Die Schülerinnen und Schüler der Volksschule Debant begleiten uns mit guten Wünschen und Tipps durch den Advent:
Der Donnerstag brachte zum ersten Mal seit Beginn der heftigen Niederschläge gutes Flugwetter. Und das wurde erfolgreich ausgenutzt. Den ganzen Tag waren die Hubschrauber der unterschiedlichen Firmen und Einsatzstellen in Osttirol und Oberkärnten unterwegs. Reinhold Abart hat am Donnerstagabend mit dem Einsatzleiter der Hubschrauber-Firma Wucher, Toni Rainer, gesprochen:
In Osttirol hat sich die Wettersituation entspannt, die Lawinengefahr geht zurück. Am Donnerstagnachmittag hat die letzte Sitzung der Bezirkseinsatzleitung stattgefunden, diese wurde um 17 Uhr heruntergefahren und nimmt wieder den normalen Dienstbetrieb auf, teilt Bezirkshauptfrau Olga Reisner mit. Sie bedankt sich bei allen Einsatzkräften, Blaulichtorganisationen, Bundesheer und den Gemeinden für das große Engagement. Nach wie vor sind Straßen gesperrt und Stromleitungen unterbrochen, auch die Schneeräumarbeiten dauern noch an. 62 Flugeinsätze wurden bis Donnerstagnachmittag über die Landeswarnzentrale für den Bezirk Lienz angefordert und durchgeführt. Bezirkshauptfrau Reisner zieht im Interview mit Radio Osttirol eine vorläufige Bilanz:
In Lienz läuft die Schneeräumung auf Hochtouren, erste Gebäudedächer werden von Schneemassen befreit. Es droht Gefahr durch Dachlawinen. Seit Ende des Schneefalls sind auch wieder mehr Menschen und Autos unterwegs, Parkplätze werden gesucht. Viele Straßen sind aber erst einspurig befahrbar und Gehsteige und viele Parkplätze nicht geräumt. Andererseits behindern parkende Autos die Schneeräumung. Bürgermeisterin Elisabeth Blanik bittet im Interview mit Radio Osttirol um Geduld:
Täglich tagt die Lawinenkommission in Matrei um die aktuelle Lage, Straßensperren, Gefährdungspotentiale und Lawinenabgänge zu beurteilen. Für die Umfahrung der Sperre „Brühlbrücke“ hat die Gemeinde einen Notweg ausschließlich für Einsatzfahrzeuge und Notfälle eingerichtet.
Detaillierte Informationen zu den Gemeindestraßen gibt’s auf der Website: http://www.matrei-ost.tirol.gv.at/
Die Schülerinnen und Schüler der Volksschule Debant begleiten uns mit guten Wünschen und Tipps durch den Advent:

Nicht nur im Lienzer Talboden waren die Schneefälle am Wochenende enorm. Viele Osttirol-Online-User und Leser des Osttiroler Boten haben selber das Handy oder ihre Kamera gezückt und Videos zugesendet. Wir haben einen Überblick aus vielen Gemeinden gesammelt und noch ein Viertes Video erstellt.

Nicht nur im Lienzer Talboden waren die Schneefälle am Wochenende enorm. Viele Osttirol-Online-User und Leser des Osttiroler Boten haben selber das Handy oder ihre Kamera gezückt und Videos zugesendet. Wir haben einen Überblick aus vielen Gemeinden gesammelt und noch ein Drittes Video erstellt.
Im Jahr 1920 wurde die Musikkapelle Iselsberg-Stronach aus der Taufe gehoben. Zu Beginn unterhielt man vor allem als „Tanzlmusik“. (Bericht im „OB“, Ausgabe 10.12.2020).
Sie haben es in den letzten Tagen sicher bemerkt. Viele Hubschrauber waren über Osttirol und Oberkärnten unterwegs, um die Lage zu beobachten. Auch Hubschrauberpilot Rainer Toni war vor allem am Feiertag für die Firma Wucher in der Luft, um bei den Arbeiten zu helfen.
Die Schülerinnen und Schüler der Volksschule Debant begleiten uns mit guten Wünschen und Tipps durch den Advent:

Nicht nur im Lienzer Talboden waren die Schneefälle am Wochenende enorm. Viele Osttirol-Online-User und Leser des Osttiroler Boten haben selber das Handy oder ihre Kamera gezückt und Videos zugesendet. Wir haben einen Überblick aus vielen Gemeinden gesammelt und noch ein zweites Video erstellt.
Die Schülerinnen und Schüler der Volksschule Debant begleiten uns mit guten Wünschen und Tipps durch den Advent:
Die kurze Wetterberuhigung am Montag konnte in Osttirol und Oberkärnten für Hubschrauber-Flüge genutzt werden. Mehrere Hubschrauber waren im Einsatz – der Hubschrauber des Landes Tirol, Bundesheer-Hubschrauber und auch private Heli-Unternehmen. Reinhold Abart hat am Montag mit einem Piloten der Fa. Wucher gesprochen:
Seit Freitag abend sind in Osttirol und Oberkärnten zwischen 100 und 300 Liter Niederschlag pro Quadratmeter gefallen, das entspricht Schneehöhen von einem bis 3 Metern. Im Lesachtal waren es vereinzelt bis zu 3,70 Meter. In Lienz wurde mit knapp 300 Litern Niederschlag in 3 Tagen ein neuer Rekord aufgestellt, die bisherige Rekordmenge waren knapp 260 Liter im November 1966. Auch in Sillian gab es laut der Zentralanstalt für Meteorologie ZAMG mit über 290 Litern einen Rekord, beim Hochwasser im Oktober 2018 hat es hier 225 Liter Niederschlag in kurzer Zeit gegeben. In St. Jakob im Defereggental wurde mit über 1 Meter 40 Schneehöhe der bisherige Dezemberrekord gebrochen.
Derzeit kündigt die ZAMG für den Zeitraum von Dienstag mittag bis Mittwoch Mittag neuerlich stärkeren Schneefall an, dabei könnten wieder 50 bis 80 Zentimeter Schnee dazukommen. Aufgrund der massiven Niederschläge sind am Wochenende im Lienzer Talboden auch einige Muren abgegangen. Hier waren Geologen vor Ort, um die Schäden und die Auswirkungen zu begutachten. Karin Stangl hat mit Landesgeologe Thomas Figl gesprochen:
Am Montag war LH Günther Platter in Osttirol, um sich persönlich ein Bild von der Lage nach den massiven Niederschlägen zu machen. Platter dankt den Einsatzleitungen und Einsatzkräften und sagt den Gemeinden rasche Hilfe zu:

Die Wettervorhersage für die nächsten Tage prophezeit weiteren Schnee für Osttirol. Rudi Mair klärt in einem Video über die derzeitige Wettersituation auf und gibt einen Ausblick auf die nächsten Tage über die Lawinengefahr. Zum Teil wurden bei einigen Wetterstationen neue Rekordsummen seit Beginn der Aufzeichnungen verzeichnet.
Video: Land Tirol

Von einer extremen Wettersituation spricht LH Günther Platter in einem Video bei einem Lokalaugenschein aus Osttirol. Es gehe jetzt darum, zusammen zu helfen und den Bürgern zu helfen. Durch die enormen Schneefälle kommt es auch immer wieder zu Stromausfällen und Unterbrechungen in der Stromversorgung. Am heutigen Nachmittag wird es zudem noch eine Regierungssitzung der Mitglieder der Tiroler Landesregierung geben, die LH Platter von der Bezirkshauptmannschaft in Lienz aus per Videoschaltung leiten wird.
Video: Land Tirol
In all dem Schneechaos ist die Aktion „Tirol testet“ etwas untergegangen. In Nordtirol konnten die flächenendeckenden Testungen so gut wie überall durchgezogen werden, in einigen Osttiroler Gemeinden werden die Testtermine am Dienstag, 8.12, nachgeholt. Die Teilnahme lag tirolweit bei rund 32 %, knapp 0,3 % der Schnelltestergebnisse waren positiv. Landeshauptmann Günther Platter und Projektleiter Elmar Rizzoli haben am Sonntagabend in einer Pressekonferenz in Innsbruck die vorläufigen Ergebnisse präsentiert.
Die Osttiroler Feuerwehren waren in den letzten Tag stark gefordert. Größere Einsätze gab es u.a. nach den Lawinen- und Murenabgängen in Prägraten, Hopfgarten, Nußdorf-Debant, Dölsach und Nikolsdorf. Dabei mussten auch etliche Haushalte durch die Feuerwehr evakuiert werden. In Debant werden nachwievor große Wassermengen im Bereich des Mitterweges abgepumpt. Insgesamt wurden seit Freitag rund 160 Einsätze bearbeitet. Dazu Bezirksfeuerwehrkommandant Herbert Oberhauser im Telefoninterview mit Radio Osttirol: