Als Bildungsbaracke bezeichnen die Lienzer Neos die Volksschule Michael Gamper und Volksschule Süd 1. Von gesperrten Betreuungsräumen über Wasserschäden bis zu löchrigen Netzen am Schulplatz lauten die Vorwürfe an Bürgermeisterin Elisabeth Blanik.
Sie fordert einen anderen Ton im Wahlkampf und stellt klar:
Ein Jahr vor der nächsten Landtagswahl in Tirol gibt es einen Führungswechsel in der Liste Fritz. Landtagsabgeordnete Andrea Haselwanter-Schneider bleibt Parteichefin, übergibt aber ihre Funktion als Klubobfrau an den gebürtigen Osttiroler Markus Sint, der ebenfalls für die Liste Fritz im Landtag sitzt.
Haselwanter-Schneider will die politische Arbeit auf mehrere Schultern verteilen, sie spricht von einer freundschaftlichen Rochade, die gut vorbereitet war. Man könne sich aufeinander verlassen.
Die Liste Fritz hält derzeit 2 Mandate im Landtag. Der Wechsel an der Spitze deutet darauf hin, dass Markus Sint bei den Landtagswahl 2023 als Spitzenkandidat ins Rennen gehen könnte.
„Eine Doppelspitze ist denkbar, aber ultimativ entscheiden wird das die Mitgliederversammlung beim Bürgertag der Liste Fritz,“ betont Haselwanter-Schneider.
Bei den Gemeinderatswahlen am 27. Feber 2022 tritt die Liste Fritz in keiner Tiroler Gemeinde mit einer eigenen Liste an.
Andrea Haselwanter-Schneider und Markus Sint sagten zum Wechsel am Donnertag in einer Online-Pressekonferenz:
Er tritt nicht zurück, er tritt nicht mehr an. Auf diese Unterscheidung legt Andreas Köll, 33 Jahre lang Bürgermeister in Matrei, großen Wert. Am Mittwoch verkündete er seinen Rückzug aus der Gemeindepolitik und lobte sich selbst für gelungene Projekte und starke Wahlergebnisse. Seine Nachfolge soll BR und Vizebürgermeisterin Elisabeth Mattersberger antreten. Seine Funktionen im ÖAAB gibt Köll ab, ob er auch künftig Obmann des Gemeindeverbandes BKH Lienz sein wird, müssen die BürgermeisterInnen entscheiden.
Der Tourismusobmann tritt mit der 21köpfigen Liste „TEAM Lienz“ und als Bügermeisterkandidat an. Sein Wahlziel – eine der drei gestaltenden Kräfte in der Stadtpolitik zu sein, um touristische Projekte stärker vorantreiben zu können.
Am zweiten Platz ist Ursula Strobl, ehemalige Direktorin des BRG Lienz, gereiht, die junge Menschen für Kultur begeistern möchte. Am dritten Listenplatz steht Florian Müller, Amtsleiter in Assling. Die Belebung der Innenstadt, die Beseitigung des Leerstands und der Bau einer Kletterhalle in Lienz sind weitere Themen auf Theurls Wahlprogramm.
Er rechnet mit einer Stichwahl, sollte er zum Bürgermeister gewählt werden, sei die Obmannschaft im Tourismusverband Osttirol „kein Thema mehr“.
Ein Mandat hält die Grüne und unabhängige Liste "GUT" derzeit im Lienzer Gemeinderat. Gerlinde Kieberl, die in der letzten Periode den Umweltausschuss geführt hat, will es noch einmal wissen und tritt mit zwei Newcomern und zwei altbekannten Grünen an. Am zweiten Platz ist der Techniker Herbert Kinzl, am dritten die Sozialarbeiterin Karin Hofbauer. Danach folgen der Arzt Martin Wohlgenannt und mit Peter Wibmer ein „grünes Urgestein“.
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35 Mio Euro wurden von der ÖBB, dem Land Tirol und der Stadtgemeinde in das neue Mobilitätszentrum in Lienz investiert. Neu ist der Busbahnhof mit Photovoltaikanlage am Dach und die Rad- und Gehwegunterführung, die die Innenstadt mit der Tristacher Straße verbindet. Spektakulär ist das 130 m lange Gipfelpanorama, fotografiert von dem Künstler Thomas Pregenfeld, das die Bergwelt rund um Lienz zeigt, vom Sonnenaufgang bis zum Sonnenuntergang
Am 24. Jänner war der Tag der Elementarpädagogik, ein österreichweiter Aktionstag, um auf die Anliegen und Leistungen in der Elementarbildung aufmerksam zu machen. Dieser Aktionstag hat heuer zum 5. Mal stattgefunden und wurde am Montag für eine Protestaktion der Kindergarten-Pädagoginnen genutzt. Sie fordern mehr Geld, bessere Bedingungen und ein einheitliches Corona-Konzept für alle Kindergärten in Österreich:
Lienz war am Wochenende Austragungsort von zwei Runden in der Österreichischen Bundesliga der Damen im Schach. Der Schachklub Dolomitenbank Lienz hat dazu eingeladen und ist auch mit einem eigenen Team in der ersten Bundesliga vertreten. Das Viererteam nutzte den Heimvorteil und konnte sich mit zwei siegreichen Runden auf den vierten Tabellenrang verbessern:
Rübenkraut: Das kultige Kraut schmeckt unverwechselbar und tut in der Erkältungszeit richtig gut.
Mit dem Beschluss der Impfpflicht ab dem 1. Feber hat die Bundesregierung auch einige Anreize fürs Impfen angekündigt. Dazu gehört eine Art Belohnungssystem für Gemeinden mit hoher Impfrate. Wenn mindestens 80 % der Bevölkerung geimpft ist, soll es Geld für die Gemeinde geben. Diese Bedingung erfüllt in Osttirol derzeit noch keine der 33 Gemeinden. Am nächsten dran wären St. Jakob, St. Veit und Obertilliach mit Impfraten von über 75 %. Ansonsten ist die Impfbereitschaft in Osttirol eher unterdurchschnittlich. Wir haben in einigen Osttiroler Gemeinden nachgefragt, was die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister von einer Belohnung halten: