
Das Personal in den vier Osttiroler Wohn- und Pflegeheimen hält trotz bereits monatelanger COVID-19 Herausforderungen die Moral hoch – und zwar mit einem Tanzvideo: Bei der sogenannten „Jerusalema Challenge“ hüpfen und tanzen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch das Heim. Von der Pflegekraft bis zum Haustechniker waren alle dabei. „Die positive Grundhaltung ist bemerkenswert und hilft die enormen Anforderungen der gegenwärtigen COVID-19 Krise leichter zu bewältigen. Es zeigt, dass wir den Mut nicht verlieren und unseren HeimbewohnerInnen nicht nur hinsichtlich der Versorgung sondern auch durch Menschlichkeit, Herzlichkeit und Zuversicht zur Seite stehen“, erklärt Heimleiter Franz Webhofer, der auch selbst im Video mittanzt.
Die Idee entstand auf Initiative von Aktivierungstrainerin Kathrin Abl und Pflegeassistentin Brigitte Rieger. Das Video fertigte Haustechniker Gernot Obkircher an.
Bei der Jerusalema Challenge handelt es sich um einen weltweiten Trend: Menschen aus aller Welt tanzen zum gleichnamigen Lied des südafrikanischen DJs „Master KG“.
Jetzt geht es schnell. Waren bisher auf Bundesebene Corona-Massentests in Österreich für bestimmte Berufsgruppen geplant, so preschen Tirol und Vorarlberg nun vor. Noch vor Ende des Lockdowns sollen vom 4. bis 6. Dezember so viele Tirolerinnen und Tiroler wie möglich mit Antigen-Schnelltests auf CoVid-19 getestet werden. Christine Brugger fasst die Pressekonferenz der Tiroler Landesregierung vom 25. November zusammen:
Über 343.000 Südtirolerinnen und Südtiroler haben bei den Corona-Massentests am letzten Wochenende mitgemacht. Knapp 3.200 von ihnen wurden positiv getestet, nicht ganz ein Prozent. Die Bürgermeister der grenznahen Südtiroler Gemeinden Innichen und Toblach waren sehr zufrieden mit dem Ablauf.
Kommen sie oder kommen sie nicht – die Wintergäste nach Osttirol? Oder dürfen sie überhaupt kommen und wann eigentlich? Christine Brugger hat mit TVBO-Obmann Franz Theurl über seine Aussichten auf den Winter gesprochen.
Im Rahmen eines europäischen Interreg-Projektes will das Rote Kreuz Osttirol 6 Defibrillatoren anschaffen und weitere 9 bereits existierende Geräte im Freien für die Bevölkerung zugänglich machen. Die Handhabung dieser Defis ist einfach und kann Leben retten, erklärt der Projektverantwortliche Manuel Jesacher.
Ein Lichtstrahl am Horizont, so könnte man die Ansage von LH Platter, LR Zoller-Frischauf und WIKA-Präsident Walser verstehen: „Tirol sperrt auf!“ Hier gehe es nicht nur um die Tourismuswirtschaft und die Arbeitsplätze, sondern auch um die Reputation Tirols, betonte Platter. Der Fixkostenzuschuss II soll den Tourismusbetrieben helfen, auch bei geringer Auslastung zu aufzusperren. Das Ganze aber nur, wenn die Infektionszahlen passen.
Während des ersten Lockdowns entstand die digitale Ausstellung „Sie teilten ihr Schicksal“ über die Kosakenfrauen 1945 in Lienz. Jetzt wurde die digitale Umsetzung bei einem wissenschaftlichen Kongress prämiert. Die Ausstellung ist mittlerweile auch in italienischer, russischer und englischer Sprache erlebbar und macht die Galerie in der Dolomitenbank Lienz digital erlebbar und begehbar.
„Mehr Regal für Regional“: Die Neo-Kaufleute in Ainet stehen von ganzem Herzen zur Regionalität.
Seit dem 17. November gilt nun wieder der verschärfte Lockdown. Rund drei Wochen haben die meisten Geschäfte und auch Dienstleister wieder geschlossen. Die Ausgangsbeschränkung gilt ja wie schon im Frühjahr rund um die Uhr. Die Wohnung verlassen soll man demnach nur für dringende Besorgungen, um zur Arbeit zu kommen, um andere zu versorgen oder um Gefahren abzuwenden.
Spaziergänge und Individual-Sport im Freien sind jedoch erlaubt, was viele jetzt ganz bewusst genießen, aber auch viele andere -teils ungewohnte- Dinge:
Auf der Suche nach Themen ohne das „C…Wort“ sind wir im Archiv auf den Lienzer Lebzelt gestoßen. Den gibt es jetzt wieder frisch bei den Lienzer Bäckern und Konditoren, und die dürfen für den Verkauf auch offen halten. Christine Brugger hat damals – als der Abstand noch nicht wichtig war – den Lienzer Lebzelt-Bäckern über die Schulter geschaut.
Das Jahr 2019 stand im Mittelpunkt der RMO Generalversammlung, die am 16.11. coronabedingt als zoom-meeting abgehalten wurde. Neben den europäischen Leader- und Interegg-Projekten betreut das Regionsmanagement auch das Regionalentwicklungsprogramm Isel natura 2000, das Freiwilligenzentrum und das Projekt „last mile“ zur Stärkung der Mobilität im Bezirk.
Gesundheitslandesrat Bernhard Tilg und Bildungslandesrätin Beate Palfrader berichteten in der Landtagssitzung am Mittwoch über die Maßnahmen in ihren Bereichen und appellierten – an die Bevölkerung aber auch an die Politik.