In Tirol sind insgesamt vier ÖAMTC-Hubschrauber stationiert – neben Nikolsdorf auch in Innsbruck, Reith und Zams. Die häufigste Ursache für Alarmierungen waren auch im letzten Jahr Sport- und Freizeitunfälle im alpinen Bereich, diese machen mehr als ein Drittel (37%) aller Notarzthubschrauber Einsätze in Tirol aus, gefolgt von medizinischen Notfällen (35%). 12% der Einsätze gehen auf Unfälle im Haushalt, bei der Arbeit oder in der Freizeit zurück, Verkehrsunfälle machen tirolweit nur 3% der Hubschraubereinsätze aus. Und die C7-Crew in Osttirol war im abgelaufenen Jahr auch nach Naturereignissen gefordert. Nach dem Felssturz Mitte April im Defereggental stand der ÖAMTC-Hubschrauber eine Woche lang rund um die Uhr – auch während der Nacht - in Bereitschaft, um bei Notfällen in den abgeschnittenen Gemeinden helfen zu können.