Skip to main content
 

Osttirol Aktuell


Corona: Erneut deutlicher Anstieg der aktiv Positiven in Osttirol

Corona: Erneut deutlicher Anstieg der aktiv Positiven in Osttirol

Weiter steigend sind die Corona-Zahlen im Bezirk Lienz. Wie auf dem Dashboard des Landes zu entnehmen ist, sind derzeit 284 (Stand 9.30 Uhr) Personen positiv auf das Virus getestet. Im Vergleich zum selben Zeitraum des Vortages sind das um 35 mehr. Die Fälle nach Gemeinde: 68 in Lienz, 23 in Dölsach, 20 in Sillian, 19 in Matrei, je 16 in Außervillgraten und Nußdorf-Debant, 10 in Innervillgraten, je 8 in Kals, Oberlienz, St. Jakob und Virgen, je 7 in Anras und Thurn, je 6 in Assling und Heinfels, je 5 in Gaimberg, Nikolsdorf und Tristach, je 4 in Amlach und Strassen, je 3 in Hopfgarten, Obertilliach und Prägraten, je 2 in Abfaltersbach und Leisach, je einer in Ainet, Iselsberg-Stronach, St. Veit und Untertilliach. 14 Personen sind nach Angaben des Dashboards noch keiner Gemeinde zugewiesen.
Diskussion um Sanierung des Kraftwerks am Kalser Lesachbach

Diskussion um Sanierung des Kraftwerks am Kalser Lesachbach

Nach einem Hochwasser ist das politisch umstrittene Kleinwasserkraftwerk am Lesachbach ein Sanierungsfall, wie die Naturschutzorganisation WWF Österreich in einer Aussendung mitteilt. Mehrere Anlagenteile seien derart stark beschädigt, dass die Betreiber vor kurzem ein aufwändiges Reparaturprojekt einreichen mussten. Neben hohen Kosten drohen damit neue Belastungen für die Natur. WWF-Gewässerschutz-Expertin Marianne Götsch äußert nun Kritik: „Im Umweltverfahren gab es viele Warnungen, dennoch hat die Landespolitik das Projekt durchgeboxt. Das rächt sich jetzt mit einem teuren Nachspiel und neuer Naturzerstörung.“ Trotz einer Warnung vor Hochwasser und drohenden Muren, so der WWF, hatte LR Josef Geisler dem Bau des Kraftwerkes zugestimmt. Die Organisation fordert jetzt eine rasche und unabhängige Prüfung, inwiefern die Schäden durch Fehlplanungen entstanden sind.
ÖGB Lienz will 500-Euro-Scheck

ÖGB Lienz will 500-Euro-Scheck

Gutscheine für Tiroler Geschäfte, Betriebe und Dienstleistungsbereiche sollen zum Aufschwung gegen die anhaltende Corona-Krise beitragen. Dafür habe man bei der Gewerkschaft das Modell des sogenannten „Tirol-Schecks“ entworfen.

„Gedacht ist der Tirol-Scheck in Höhe von bis zu 500 Euro für alle unselbständig Beschäftigten, in Karenz befindlichen Personen, MindestsicherungsbezieherInnen und Arbeitslosen. Einlösbar soll die Gutschrift in allen Tiroler Geschäften, Dienstleistungsbereichen und Betrieben sein“, beschreibt Tirols ÖGB-Vorsitzender Philip Wohlgemuth die Idee. Wichtig sei dabei, dass sich die tatsächliche Höhe am jeweiligen Einkommen orientiert, um soziale Treffsicherheit zu garantieren.

„Ob das Lebensmittel, ein neuer Kühlschrank oder die notwendige Autoreparatur sind – in jedem Fall würden ArbeitnehmerInnen und Wirtschaft gleichermaßen profitieren, eine Win-Win-Situation für alle“, verweist ÖGB-Regionalvorsitzender Willi Lackner auf die Vorteile.

Corona: Weiter 249 aktive Fälle in Osttirol – knapp 7.100 in Tirol

Corona: Weiter 249 aktive Fälle in Osttirol – knapp 7.100 in Tirol

Keine Veränderung gibt es bei den Zahlen für den Bezirk Lienz. Wie schon gestern Vormittag, sind auf dem Dashboard des Landes auch am Dienstagvormittag 249 aktiv Positive verzeichnet. Die Fälle nach Gemeinde: 64 in Lienz, 19 in Dölsach, je 17 in Matrei und Nußdorf-Debant, 16 in Sillian, 14 in Außervillgraten, je 8 in St. Jakob und Virgen, 7 in Kals, je 6 in Oberlienz und Thurn, je 5 in Anras, Assling, Gaimberg, Nikolsdorf, Tristach und Heinfels, je 4 in Amlach, Obertilliach und Strassen, je 3 in Hopfgarten, Innervillgraten und Prägraten, 2 in Leisach und je einer in Ainet und Untertilliach.
Insgesamt wurden seit Mitte März 652 Personen in Osttirol positiv auf das Virus getestet. 397 sind bereits wieder genesen, sechs Personen verstarben.
Neuwahl im Bezirksfeuerwehr-Verband muss warten

Neuwahl im Bezirksfeuerwehr-Verband muss warten

Der für den kommenden Donnerstag (12. November) geplante Bezirks-Feuerwehrtag musste abgesagt werden. In Osttirol gibt es 38 freiwillige Feuerwehren und 2 Betriebsfeuerwehren, die zum Bezirksfeuerwehrverband zählen. Diesmal wäre die Neuwahl des Bezirksfeuerwehrkommandanten auf dem Programm gestanden. Alle 4 Jahre wird neu gewählt, Herbert Oberhauser aus Oberlienz ist seit 2006 Bezirksfeuerwehrkommandant. Er wird noch bis zum Neuwahltermin im Amt bleiben. Ein neuer Termin für den Bezirksfeuerwehrtag steht noch nicht fest.
Freiwilligen-Pool gegen Corona-Engpass im Pflegebereich

Freiwilligen-Pool gegen Corona-Engpass im Pflegebereich

Das Land Tirol richtet einen Freiwilligen-Pool für Pflegepersonal ein. Gefragt sind ausgebildete Pflegekräfte, die derzeit nicht in der Versorgung tätig sind. Diese sollen in Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern eingesetzt werden, falls es dort aufgrund der Corona-Situation zu einem Engpass kommen sollte. Deshalb will man das Personalkontingent für den stationären Bereich kurzfristig aufstocken, sagt Gesundheitslandesrat Bernhard Tilg. Er appelliert an ausgebildete Kräfte aus Gesundheitsberufen, die derzeit verfügbar sind, sich zu melden.
Film zum Gedenken an Tiroler Opfer der Reichspogromnacht

Film zum Gedenken an Tiroler Opfer der Reichspogromnach­t

Heute vor 82 Jahren, am 9. November 1938 war die sogenannte Reichspogrom-Nacht, als im Deutschen Reich jüdische Einrichtungen systematisch zerstört und die jüdische Bevölkerung verfolgt und getötet wurde. Ein Tiroler Filmteam hat schon vor einigen Jahren die Ereignisse der sogenannten Reichskristallnacht anhand von konkreten Schicksalen in Innsbruck nachgezeichnet und in einer Mischung aus Dokumentation und Spielfilm in die Kinos gebracht. Auch in Lienz war der Film im November 2018 im CineX zu sehen.
Ganz Südtirol ist seit heute "rote Zone"

Ganz Südtirol ist seit heute "rote Zone"

In Südtirol hat sich die Situation in den Krankenhäusern in den letzten Tagen zugespitzt, dazu steigen die Infektionszahlen weiter an. Deshalb hat die Südtiroler Landesregierung die Maßnahmen verschärft. Seit Montag Mitternacht gilt ganz Südtirol als rote Zone, die Bewegungsfreiheit wird weiter eingeschränkt: Die eigene Gemeinde darf nur mehr in dringenden Fällen verlassen werden. Von 20 Uhr abends bis 5 Uhr gilt eine Ausgangssperre. Sportliche Betätigung und Spazierengehen ist nur in der Nähe der eigenen Wohnung gestattet. In allen öffentlichen Bereichen gilt Maskenpflicht und der Mindestabstand muss eingehalten werden.