Welches Tier ist Hans-Peter Doskozil? Ein Wildschwein.
Welches Tier ist Reinhold Mitterlehner? Ein Maulwurf.
Welches Tier ist Christian Kern? Ein Pfau.
Solche und andere Ergebnisse hat es vor wenigen Jahren in einer Studie von Meinungsforscherin Susanne Beinschab gegeben.
Sie glauben, das geht nur in der Bundespolitik? Wir sagen: Nein! Auch in Osttirol können Politiker mit Tieren verglichen werden. Wir haben es mal versucht:
Was machen eigentlich jene 9 Osttiroler Bürgermeister, die nicht mehr kandidiert haben? Für sie beginnt jetzt ein neuer Lebensabschnitt, und falls sich die besorgten Bürgerinnen und Bürger jetzt fragen, was tun die jetzt nach über 10, 20 oder sogar mehr als 30 Jahren als Bürgermeister? Keine Sorge, es gibt einen Plan:
Eingewanderte Schnecken vernichten die Ernte in den Tiroler Gärten und zwingen zum Konsum von Gemüse aus Südeuropa. Sowohl industrielle Substrate als auch chemische Keulen könnten mit Schneckenbrut konterminiert sein, warnen die Schneckengegner. Wie sie sich gegen die perfiden Strategien von Industrie und globalen Multis wehren, haben Karin Stangl und Christine Brugger recherchiert:

Am Sonntagabend wurden die Ergebnisse der Gemeinderat- und Bürgermeisterwahlen bekanntgegeben. Alle warteten gespannt aufs Ergebnis. Wir haben den Moment für Sie eingefangen.
Blanik bleibt souverän Bürgermeisterin und muss sich ihre Mehrheiten suchen
+ SPÖ verliert ein Mandat, FPÖ eines und ÖVP zwei Mandate
+ Die Grünen verteidigen ihren Sitz im Gemeinderat
+ Team Lienz verpasst viertes Mandat knapp und die MFG hat künftig 2 Sitze
+ Die Liste Stadt Lienz ist Geschichte und Neos schaffen es nicht in die Liebburg.
Fassungslosigkeit und Überwältigung herrschten am Wahlabend in Matrei, wo die Matreier Liste mit Bürgermeisterkandidat Raimund Steiner gut 70% der Stimmen und 12 Mandate abräumen konnte.
Die einstige Bürgermeisterliste ist von 9 auf 5 Mandate geschrumpft. Stellt sich die Frage, ob Spitzenkandidatin BR Elisabeth Mattersberger mit nur 854 Stimmen weiterhin Listenführerin bleiben will.
Die klare Nummer 1: ein Pregler wird mit Osttiroler Äpfel und Birnen gebrannt – oder es ist kein Pregler!
Unangefochten bleibt Elisabeth Blanik Stadtchefin in Lienz, ihre SPÖ Liste verliert nur ein Mandat und hält nun 9 Sitze. Die ÖVP mit Alexander Kröll erfährt einen klareren Dämpfer und rutscht von 7 auf 5 Mandate. Kröll erzielt mit 21,34% das zweitbeste Ergebnis in der Bürgermeisterwahl.
Franz Theurl mit liegt mit 16,69% auf Rang 3, sein Team Lienz erkämpft aus dem Stand 3 Mandate. Die Impfgegner- Liste von Paul Meraner profitiert vom Zeitgeist und ist künftig mit 2 Sitzen im Stadtparlament vertreten.
Die Grüne Gerlinde Kieberl kann ihr Mandat halten, die Freiheitlichen verlieren einen Sitz und halten auch nur mehr ein Mandat.
Die Liste Stadt Lienz fliegt aus dem Gemeinderat, die Neos haben den Einzug in die Liebburg nicht geschafft.
Raimund Steiner, Spitzenkandidat der Matreier Liste ist neuer Bürgermeister von Matrei. Der 54jährige Landwirt wurde mit 71,2 % der Stimmen zum neuen Gemeindechef von Matrei gewählt. Er hatte die Matreier Liste, die sein verstorbener Bruder Oswald Steiner 2010 gegründet hat von Bernd Hradecky übernommen, der nicht mehr antreten wollte. Der geplante Wechsel ist auch im Gemeinderat gelungen. Die Matreier Liste konnte von bisher 8 auf 12 Mandate aufstocken. Steiner hat damit auch eine komfortable Mehrheit im Gemeinderat.
Die bisherige Liste des scheidenden Bürgermeisters Andreas Köll "Gemeinsam für Matrei" kommt auf nur mehr 5 Mandate. Spitzenkandidatin Elisabeth Mattersberger unterlag auch bei der Bürgermeisterwahl mit 28,7 % klar.

Aus Solidarität wurde das Schloss Bruck in Lienz in den Farben der ukrainischen Flagge beleuchtet.
In Sillian haben sich die Verhältnisse umgekehrt: Der amtierende Bürgermeister Hermann Mitteregger wurde abgewählt.
Neuer Bürgermeister von Sillian ist Franz Schneider, wenn auch nur mit hauchdünner Mehrheit von 24 Stimmen. 50,9 % der Stimmen fielen auf Schneider, und 49,1 % auf Mitteregger.
Die Gemeinschaftsliste erobert auch die Mehrheit im Gemeinderat zurück und kommt auf 8 Mandate, das Team Sillian von Bürgermeister Mitteregger verliert 1 Mandat und hält 7 Sitze im künftigen Gemeinderat.
Der neue Bürgermeister Franz Schneider zeigt sich einer ersten Stellungnahme überrascht:
Der gebürtige Südtiroler hatte als Ortschef keinen Gegenkandidaten und konnte die 7 Mandate der bisherigen Bürgermeisterliste „Gemeinsam für Amlach“ halten. Martin Holzer kam mit „Mitanond Zukunft Amlach“ auf 38% der Stimmen und vier Mandate. Die Wahlbeteiligung war mit 73,4% durchschnittlich, allerdings musste Clara 25% ungültige Stimmen bei der Bürgermeisterwahl hinnehmen.
Aus dem Stand erzielte Impfpflicht-Gegner Robert Possenig mit seiner vierköpfigen Liste „Gemeinsam für Dölsach“ vier Mandate. Die SPÖ-Liste verlor im Vergleich zur letzten Periode zwei Mandate und hält nurmehr drei Sitze. Die Mehrheit der ÖVP unter Neo-Bürgermeister Martin Mayerl bleibt jedoch mit 8 Sitzen im Gemeindeparlament unangefochten. Sein Vorgänger Sepp Mair hielt seit 2016 10 Mandate.
Mit respektablen 75 % der Stimmen wählten die Bürgerinnen und Bürger den erfahrenen Gemeinderat als Nachfolger von Langzeitbürgermeister Bernhard Schneider. Der ehemalige Hauptschuldirektor setzte sich souverän gegen zwei Mitbewerber durch und holte mit der Liste „Dörfergemeinschaft“ die absolute Mehrheit mit 9 Mandaten. Thomas Lukasser, ebenfalls Bürgermeisterkandidat, musste sich mit einem Mandat für seine „Bürgerliste Assling“ zufrieden geben. Thaddäus Stocker, der auch um den Bürgermeistersessel kämpfte, erreichte knapp 3 Mandate für die unabhängige Liste. Das dritte Mandat verdankt er der Koppelung mit der Bürgerliste und derer Reststimmen.
Lisa Podesser hat mit Reinhard Mair über seinen Wahlerfolg gesprochen:
Andreas Schett ist der neue Bürgermeister in Innervillgraten. Hier standen 2 Listen und 2 Bürgermeisterkandidaten zur Wahl. Dass es eine spannende Wahl in Innervillgraten war, zeigt die hohe Wahlbeteiligung von 83 Prozent.
Andreas Mair hat die bisherige Bürgermeisterliste, die ÖVP Gemeinschaftsliste in die Wahl geführt. Diese Liste hatte bisher 7 der 11 Mandate im Gemeinderat und erreichte jetzt nur mehr 3 Mandate. Mair ist auch bei der Bürgermeisterwahl mit 29% der Stimmen klar dem zweiten Kandidaten Andreas Schett unterlegen. Andreas Schett wurde mit 71% zum neuen Bürgermeister von Innervillgraten gewählt, und hat mit seiner Liste Für Innervillgraten 8 Mandate erreicht und damit auch die absolute Mehrheit im Gemeinderat.
In Außervillgraten bleibt der amtierende Bürgermeister Josef Mair als einziger Kandidat im Amt. Er konnte mit seiner Liste Gemeinsam für Außervillgraten die absolute Mehrheit im Gemeinderat erobern: statt bisher 4 hält die Bürgermeister-Liste im Gemeinderat nun 7 Mandate. Die Unabhängige und Freiheitliche Liste Außervillgraten behält wie schon bisher 1 Mandat und die Liste Aktiv für Außervillgraten kommt mit 33% der Stimmen auf 3 Mandate.
Karin Stangl hat den neuen Bürgermeister von Innervillgraten, Andreas Schett am Telefon erreicht:
Der Seelsorgeraum Lienz Süd organisiert an den kommenden fünf Sonntagen eine Wallfahrt für den Frieden. Der gemeinsame Spaziergang führt vom Widum in Lavant bis zur Wallfahrtskirche Maria Lavant. Dort ist eine kurze Andacht mit Friedensgebet geplant.
Vom 27. Feber bis 27. März jeden Sonntag
Treffpunkt 14.30 Uhr beim Widum in Lavant
Pastoralassistent Johannes Seidel lädt alle dazu ein:
Am 26.02.2022, gegen 09:25 Uhr fuhr ein 67-jähriger Österreicher mit seinem PKW in einem Kreuzungsbereich in die B 108 ein. Zur selben Zeit fuhr ein 57-jähriger Italiener auf der B 108 von Matrei i.O kommend in Fahrtrichtung Lienz. Im Zuge des Abbiegevorganges übersah der Österreicher den entgegenkommenden italienischen PKW, wodurch es zur Kollision kam. Durch die Wucht das Anpralles überschlug sich das Fahrzeug des Italieners und blieb in dem angrenzenden Feld liegen. Der Italiener sowie seine beiden Beifahrer wurden mit Verletzungen unbestimmten Grades in das Bezirkskrankenhaus nach Lienz gebracht. Der Österreicher wurde nicht verletzt. An beiden Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden.