Der Nationalpark-Rat hat mehr Geld zur Verfügung. Erstmals seit fast 30 Jahren haben die Bundesländer, Tirol, Salzburg und Kärnten zusammen mit dem Bund die finanziellen Mittel erhöht. Rund 150.000 Euro stehen jetzt zusätzlich für Forschung, Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit bereit. Die Hälfte davon kommt vom Bund. Auch das Forschungskonzept im Nationalpark wurde überarbeitet und neu beschlossen. Der Fokus richtet sich auf Langzeitforschung, Diversität, Management-Forschung, Gesellschaft und Weiterentwicklung.
Dazu die Tiroler Nationalparkreferentin und (Noch-)Vorsitzende im Nationalpark-Rat, LHStv. Ingrid Felipe:
Sagen begleiten uns von Kindheit an. Je nachdem in welchem Alter man sie liest, erschließen sich immer neue Perspektiven.
Christine Brugger stellt heute zwei neue Sagenbücher vor - eines aus Osttirol und eines aus Südtirol:
In Kals hat am Sonntag die Tiroler Honigprämierung stattgefunden. Diese wird seit 11 Jahren vom Tiroler Landesverband der Imker durchgeführt, Osttirol war heuer erstmals Gastgeber für die Siegerehrung. Das heurige Jahr war für Bienen und Imker nicht einfach, trotz geringen Ertrags ist die Qualität aber sehr gut. Von über 200 eingereichten Honig-Proben wurden 180 mit Gold, Silber oder Bronze bewertet, die Osttiroler Imker konnten sich über 37mal Gold und 3mal Silber freuen.
In diesem Jahr wurde die Tiroler Honigprämierung mit einer Aktion für „Licht ins Dunkel“ verbunden.
Die eingeschickten Honige wurden zu einem Cuvee verarbeitet, gegen eine Spende kann man den "Tiroler Gold-Couvée" im Tiroler Bienenladen in Innsbruck und im Talmarkt in Matrei erwerben.
Vor dem Haus der Steinböcke in Heiligenblut begrüßt nun eine Skulptur die Besucherinnen und Besucher. Ein Steinbock aus gerostetem Cortén-Stahl erhebt sich leicht und kraftvoll gleichermaßen in den Himmel und weist – aus der richtigen Perspektive betrachtet - zum Glocknergipfel im Hintergrund.
Die Skulptur war ein Auftrag des Vereins der Freunde des Nationalparks Hohe Tauern, die ihren Vereinssitz in Heiligenblut haben. Der Oberkärntner Bildhauer Hans-Peter Profunser aus Berg im Drautal hat die viereinhalb Meter hohe Skulptur in seiner unverkennbaren Art gestaltet:
Am Wochenende pilgerten Osttiroler Volks- und Mittelschulen zur WKO, um mehr über das Thema Energie zu lernen. Spielerisch wurde den Kindern dort die Wichtigkeit von erneuerbaren Energien beigebracht.
Fast auf den Tag genau 50 Jahre nach Unterzeichnung der Heiligenbluter Vereinbarung war Heiligenblut am 24. Oktober Schauplatz für den Jubiläumsfestakt. Der Nationalpark-Rat der 3 Länder Kärnten, Salzburg und Tirol hat in Heiligenblut getagt und im Anschluss hat im Dorfsaal der gemeinsame Festakt stattgefunden. Und wie schon vor 50 Jahren haben sich wieder 3 Landeshauptmänner bei strahlend schönem Herbstwetter am Dorfplatz an einen Tisch gesetzt und eine Erklärung unterzeichnet, diesmal gemeinsam mit der Bundesministerin:
Heimvorteil ist, wenn sich immer mehr heimische Bioprodukte in unseren Geschäften und Küchen finden.

Anlässlich seines „halbrunden“ Geburtstages gewährte der Taekwondo Club Lienz am Samstag im BORG Lienz einen Einblick in die Kunst dieser traditionellen Kampfsportart. Nach einem Lehrgang inklusive abgelegter Gurt- und Dan-Prüfungen zeigten Großmeister aus Österreich, Deutschland und Italien ihr großes Können, natürlich auch die Mitglieder des Lienzer Vereins – von den Kleinsten ab sechs Jahren bis zu den Erwachsenen. Höhepunkt der Veranstaltung: Großmeister Josef Pascuttini wurde der 7. Dan verliehen.
Samstagnachmittag rückte wieder die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Lienz aus. Einsatzort war die Rotkreuz Bezirksstelle in Lienz, allerdings nur zu Übungszwecken – die Jahreshaupt- und Schlussübung stand am Programm.
Reinhold Abart hat sich unter den Verantwortlichen vor Ort umgehört, was da so geübt wurde, und wie es gelaufen ist:
Die Ausstellungssaison im Museum Schloss Bruck geht ins Finale. An diesem Wochenende und am Nationalfeiertag ist das Schloss zum letzten Mal für heuer geöffnet. Öffnungszeiten und Programm unter www.museum-schlossbruck.at
Mit der Besucherzahl war die Museumsleitung auch im heurigen Corona-Sommer recht zufrieden, und die nächsten Wochen bleiben noch arbeitsreich, erzählt Museumsleiter Stefan Weis:
Am Donnerstag und Freitag haben die drei Landtage der Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino gemeinsam in Alpbach getagt. 20 Anträge standen auf der Tagesordnung, 16 davon wurden einstimmig angenommen, darunter der Antrag, dass das TAP Tiroler Archiv für photografische Dokumentation und Kunst eine fixe Institution werden soll. 3 Anträge fanden mehrheitlich Zustimmung, wie der gemeinsame Plan für ein Wolfs-Monitoring, und Antrag zum Thema Verkehr wurde nach kontroverser Diskussion zurückgezogen:
Mit dem Auto fährt man gute zweieinhalb Stunden von Prägraten am Großvenediger bis nach Prettau im Südtiroler Ahrntal. Zu Fuß geht’s direkt über das Umbal-Törl auf einem neuen Weitwanderweg. Der grenzüberschreitende Hoch Tirol Trail wurde im Rahmen des EU Interreg-Programms umgesetzt, und am Dienstagabend in Toblach vorgestellt. Ein Bericht von Christine Brugger und Karin Stangl:
Ab dem 1. November gilt in Österreich 3G am Arbeitsplatz. D.h. wer am Arbeitsplatz bzw. im Arbeitsalltag mit anderen Menschen in Kontakt kommen, hier muss geimpft, genesen oder getestet sein und das auch aktuell nachweisen können.
Alle Infos finden Sie u.a. auf der Homepage der Wirtschaftskammer Österreich
Die Arbeiterkammer fordert kostenlose und wohnortnahe Testmöglichkeiten, die 3G-Regel am Arbeitsplatz darf die Beschäftigten nicht zusätzlich belasten, sagt AK-Präsident Erwin Zangerl. Nachdem über den Sommer viele Teststandorte geschlossen wurden, befürchtet Zangerl im November ein Chaos in den verbliebenen Teststraßen.
2wöchige Übergangsfrist
Laut Bundesregierung gilt für die 3G-Regel am Arbeitsplatz eine zweiwöchige Übergangsfrist – vom 1. bis 14. November – wer in dieser Zeit noch keinen 3G-Nachweis hat, kann als Alternative eine FFP2-Maske am Arbeitsplatz tragen.
Zur 3G-Pflicht am Arbeitsplatz sagt die Bezirksobfrau der Wirtschaftskammer, Michaela Hysek Unterweger: