Seit rund 20 Jahren wird im Felbertauerntunnel schrittweise ein umfassendes Sicherheitskonzept umgesetzt. Auslöser waren die Brandkatastrophen von 1999 im Mont-Blanc-Tunnel zwischen Frankreich und Italien und im österreichischen Tauerntunnel. Das hat das Thema Tunnelsicherheit in den Fokus gerückt, und auch dem einröhrigen Felbertauerntunnel wurde damals ein schlechtes Zeugnis in Sachen Sicherheit ausgestellt.
20 Millionen Euro für mehr Sicherheit
Bereits im Jahr 2000 wurde mit den Planungen und Vorbereitungen begonnen, um den Felbertauerntunnel sicherer zu machen. Rund 20 Millionen Euro wurden seither in die Tunnelsicherheit investiert. Welche Maßnahmen bisher umgesetzt wurden und noch werden, hören Sie im folgenden Radio-Osttirol-Beitrag. Karin Stangl hat mit Felbertauern-Vorstand für den technischen Bereich, Michael Köll gesprochen:
Aus Holz und Epoxidharz fertigt die gebürtige Pongauerin Nathalie Höller Tische, Regale und mehr. In ihrer Werkstatt in Abfaltersbach verarbeitet sie jene Hölzer, die nicht perfekt sind. So entstehen in Handarbeit Unikate für Kunden, die Einzigartigkeit und Regionalität schätzen.
Anna-Lena Mair (20) aus Strassen ist begeisterte Querflötistin und Kapellmeister-Stellvertreterin der Musikkapelle ihrer Heimatgemeinde. Zudem untermalt sie mit Mutter und Schwester musikalisch auch in Zeiten von Corona kirchliche Feiern.
Osttirol wird eingescannt. Das Land Tirol wird regelmäßig aus der Luft neu vermessen – mit Laser-Scanner. Dabei entstehen dreidimensionale Karten und Modelle, die nicht nur die Geländeformen sondern auch Bauwerke und Vegetation zeigen. Diese sehr genauen digitalen Modelle sind eine wichtige Planungsgrundlage, erklärt LHStv. Josef Geisler.
Im Herbst 2021 starten die Vermessungsflüge in Osttirol:
Tirol soll ein noch besserer Standort für Gesundheitsunternehmen werden. Die Tiroler Landesregierung stellt 4,5 Millionen Euro bereit, damit sich Unternehmen und Forschungseinrichtungen im Bereich der sogenannten Life Science in Tirol ansiedeln, etablieren und vernetzen können.
Standort für Diabetes-Medizin in Innsbruck
Ein erster Standort in Innsbruck ist bereits fix. Hier sollen unter der Leitung des aus Österreich stammenden Wissenschaftlers Josef Penninger (Direktor des Life Science Institute an der University Vancouver/Kandada) Technologien und Medikamente zur Behandlung von Diabetes entwickelt werden.
Das Projekt „Health Hub Tirol“ wurde im Rahmen einer Pressekonferenz in Innsbruck vorgestellt. Karin Stangl hat die Informationen für Radio Osttirol zusammengefasst:
Zu Ostern locken noch mehr heimische Köstlichkeiten, besonders viele von heimischen Bäckermeistern.
Seit über 170 Jahren steht die Kapelle beim Matreier Tauernhaus. Sie wurde 1845 fertiggestellt und ist dem Heiligen Bartholomäus geweiht. Er ist u.a. Schutzpatron der Fischer, Bergleute, Bauern und Hirten. Jetzt bekommt die Bartholomäus-Kapelle ein neues Dach aus Lärchenschindeln. Worauf es dabei ankommt, erklärt der Fachmann Martin Berger aus Matrei im folgenden Radio-Osttirol-Bericht von Christine Brugger und Karin Stangl:
An insgesamt 10 Tagen war die Felbertauernstraße im vergangenen Winter wegen Lawinengefahr gesperrt. Zahlreiche große Lawinen sind abgegangen, Schutzvorrichtungen und Galerien haben das meiste abgehalten. Jetzt beginnt das große Aufräumen. Karin Stangl hat für Radio Osttirol mit dem technischen Leiter der Felbertauernstraße AG, Michael Köll gesprochen:

Eine Lawine löste sich am Karfreitag, 2. April 2021 um ca. 12:45 Uhr und donnerte über die Seewand des Rauchkofels herab.
Die Kapelle im Bezirkskrankenhaus Lienz steht derzeit aufgrund der Besuchsbeschränkung nur für einen kleinen Personenkreis offen, doch wer sich dort aufhält, kann sich an farbenfrohen Bildern mit österlichen Symbolen erfreuen. Schülerinnen der Fachschule für wirtschaftliche Berufe der Dominikanerinnen in Lienz haben ein Jahrestuch für die Krankenhauskapelle gestaltet. Karin Stangl war für Radio Osttirol bei der Übergabe dabei:

Ein Kreuzweg zum Anhören und Anschauen.
Bild: Christine Brugger
Text: Franziskanerbruder Rene Dorer
Osttirol Online und Radio Osttirol wünschen frohe Ostern.
In Tirol gibt es zwar keinen Oster-Lockdown, trotzdem gelten aber weiterhin die Corona-Schutzmaßnahmen. Der Tiroler Landeshauptmann Günther Platter appelliert an die Bevölkerung, die Regeln auch zu den Osterfeiertagen einzuhalten.
Die meisten stecken sich im privaten Bereich an
Rund 80% der Neu-Infektionen passieren durch Ansteckungen im privaten Bereich. Ohne Unterstützung der Bevölkerung helfen die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie wenig, betont Platter. Er ruft auch dazu auf, die Testangebote rund um Ostern weiterhin zu nutzen. Anmeldung und Info unter www.tiroltestet.at
Das gilt zu Ostern (und auch darüber hinaus):
Den Aufruf von Landeshauptmann Günther Platter hören Sie im folgenden Audio-Beitrag von Radio Osttirol:
Bereits seit zwei Wochen liegt die 7-Tage-Inzidenz im Bezirk Lienz bei knapp 400, für Dr. Gernot Walder auf einem hohen aber stabilen Niveau. Wie das Infektionsgeschehen eingebremst werden kann, welche Rolle die Mutationen und Varianten spielen und warum es sinnvoll ist, sich zu Ostern testen zu lassen, erklärt der Infektiologe im Gespräch mit Radio Osttirol.
Aus 2 mach 1. Bereits vor der Corona-Pandemie wurde der Verein „Suchthilfe Tirol“ aus zwei Vereinen gegründet. In den letzten 12 Monaten hat sich das Suchtverhalten in unterschiedlicher Weise verändert.
Weitere Informationen: https://www.suchthilfe.tirol/