Der Osttiroler Bote sucht Gastronomiebetriebe, die während des 2. Lockdowns im November einen Liefer- oder Abholservice anbieten.
„Lockdown light“ seit heute in ganz Österreich. War es im März ein komplettes Herunterfahren, betrifft der derzeitige Lockdown bis voraussichtlich Ende November vor allem Gastronomie- und Ferienhotellerie, sowie Freizeiteinrichtungen. Radio Osttirol hat sich in der Lienzer Innenstadt ein wenig umgehört, wie die neuen Maßnahmen bei der Bevölkerung so ankommen.
Ab heute gelten die weiteren Einschränkungen zur Eindämmung der Corona-Infektionen in ganz Österreich. Von 20 Uhr abend bis 6 Uhr früh gelten Ausgangsbeschränkungen, die meisten Gastronomie- und Freitzeiteinrichtungen bleiben vorerst bis Ende November geschlossen. Grund dafür sind auch die steigenden Zahlen an CoVid-Patienten in den Krankenhäusern und Intensivstationen. Darüber hat die Tiroler Landesregierung am Montag in einer Pressekonferenz informiert.
Die Osttiroler Jungbauernschaft und Landjugend hat eine neue Bezirksleitung. Am Samstag hat die Wahl unter Einhaltung der Corona-Regeln in der RGO-Arena Lienz stattgefunden. Auch die Interviews für diesen Bericht sind mit Abstand und Maske bzw. digital erfolgt:
Am Nationalfeiertag ist die diesjährige Ausstellungssaison im Museum Schloss Bruck zu Ende gegangen. Trotz der Corona-Situation nutzten viele Gäste und auch Einheimische das kulturelle Sommerangebot, Museumsleiter Stefan Weis ist mit den Besucherzahlen sehr zufrieden:
Heimvorteil ist ... wenn Osttiroler Nahversorger mit regionalen Spitzenprodukte neu durchstarten.
Den Tod nimmt Elisabeth Ziegler-Duregger aus Lienz „an der Hand“ und versucht mit viel Gefühl den starken Verlustschmerz für andere erträglicher zu machen. Mit einfühlsamen Worten und begleitenden Naturfotografien von Walter Mair macht sie dies auch im Buch „Trost der Berge“.
Am Samstag ist die Nacht der 1000 Lichter, eine Aktion der Katholischen Jugend am Vorabend zu Allerheiligen. Auch in einigen Osttiroler Pfarren gibt es heute abend in oder vor der Kirche Lichter- und Meditationswege zur Einstimmung auf Allerheiligen, z.B. im Kloster St. Marien in Lienz (19-22 Uhr), in Amlach (18-22 Uhr), Debant (19-22 Uhr), Bannberg (19-22 Uhr), Kartitsch (19-21 Uhr), Sillian (20-22 Uhr) und Strassen (19-22 Uhr), und am Sonntagabend auch in Oberlienz (19-21 Uhr). Im Vorfeld waren junge Leute von den Dekanatsteams und Pfarren im Einsatz, um die Lichter aufzustellen. Anna, Julia, Katharina und Matthias gehören zum Team, das am Samstag die Nacht der 1000 Lichter im Klostergarten des Franziskanerklosters in Lienz vorbereitet hat:
Vor kurzem hat in Amlach das Eventcafe LaVita eröffnet. Nach langem Suchen konnte die Gemeinde eine Pächterin finden, die mit einem innovativen Konzept für die Gastronomie im Gemeindezentrum punkten will:
Im aktuellen Buchmagazin geht es um Verlust: Verlust von geliebten Menschen, Verlust von Heimat, Verlust von Identität, Verlust von Sicherheit. Aber auch um das, was das Leben einem schenken kann. In den Erkenntnissen eines Trauerredners, in einem Buch über Flüchtlinge und einem Kinderroman zum Thema Brustkrebs.
Die Regionalgruppe Fridays for Future und weitere Umweltschutz- und Anti-Transit-Initiativen waren am Freitag aktiv und haben an mehreren Stellen entlang der B100 im Drautal und auch im Südtiroler Pustertal gegen den LKW-Transitverkehr demonstriert. Auch der Verein zum Schutz der Erholungslandschaft Osttirol und die Initiative Stop Transit Osttirol werden nicht müde vor den Ausbau-Vorhaben zu warnen, die immer wieder aufflackern, wie der Plöckentunnel, der Weiterbau der Alemagna und auch den Ausbau der B100 als Lückenschluss für die E66. Damit würden Osttirol und Oberkärnten zu einem internationalen Transitkreuz werden, so die Befürchtung. Die Kundgebung beim Mitteregger-Kreisverkehr in Lienz fand am Freitagnachmittag nur im kleinen Kreis statt. Dazu Helmut Peham von der Osttiroler Regionalgruppe Fridays for Future:
Am kommenden Sonntag ist das Fest Allerheiligen. Heuer appellieren die Behörden aufgrund der steigenden Corona-Ansteckungen vor allem auf größere Familientreffen zu verzichten. Und auch die Bischofskonferenz hat Vorgaben für Allerheiligen und Allerseelen ausgegeben: Die Gräber werden auf allen Friedhöfen wie sonst auch am Allerheiligentag gesegnet, heuer allerdings zu anderen Zeiten und ohne gemeinsame Feier. Es geht darum, Ansammlungen zu vermeiden. Am besten wäre es, wenn sich die Friedhofsbesuche über den ganzen Tag verteilen, damit nicht zu viele Menschen auf einmal zusammenkommen und Abstände eingehalten werden können. In der Lienzer Stadtpfarre St. Andrä finden heuer 3 Andachten statt, den ganzen Sonntag werden Gebete von SchülerInnen am Friedhof zu hören sein: