Die Erzherzog-Johann-Hütte, auch Adlersruhe genannt ist auf rund 3.450 Metern Seehhöhe unterhalb des Glocknergipfels die höchstgelegene Schutzhütte Österreichs. Hier hat im vergangenen Dezember eine gewaltige Lawine die Materialseilbahn weggerissen. Auch jetzt liegt noch viel Schnee, selbst wenn die aktuelle Hitzewelle sogar oberhalb von 3000 Metern für Plusgrade sorgt. Die Materialseilbahn ist für den Hüttenbetrieb der Adlersruhe (Saisonstart 26.6.2021) notwendig, deshalb wird diese neu aufgebaut.
Letzte Woche konnten die Stützen montiert und mit dem Einziehen der Seile begonnen werden, der Lift ist inzwischen fast fertig. Karin Stangl hat für Radio Osttirol bei Hüttenwirt Toni Riepler nachgefragt:
Mit 3G-Regel, Registrierung und Abstand konnte am Samstagnachmittag die Generalversammlung der Kolpingfamilie Lienz im Kolpingsaal über die Bühne gehen.
Einstimmigkeit bei Neuwahlen
Präses Bruno Decristoforo und der der Vorsitzende der Kolpingfamilie, Meinhard Pargger wurden einstimmig für weitere 5 Jahre wiedergewählt. Auch die Wahl von Vereins- und Wirtschaftsvorstand erfolgte einstimmig.
Ehrungen für langjährige Mitglieder:
25 Jahre:
• Bernhard Tiefenbacher
50 Jahre:
• Hubert Brandstätter
• Siegried Fuetsch
• Heli Gander
• Manfred Gasser
• Toni Girstmair
• Walter Gruber
• Hans Kofler
• Helmut Krieghofer
• Franz Thum
• Christian Troger
• Reinhard Wilhelmer
• Siegfried Wilhelmer
60 Jahre:
• Florin Kratzer
Nach einem schwierigen Coronajahr will die Kolpingfamilie Lienz jetzt wieder mit Vereinsaktivitäten durchstarten:
Direkt vom Erdbeerfeld in Dölsach ins Geschäft: Die frischesten Früchte finden Sie bei Heimvorteil …

Seit zwei Wochen ist das Private Kosakenmuseum auf dem Lienzer Hauptplatz (gegenüber der Antoniuskirche) wieder geöffnet. Zahlreiche Fahnen, Ikonen, Uniformen, Kappen, eine kleine Bibliothek mit Spezialliteratur oder andere Erinnerungsstücke sind Zeugen jener tragischen Ereignisse, die sich im Mai 1945 im heutigen Lienzer Stadtteil Peggetz abgespielt haben.
Vor 150 Jahren – 1871 - wurde die Südbahnstrecke zwischen Villach und Franzensfeste in Betrieb genommen. Lienz erlebte bereits in der Bauphase einen wichtigen wirtschaftlichen Aufschwung. Im historischen Südbahnheizhaus, wo auch das Eisenbahnmuseum untergebracht ist, zeigt derzeit eine Sonderausstellung die 150jährige Geschichte der Südbahnstrecke. Am 26. Juni wird das Jubiläum mit Festakt und Frühschoppen gefeiert. Infos unter www.ebfl.at
Am 18.06.2021, gegen 13:05 Uhr lenkte eine 52-jährige Österreicherin einen Rettungswagen in Martei in Osttirol auf der Bundesstraße aus Richtung Lienz kommend und bog im Freiland nach Betätigung des linken Blinkers und Verringerung der Fahrgeschwindigkeit nach links zu einer Fraktion von der Bundesstraße ab. Der nachkommende PKW-Lenker verringerte ebenfalls seine Geschwindigkeit. Zwei nachfahrende Motorräder, bemerkten den bevorstehenden Abbiegevorgang des vorausfahrenden RTW nach links nicht, setzten zum Überholen an, wobei der erste Motorradfahrer durch ein Ausweichmanöver nach links am abbiegenden Rettungswagen vorbeifahren konnte. Der zweite Motorradfahrer ein 20-jähriger Deutscher konnte eine Kollision nicht mehr verhindern, prallte seitlich gegen das abbiegende Rettungsfahrzeug und wurde zusammen mit seiner 23-jährigen deutschen Beifahrerin in die angrenzende Wiese geschleudert, wo beide schwer Verletzt liegen blieben.
Nach der Erstversorgung wurden diese in das BKH Lienz transportiert und dort stationär aufgenommen.
Nach Abschluss der Erhebungen wird den zuständigen Behörden Bericht erstattet.
Am 18.06.2021, gegen 12:44 Uhr kam ein 50-jähriger deutscher Staatsangehöriger mit seinem Motorrad im Gemeindegebiet von St Jakob in Defreggen in Fahrtrichtung Huben auf der Bundesstraße im Freiland in einer Linkskurve ins Rutschen, bevor er von der Fahrbahn abkam, sich in der Folge überschlug und im Bereich der dortigen Böschung schwer Verletzt liegen blieb.
Nach der Erstversorgung vor Ort wurde er mit dem NAH in das BK Lienz überstellt.
Nach Abschluss der Erhebungen wird den zuständigen Behörden Bericht erstattet.

Rettung in letzter Sekunde für einen Fischotter, der kürzlich beim ehemaligen Gasthaus „Gemse“ in Leisach in einen aufgelassenen Pool gefallen ist. Ein Hund wurde auf den Otter, der unter den Bauzaun durchgekrochen sein dürfte, aufmerksam. Pächter Alois Senfter wurde gerufen und staunte nicht schlecht: „Ich dachte zuerst an einen Marder, und bin dann ziemlich erschrocken. So einen großen Fischotter hab ich noch nicht gesehen!“ Gemeinsam mit Hannes Müller gab er dem Otter zunächst Futter und Wasser, weil er sich kaum auf den Beinen halten konnte, fing ihn dann ein und ließ ihn in der Amlacher Wiere frei.
Am Campus Technik Lienz findet vom 12. bis 23. Juli wieder die Kinder-Sommer-Uni statt. Hier werden Workshops rund um Technik, Natur und Wissenschaft für Kinder und Jugendliche (6-14 Jahre) angeboten werden. Näheres zum Programm und zur Anmeldung finden Sie auf der Homepage des Campus Technik Lienz www.c-t-l.at
Die Anmeldefreischaltung erfolgt am 28. Juni um 8 Uhr
Beim Bezirksfeuerwehrtag Mitte Mai wurde Harald Draxl zum neuen Bezirksfeuerwehrkommandanten gewählt. Jetzt gibt’s auch einen Nachfolger für die Position als Abschnittskommandant, die Draxl zuvor ausgeübt hatte. Am Donnerstagabend wurde im Kultursaal Debant Richard Stefan zum neuen Abschnittskommandanten für den Lienzer Talboden gewählt.
Reinhold Abart hat mit ihm gesprochen:
Ein außergewöhnlicher Rettungseinsatz an der Drau in Oberkärnten hat für Schlagzeilen gesorgt. Ein gekenterter Kajakfahrer wurde am Mittwoch bei Steinfeld per Hubschrauber direkt aus der Drau geborgen. Mehr dazu siehe Polizeibericht
Im Einsatz war der Polizeihubschrauber Libelle Kärnten mit Pilot Klaus Jäger, den Verunglückten hat Flugretter Michael Bachlechner aus dem Wasser gezogen. Er erzählt im Telefoninterview auf Radio Osttirol vom Einsatz:
1971 wurde mit der Unterzeichnung der Heiligenbluter Vereinbarung der Grundstein für den Nationalpark Hohe Tauern gelegt. Im Jubiläumsjahr bietet das Schutzgebiet in Osttirol wieder ein umfangreiches Sommerprogramm mit zahlreichen neuen Angeboten. Mehrtägige Camps für Kinder und Jugendliche verbinden Abenteuerlust und Forschergeist. Infos und Anmeldung unter www.hohetauern.at.
Lienz wird über die Hochquellen mit Wasser versorgt. Aber die Stadt liegt auch auf einem riesigen unterirdischen See, der mit dem Tiefbrunnen erschlossen wurde. Er kommt immer dann zum Einsatz, wenn die Hochquellen zum Beispiel durch Unwetterereignisse verschlammt sind. Um das Wasser aus 20 m Tiefe zu fördern, braucht es jedoch Pumpen, und die sind auf elektrische Energie angewiesen. Das neue, gasbetriebene Notstromaggregat sichert die Trinkwasserversorgung auch, wenn das Netz ausfällt.