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Osttirol Aktuell


Landespreis für Kunst 2020 ist verliehen

Landespreis für Kunst 2020 ist verliehen

Der Tiroler Landespreis für Kunst geht heuer an die Schriftstellerin und Lyrikerin Barbara Hundegger. Sie stammt aus Hall und wurde bereits mehrfach ausgezeichnet. Barbara Hundegger ist eine profilierte Schriftstellerin, die mit klarer Sprache und feministischer Haltung beeindruckt und herausfordert, zitierte Kulturlandesrätin Beate Palfrader die Jurybegründung. In ihren Amtsräumlichkeiten ist Montagabend die Verleihung, coronabedingt im kleinen Kreis, vonstatten gegangen.
Gute Lage am Zuchtviehmarkt

Gute Lage am Zuchtviehmarkt

Auch die zweite Zuchtviehversteigerung in diesem Herbst ist gut gelaufen. Im Gegensatz zu den Schafzüchtern konnten die Osttiroler Rinderzüchter mit dem Kaufinteresse zufrieden sein. Von 111 aufgetriebenen Rindern konnten bis auf 2 alle verkauft werden. Allerdings kamen ein Viertel weniger Tiere zur Versteigerung als im Vorjahr, informiert die Raiffeisengenossenschaft Osttirol. Die Qualität war sehr gut, die Durchschnittspreise lagen bei den Jungkühen bei 1.984 Euro, bei den Kalbinnen bei 1.954 Euro. Die nächste Zuchtviehversteigerung in der RGO-Arena Lienz findet am 27. Oktober statt.
Tiroler und Südtiroler Esskulturen

Tiroler und Südtiroler Esskulturen

Die Kulinarik steht im Mittelpunkt des gemeinsamen Kulturberichts, den die Länder Tirol und Südtirol herausgegeben haben. Der Bogen spannt sich von Gepflogenheiten rund ums Essen, von Tischmanieren über Kochutensilien bis hin zu Produkten. Der jährliche Kulturbericht streicht die kulturelle Vielfalt und das Verbindende in Tirol und Südtirol heraus, betonten die Tiroler LR Beate Palfrader und ihr Südtiroler Amtskollege Philipp Achhamer bei der gemeinsamen Präsentation. Der diesjährige Bericht zum Thema Esskulturen wurde von den Redakteurinnen Petra Streng und Sylvia Hofer zusammengestellt und ist kostenlos in der Kulturabteilung der Tiroler Landesregierung erhältlich.
Wieder Wolfsverdacht in Osttirol

Wieder Wolfsverdacht in Osttirol

In Osttirol könnte wieder ein Wolf unterwegs gewesen sein. Auf einer Alm in Innervillgraten wurden zwei tote und  zwei schwer verletzte Schafe gefunden, zwei weitere Tiere aus der Herde werden vermisst. Die verletzten Tiere mussten notgeschlachtet werden. Laut Land Tirol könnte es sich um Risse durch einen Wolf handeln. Die betroffene Schafherde und weitere Schafe von den umliegenden Almen werden nun ins Tal gebracht. Der Amtstierarzt hat für weitere Untersuchungen und Aufschlüsse wieder DNA-Proben von den gerissenen Tieren genommen.
Corona: Derzeit noch zwei aktive Fälle in Osttirol

Corona: Derzeit noch zwei aktive Fälle in Osttirol

Seit gestern, Sonntag, gibt es im Bezirk Lienz noch zwei aktive Fälle. Das ist auf dem Dashboard des Landes Tirol ersichtlich. Diese beiden Fälle befinden sich in St. Jakob und Lienz. Seit Mitte März wurden in Osttirol 20.415 Testungen durchgeführt, bei 185 verlief diese positiv. 177 Personen sind mittlerweile wieder genesen, sechs Personen verstarben, die mit dem Virus infiziert waren.
Mehr Steinwild in den Hohen Tauern

Mehr Steinwild in den Hohen Tauern

Die Steinwild-Bestände in Tirol legen zu, das hat die Steinbock-Zählung des Landesjägerverbandes im heurigen Jahr gezeigt. Alle 5 Jahre wird in Tirol das Steinwild gezählt, dabei sind mehrere hundert Jägerinnen und Jäger einen Tag lang unterwegs. Bei der heurigen Zählung wurden 5.585 Stück Steinwild erfasst, das sind rund 600 Stück mehr als vor 5 Jahren. In Tirol gibt es 20 Steinwildkolonien, eine davon in den Hohen Tauern in Osttirol. Diese Population ist auf über 500 Stück angewachsen. Auch in den Hohen Tauern nimmt der Bestand stetig zu, wie Vergleiche mit den letzten Zählungen vor 5 und 10 Jahren zeigen.
Wie zufrieden bist du mit deiner Gemeinde?

Wie zufrieden bist du mit deiner Gemeinde?

Der Tiroler Gemeindeverband, unterstützt von der GemNova, und das Land Tirol möchten diese Frage klären. Seit 21. September läuft die Befragung bereits. Alle Tiroler haben die Möglichkeit, ihre Zufriedenheit über den Gemeinde-Services kund zu tun. Themen wie Bildung und Kinderbetreuung, Gesundheit und Pflege oder Infrastruktur stehen im Fokus.
Wildwarngeräte verbessern Sicherheit auf Tirols Straßen

Wildwarngeräte verbessern Sicherheit auf Tirols Straßen

In Tirol gab es im vergangenen Jahr rund 1700 Wildunfälle im Straßenverkehr, das ist laut dem Kuratorium für Verkehrssicherheit im Bundesländervergleich relativ wenig. Vor allem durch den Einsatz von Wildwarngeräten konnte die Zahl der Wildunfälle in den letzten Jahren um bis zu 60 % verringert werden, erklärt LHStv, Josef Geisler. An den Tiroler Landesstraßen sind über 20.000 optische Reflektoren und akustische Warngeräte angebracht, jedes Jahr wird hier nachgerüstet. Die neuen akustischen Geräte imitieren Fahrzeuggeräusche und wirken damit auch bei Tageslicht. Die meisten Wildunfälle passieren im Herbst und Frühjahr sowie in der Dämmerung und bei Dunkelheit. Gerade jetzt geht wieder der Appell an Autofahrer, besonders aufzupassen.