Bei der Nacht der 1000 Lichter gibt es in vielen Pfarren in ganz Österreich Lichter- und Meditationswege, die auf Allerheiligen und Allerseelen einstimmen.
Auch in Osttirol findet am 31. Oktober die Nacht der 1000 Lichter in einigen Pfarren statt:
im Dekanat Lienz:
im Dekanat Sillian:
im Dekanat Matrei:
Oft sind es Jugendliche, die die Nacht der 1000 Lichter vorbereiten. In der Pfarre Amlach sind es die Frauen des Sozialkreises, die jedes Jahr den Lichterweg in der Amlacher Kirche gestalten. Karin Stangl hat dort am Sonntagvormittag bei den Vorbereitungen vorbeigeschaut:
Expressiv, impulsiv und spirituell nennt die Kunsthistorikerin Eleonora Bliem-Scolari den Künstler Oswald Kollreider und auch sein Werk. Von der Zeit auf der Akademie über seine rege Reisetätigkeit und die Verbundenheit zur Heimat erzählt ihr aktuelles Buch in Texten, Fotografien und Werken.
Die Infektionszahlen steigen, ebenso die Zahl der Corona-PatientInnen in den Tiroler Krankenhäusern. Das Land Tirol kündigt nun verschärfte Maßnahmen an. Diese betreffen vor allem Ungeimpfte und gelten ab Montag, 8. November:
200 PCR-Selbsttestboxen in Tirol geplant
Im Laufe des Novembers sollen dazu die Möglichkeiten für PCR-Tests in Tirol ausgebaut werden, geplant sind u.a. Selbst-Test-Boxen mit Gurgeltest an rund 200 Standorten in ganz Tirol.
Die Gegenüberstellung der derzeit gültigen Maßnahmen des Bundes und den Tiroler Maßnahmen ab dem 8. November finden Sie in der Factbox
Für Gesundheitslandesrätin Anette Leja ist eine Verschärfung der Maßnahmen alternativlos:
Der Tiroler Handel scheint sich wieder erholt zu haben. Die Umsatzzahlen liegen nach den Einbrüchen im letzten Jahr heuer insgesamt bereits über dem Niveau von 2019, also vor Corona. Allerdings verteilen sich die Umsatzzahlen sehr unterschiedlich, etliche Branchen liegen nach wie vor im Minus, und für Zuwächse sorgt vor allem der Online-Handel. Die Sparte Handel in der Wirtschaftskammer Tirol hat am Donnerstag über die Situation in einer Pressekonferenz in Innsbruck informiert:
Die Landwirtschaft zieht eine zufriedenstellende Bilanz über das heurige Erntejahr. Abgesehen vom kalten Frühjahr gab es keine groben Wetterkapriolen und trotz verspäteter Vegetationsperiode sind Grünfutter, Mais, Kartoffeln und Obst in Osttirol gut gewachsen und gereift. Karin Stangl hat für Radio Osttirol bei den Obmännern von Raiffeisengenossenschaft RGO und Landwirtschaftskammer nachgefragt:
Am 28. Oktober 2021, gegen 10:00 Uhr lenkte ein 73-jähriger Deutscher einen Pkw in Dölsach auf der Drautalstraße in Richtung Lienz. Auf Höhe des km 102,4 kam der Pkw aus bisher unbekannter Ursache von der Fahrbahn ab, stieß gegen eine Hecke, überschlug sich und kam auf der rechten Fahrzeugseite liegend zum Stillstand. Die Besatzung eines zufällig vorbeikommenden Rettungswagen barg den 73-Jährigen und seine 71-jährige Frau aus dem Fahrzeug und begannen mit den Erste Hilfe Maßnahmen. Der Fahrzeuglenker musste an der Unfallstelle reanimiert werden. Nachdem die Reanimation erfolgreich verlaufen war, wurde der Mann und seine Beifahrerin in das Krankenhaus Lienz eingeliefert. Am Pkw entstand Totalschaden.
Der Wildpark Assling hat jetzt ein besonderes Angebot für Tierliebhaber. Sie können die Patenschaft für ihr Lieblingstier übernehmen. Auswählen kann man unter 35 Arten und rund 150 Tieren.
Die Gemeinde Assling geht mit gutem Beispiel voran und hat die erste Patenschaft übernommen. Patenkind ist ein Goldschakal.
Lisa Podesser berichtet:
SelbA steht für Selbständig und Aktiv im Alter. Vor 20 Jahren fiel in Tirol der Startschuss für dieses Kursangebot des Katholischen Bildungswerkes. Und auch in Osttirol konnte das 20-Jahr-Jubiläum mit einer Festveranstaltung im Gemeindesaal Tristach gefeiert werden:
Der Nationalpark-Rat hat mehr Geld zur Verfügung. Erstmals seit fast 30 Jahren haben die Bundesländer, Tirol, Salzburg und Kärnten zusammen mit dem Bund die finanziellen Mittel erhöht. Rund 150.000 Euro stehen jetzt zusätzlich für Forschung, Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit bereit. Die Hälfte davon kommt vom Bund. Auch das Forschungskonzept im Nationalpark wurde überarbeitet und neu beschlossen. Der Fokus richtet sich auf Langzeitforschung, Diversität, Management-Forschung, Gesellschaft und Weiterentwicklung.
Dazu die Tiroler Nationalparkreferentin und (Noch-)Vorsitzende im Nationalpark-Rat, LHStv. Ingrid Felipe:
Sagen begleiten uns von Kindheit an. Je nachdem in welchem Alter man sie liest, erschließen sich immer neue Perspektiven.
Christine Brugger stellt heute zwei neue Sagenbücher vor - eines aus Osttirol und eines aus Südtirol:
In Kals hat am Sonntag die Tiroler Honigprämierung stattgefunden. Diese wird seit 11 Jahren vom Tiroler Landesverband der Imker durchgeführt, Osttirol war heuer erstmals Gastgeber für die Siegerehrung. Das heurige Jahr war für Bienen und Imker nicht einfach, trotz geringen Ertrags ist die Qualität aber sehr gut. Von über 200 eingereichten Honig-Proben wurden 180 mit Gold, Silber oder Bronze bewertet, die Osttiroler Imker konnten sich über 37mal Gold und 3mal Silber freuen.
In diesem Jahr wurde die Tiroler Honigprämierung mit einer Aktion für „Licht ins Dunkel“ verbunden.
Die eingeschickten Honige wurden zu einem Cuvee verarbeitet, gegen eine Spende kann man den "Tiroler Gold-Couvée" im Tiroler Bienenladen in Innsbruck und im Talmarkt in Matrei erwerben.
Vor dem Haus der Steinböcke in Heiligenblut begrüßt nun eine Skulptur die Besucherinnen und Besucher. Ein Steinbock aus gerostetem Cortén-Stahl erhebt sich leicht und kraftvoll gleichermaßen in den Himmel und weist – aus der richtigen Perspektive betrachtet - zum Glocknergipfel im Hintergrund.
Die Skulptur war ein Auftrag des Vereins der Freunde des Nationalparks Hohe Tauern, die ihren Vereinssitz in Heiligenblut haben. Der Oberkärntner Bildhauer Hans-Peter Profunser aus Berg im Drautal hat die viereinhalb Meter hohe Skulptur in seiner unverkennbaren Art gestaltet: