Am 11. Juni 2021 wurden auf der Felbertauernstraße im Bereich Strkm 3,140 im Gemeindegebiet von Matrei in Osttirol zur Sanierung der Fahrbahndecke Asphaltfräsarbeiten und Asphaltierungen durchgeführt. Nach den Asphaltfräsarbeiten wurden die Fahrbahndecke ab 12:30 Uhr durch einen Hochdruckreinigungs-Lkw gereinigt. Gegen 13:25 Uhr befand sich dieser Lkw am östlichen Eingang zu einer dortigen Steinschlaggalerie und fuhr im Schritttempo rückwärts. Gleichzeitig ging ein 52-jähriger Verkehrslotse links am Lkw vorbei und wollte hinter diesem die Fahrbahn queren. Dabei wurde der Österreicher vom Lkw erfasst und von den hinteren beiden Zwillingsräderachsen überrollt. Nach erfolgter Erstversorgung wurde der Mann mit schweren Verletzungen mit dem Notarzthubschrauber in die Klinik Innsbruck eingeliefert. Für den Zeitraum der Bergungsarbeiten war die Felbertauernstraße bis 14:50 Uhr für den gesamten Verkehr gesperrt. Die Freiwillige Feuerwehr Matrei in Osttirol stand mit 5 Fahrzeugen und 30 Einsatzkräften im Einsatz.
Der 11. Juni war wieder ein Aktionstag der Bewegung Fridays for Future. Die Regionalgruppe Osttirol hat am Freitagnachmittag zu einer Kundgebung am Lienzer Hauptplatz eingeladen. Im Mittelpunkt steht wieder die Forderung nach einem Fahrverbot für Transit-LKW auf der B100 in Oberkärnten und Osttirol, sowie auch im Südtiroler Pustertal. Einige Gemeinden haben sich der Petition bereits angeschlossen, auch der Tiroler Landtag hat beschlossen, die Möglichkeiten für eine entsprechende Verordnung, wie es sie z.B. für das Ennstal gibt, prüfen zu lassen. Karin Stangl hat mit Matthias und Helmut von Fridays for Future Osttirol gesprochen:
Nachdem der Vorstand des Vereins Erholungslandschaft Osttirol außer Obfrau Renate Hölzl (wie hier berichtet) den geplanten Parkplatz beim Schlossmoar für vertretbar halten, fordern sie diese zum Rücktritt auf. Auf Nachfrage von Radio Osttirol nimmt auch TVB-Obmann Franz Theurl zu den Vorwürfen der Bürgeriniative "Schlossmoaridyll statt Parkplatz" Stellung:
Am Fuße des Hochsteins gehen die Wogen hoch. Die Lienzer Bergbahnen planen hier einen Parkplatz. Eine Bürgerinitiative stellt sich mit einer Online-Petition in den Weg und ist damit an die Öffentlichkeit gegangen:
Wenn schon Fleisch essen, dann nachhaltig. Das will ein Osttiroler Koch mit seinen neuen Projekt „Dine Vieh“: Produzenten mit Konsumenten vernetzen, möglichst viel vom geschlachteten Tier verwerten, auf Bestellung Fleischpakete in ganz Österreich versenden, beste Qualität auf den Teller bringen und auch per Online-Video vorzeigen, wie das geht:
Einen neuen „Tiroler Weg“ für den Tourismus hat das Land Tirol in der Perspektivwoche präsentiert. „330.000 Betten sind genug“, so LH Günther Platter, der auch für die Hotels eine Obergrenze von 300 Betten einzieht. Statt Partytourismus und Spekulationsobjekten will Tirol den familiengeprägten Tourismus fördern. Auch die Bevölkerung soll künftig in touristische Pozesse einbezogen werden.
Rätselhafte, unvorhersehbare Handlungen und spontane Aktionen bestimmen die drei Romane, die wir im aktuellen Buchmagazin vorstellen. Ein skurriler Roadtrip durch Schneetreiben in Deutschland, ein Lebensrückblick in London und eine dramatische Familiengeschichte auf Korsika:
Der Raum des RLB-Ateliers in der Lienzer Raiffeisenbank hat schon bei bisherigen Ausstellungen immer wieder eine eigene Rolle gespielt und war schon öfter des Teil des künstlerischen Konzepts. So auch bei der aktuellen Ausstellung der jungen Tiroler Künstlerin Julia Brennacher. Sie komponiert kleinformatige Gemälde zu einem großen Ganzen: A Bigger Picture
Tonnagebeschränkung und Nachtfahrverbot auf der B 100 fordert Prof. Günter Emberger, Leiter des Forschungsbereichs Verkehrsplanung und –technik an der TU Wien. Warum ein Ausbau der B 100 den Transitverkehr anzieht und wie die Gemeinden im Drau- und Pustertal dem einen Riegel vorschieben könnten, erklärt er im Gespräch mit Christine Brugger.
Osttirol ist eine beliebte Destination für Sportbegeisterte, die oft achtlos an den vielen Kulturdenkmälern- und einrichtungen vorbeiwandern oder radeln. Ihnen möchte die Archäologin und Kunsthistorikerin Elisa De Gaetani mit der App „Kultur am Straßenrand“ Lust auf Kultur machen. Ob virtueller Rundgang, Audioguide oder 3-D-Rekonstruktion, in Kombination mit Rad- und Wanderrouten bietet die App bietet viel Information für Jung und Alt.
Die Charity-Aktion für die Osttiroler Blaulichtorganisationen geht weiter. Neben dem Verkauf der gelben Plastikenten werden jetzt drei Motorräder und ein Auto für den guten Zweck versteigert. Die gebrauchten Fahrzeuge sind eine Spende eigens für den Unterstützungsfonds von Feuerwehr, Rotem Kreuz, Bergrettung und Wasserrettung. Die Gebote können bis zum 25. Juni abgegeben werden:
Eine Art digitales Kundenbüro – für die Kunden jederzeit zugänglich und für die Betriebe als Werbefläche nutzbar – das könnte die Internet-Anwendung My Business werden. Ein Osttiroler Software-Entwickler hat sich Gedanken gemacht, wie heimische Handwerks-, Gewerbe- und Dienstleistungsbetriebe ihre Kunden besser erreichen können und seine Idee für den Osttirol Innovation Award eingereicht:
Heute startet die Tiroler Perspektivenwoche. Das Forum der Lebensraum Tirol Holding lädt von heute bis Freitag zum Austausch über die Zukunft Tirols ein. Auf dem Programm stehen Gesprächsrunden zu Themen wie Gesundheit, Tourismus, regionale Lebensmittel, Raumplanung und Nachhaltigkeit. Diese Gespräche werden auch live via Internet übertragen und für alle Interessierten zugänglich. Näheres unter www.lebensraum.tirol
Die Auftakt-Pressekonferenz hat am Montagvormittag im Congress Innsbruck stattgefunden:
In Österreich gibt es derzeit rund 90 Lebensmittel-Kooperativen, nun soll die erste auch in Osttirol entstehen. Die Mitglieder kaufen gemeinsam bei regionalen Bio-Produzenten ein und holen sich ihre Bestellung aus einem gemeinsamen Lager, welches auch als wöchentlicher Treffpunkt und Veranstaltungsort genutzt werden kann. Die Umsetzung ist bereits fix und weil es die erste Food-Kooperative in Osttirol ist, haben die Initiatorinnen ihr Projekt auch zum Osttirol Innovation Award eingereicht:
Heimvorteil ist, wenn sich immer mehr heimische Bio-Produkte ganz klar auf der Überholspur befinden.
Auch wenn auf den Bergen immer noch ungewöhnlich viel Schnee liegt, haben mit Anfang Juni bereits die ersten Schutzhütten ihren Betrieb aufgenommen. Der Rest wird in den kommenden Wochen starten. Wanderer und Bergsteiger, die eine Hütte ansteuern bzw. dort auch übernachten wollen, müssen wie schon im letzten Jahr auch heuer die Corona-Maßnahmen beachten. Was für Gastronomie und Tourismus im Tal gilt, gilt auch am Berg. Der Alpenverein hat die aktuellen Regeln auch auf seiner Homepage zusammengefasst.