Am 11.10.2021, um 21.50 Uhr, brach in einem Nebengebäude eines Bauernhofes in Tristach ein Brand aus, der auf das angrenzende Wirtschaftsgebäude übergriff. Die Bewohner des Wohnhauses konnten den Brand unmittelbar nach Ausbruch feststellen und begannen den Brand bis zum Eintreffen der Feuerwehr bestmöglich zu bekämpfen. Trotz dieser sofortigen Brandbekämpfung konnte der Brand erst durch die alarmierte freiwillige Feuerwehr unter Kontrolle gebracht und schlussendlich gelöscht werden.
Im Einsatz standen die FF Lienz, FF Tristach, FF Iselsberg, FF Nußdorf-Debant, FF Amlach, FF Dölsach, FF Gaimberg, FF Lavant sowie die FF Nikolsdorf mit insgesamt 231 Einsatzkräften und 31 Fahrzeugen. Zudem waren die Rettung Lienz mit einem Fahrzeug und drei Einsatzkräften sowie die Polizei Lienz mit drei Streifen vor Ort im Einsatz.
Die Schadenshöhe und die Brandursache sind derzeit noch unbekannt. Die Erhebungen werden im Laufe des Tages (am 12.10.2021) unter anderem durch Brandermittler der PI Lienz fortgesetzt.
Ein neuer Rundweg führt in die Zeit der Römer. Am Freitag wurde das neue Angebot der Öffentlichkeit vorgestellt. Der Rundwanderweg führt über 15 km von Aguntum über Dölsach auf den Iselsberg und retour. Markante Aussichtspunkte wie die Maienhöhe und die Ruine Walchenstein liegen am Weg, der in Kooperation zwischen Aguntum, dem Nationalpark Hohe Tauern, den beiden Gemeinden und dem Land Tirol angelegt wurde. Christine Brugger hat die Wege der Römer besucht und ist ins Schwärmen geraten.
Saisonal heißt, dass man die Lebensmittel punktgenau dann genießt, wenn sie am besten schmecken.
Die Kärntner Künstlerin Herta Hofer zuletzt in Lienz ausgestellt zeigt in der Dolomitenbank Galerie in Lienz einen Querschnitt ihres vielseitigen Schaffens. Die Grafikerin, Malerin und ehemalige Kunsterzieherin arbeitet mit unterschiedlichen Techniken und Materialien, bekannt ist die einstige Schülerin von Boeckl und Kokoschka für ihre Bewegungs- und Klangbilder. Bei der Vernissage in Lienz wurden auch Lyrik-Texte der Künstlerin vorgetragen.
Die Aussstellung "Schaffensquerschnitte" ist bis zum 26. November 2021 in der Dolomitenbank Galerie zu sehen.
Die FinanzreferentInnen der Bundesländer haben in Tirol getagt. Nach Verhandlungen mit Finanzminister Gernot Blümel wurde ein Länder-Investitionspaket in Höhe mindestens von 500 Millionen Euro beschlossen, dabei geht es um die Verteilung der EU-Gelder die aus dem EU-Wiederaufbaufonds nach Österreich fließen.
Außerdem fordern die Länder finanzielle Hilfe im Gesundheitsbereich, für Öffi-Verkehrsunternehmen und die rasche und vollständige Rückerstattung jener Kosten, die durch die Pandemie verursacht wurden:
Es braucht Lösungen für den Arbeitsmarkt. Die Tiroler Wirtschaftskammer spricht von einem Scherbenhaufen und hat am Freitagvormittag in einer Pressekonferenz mit Vertreterinnen und Vertretern aller Bezirkskammern Maßnahmen gegen den Arbeitskräfte-Mangel gefordert. Es brauche einen Plan und rasche Lösungen, vor allem in Hinblick auf die bevorstehende Wintersaison. Die meisten Arbeitskräfte fehlen derzeit im Tourismus:
Im Campus Technik Lienz ging es am vergangenen Samstag weder um Mechatronik noch um zukunftsweisende Innovationen, sondern um mittelalterliche Graffiti-Inschriften in der Kapelle von Schloss Bruck. Diese wurden in den letzten Jahren eingehend erforscht und bieten nun für Historiker neue Erkenntnisse zur Datierung der Freskenmalerei und der verschiedenen Bauabschnitte. Archäologe Harald Stadler hat am 2. Oktober zu einem Internationalen Kolloquium nach Lienz eingeladen:
Einstimmig beschloss der Lienzer Gemeinderat am Dienstag Abend den Beitritt zum E5-Programm des Landes Tirol, dazu gehört auch die Bildung eines Klimarates aus Mitgliedern der Stadtverwaltung, des Gemeinderates und Bürgerinnen und Bürgern.
Straßennamen-Wechsel
Als „rot-schwarzen Tauschhandel“ bezeichnete LSL-Mandatar Uwe Ladstädter die Umbenennung der Burkhard Breitner Straße in Maria Ducia Straße und des Teilstücks der Julius Durst- in Franz Kranebitter Straße. Um den künftigen Wohnbau in der Stadtgemeinde planen zu können, gibt der Gemeinderat eine Wohnbaubedarfsanalyse in Auftrag. Das Altstoffsammelzentrum bekommt einen neuen Lastenaufzug, zugleich warte man auf die Förderzusage des Landes Tirol, um in der Peggetz ein neues, zeitgemäßes ASZ zu errichten, erklärte Bürgermeisterin Elisabeth Blanik.
Zwei besonders wichtige Unterschriften wurden gesetzt. LH Günther Platter und Innenminister Karl Nehammer haben sich in Innsbruck getroffen und die neue Sicherheitsvereinbarung zwischen Land und Ministerium unterschrieben. Diese umfasst wichtige Schwerpunkte für die Polizei.