionen bekannt, rund 20 Personen müssen im Krankenhaus behandelt werden. Ein Kindergarten und die Grundschule wurden nach positiven Coronafällen vorsorglich geschlossen. Die Gemeindeämter sind schon seit Anfang Oktober zu. Nun wird eine weitere Verschärfung der Maßnahmen überlegt, bestätigt Bürgermeister Thomas Summerer im Interview mit Radio Osttirol:
Das Osttiroler Kinderbetreuungs-Zentrum expandiert in die Räumlichkeiten der ehemaligen Volksschule Tessenberg. Hier gibt’s seit Anfang Oktober Betreuungsmöglichkeiten für Kinder von drei bis 14 Jahren. Der Fokus des neuen Horts liegt auf Naturpädagogik und Bewegung draußen, betont die pädagogische Leiterin Alexandra Harles. Am Bauernhof von Anita Steinringer erleben die Kinder spannende Begegnungen mit den Tieren und dürfen auch mithelfen. Mehr Infos bei Alexandra Harles: 0660-3525084.
Vor 2 ½ Wochen haben die Länder Tirol, Salzburg und Vorarlberg gemeinsam beschlossen, die Sperrstunde in der Gastronomie auf 22.00 Uhr vorzuverlegen. Heftiger Widerstand kam vor allem aus Osttirol. In der Fragestunde im Tiroler Landtag am Mittwoch verteidigte LH Günther Platter diese Entscheidung. Für Landtagsabgeordnete Bgm. Elisabeth Blanik eine existenzschädigende Maßnahme.
Unsere aktuellen Buchtipps laden zu einer Entdeckungsreise durch Wald und Wiese ein:
In der Zeit zwischen dem 30.04.2020 und dem 07.07.2020 ereigneten sich in Lienz und Matrei i.O. mehrere Einbrüche sowie eine Sachbeschädigung. Nach umfangreichen Ermittlungen von Beamten der Polizeiinspektion Lienz konnten nun insgesamt 4 Personen drei österreichische Staatsbürger (13, 16 und 16 Jahre) sowie eine österreichische Staatsbürgerin im Alter von 16 Jahren als Tatverdächtige ausgemittelt werden. Die vier Verdächtigen brachen in ein Geschäft in Lienz sowie mehrere Gebäude in Matrei i.O. ein und entwendeten dabei Bargeld sowie diverse Waren im Gesamtwert eines unteren, fünfstelligen Eurobetrages. Teilweise konnte gestohlenes Diebesgut von der Polizei sichergestellt werden. Durch die Vorgehensweise der Tatverdächtigen entstand zusätzlich ein Sachschaden im unteren, fünfstelligen Eurobereich. Die Verdächtigen legten teilweise umfangreiche Geständnisse ab und werden über Anordnung der Staatsanwaltschaft Innsbruck auf freiem Fuß angezeigt.
Die Osttiroler Bergretter trauern um einen Kameraden. Nach dreitägiger Suche unter widrigen Wetterbedingungen konnte am Dienstag der abgängige Skitourengeher schließlich geortet und geborgen werden. Einsatzkräfte schildern den Ablauf der aufwändigen Suchaktion: