„Wir hatten in diesem Winter schon mehrmals prekäre Situationen und auch mehrere Lawinenabgänge auf Verkehrsverbindungen und bis in den Siedlungsraum. Es ist vor allem auch der Arbeit der Lawinenkommissionen zu verdanken, dass dabei keine Menschen zu Schaden gekommen sind“, berichtet Sicherheitsreferent LHStv. Josef Geisler.
66 Mal kam der Landeshubschrauber in der heurigen Wintersaison zum Einsatz. Rund zwei Drittel der Anforderungen, nämlich 42, kamen bislang aus Osttirol. Dort war die Gefährdung aufgrund der außerordentlichen Schneemengen bereits im Dezember besonders groß.
Die Lawinenkommissionen sind verpflichtet, genaue Aufzeichnungen über ihre Arbeit zu führen: „Damit werden Entscheidungen und deren Grundlagen transparent und nachvollziehbar gemacht. Die Plattform bietet aber auch vielfältige Informationen und Materialien für die Arbeit der Kommissionen“, erklärt Harald Riedl, Leiter der Lawinenkommissionsausbildung des Landes Tirol.