Am 19.05.2022, gegen 12.35 Uhr, lenkte ein 61-jähriger Österreicher seinen PKW mit geringer Fahrtgeschwindigkeit auf einer Gemeindestraße im Ortsgebiet von Leisach. Zum selben Zeitpunkt fuhr ein 10-jähriger Österreicher mit einem Scooter auf einer Zufahrtsstraße und beabsichtigte nach links in die Gemeindestraße einzufahren, wobei dieser mit dem PKW des 61-jährigen kollidierte und verletzt auf der Fahrbahn liegen blieb. Nach Erstversorgung an der Unfallstelle wurde das Kind mit Verletzungen unbestimmten Grades in das BKH Lienz verbracht. Ein beim PKW-Lenker durchgeführter Alkotest verlief negativ.
Der Verein Kolping Lienz hat vor kurzem seine Generalversammlung abgehalten. Auch wenn die Vereinsarbeit gut läuft, ist die wirtschaftliche Situation derzeit schwierig. Man hofft, dass die Saal-Vermietung für Veranstaltungen nun wieder gut anläuft und sucht eine/n neue/n Pächter/In fürs Kolpingstüberl:
Die Verkehrsstudie Osttirol geht in die Phase der Umsetzung. Vor 3 Jahren haben Innos GmbH und Wirtschaftskammer die Studie mit 10 Osttiroler Unternehmen initiiert. Dabei hat sich gezeigt, dass 85 % der MitarbeiterInnen mit dem eigenen PKW zur Arbeit fahren. In einem Workshop wurden vergangene Woche Beispiele aus Vorarlberg vorgestellt, wie es gelingen kann, auf umweltfreundliche Mobilität umzusteigen:
Zweiter Besuch am Ederhof mit „Sahnehäubchen“
Die Kinder, Familien und Mitarbeiter des Ederhofs konnten Kaisers zweiten Besuch in Iselsberg-Stronach vor Freude kaum erwarten und haben im Vorfeld auch fleißig für die Aufführung eines seiner Lieder geübt, das sie extra umgeschrieben haben. Außerdem überraschten sie den Schlagerstar auch noch mit einer besonderen Geburtstagstorte zu seinem 70sten Geburtstag, den er vor kurzem hatte.
Ein eigens dafür gegründeter Chor hat einen seiner Hits extra als Geburtstagssong umgetextet und dem Geburtstagskind mit einem Musikvideo geschenkt.
Roland Kaiser ist seit 2014 Botschafter des Ederhofs bzw. der Pichlmayr-Stiftung
Durch seine persönliche Geschichte seiner Lungentransplantation wollte er etwas Gutes zurückgeben. Durch die Freundschaft zum deutschen Bundespräsidenten Frank Walter Steinmeier, der ja im Vorstand der dem Ederhof gehörenden Pichlmayr-Stiftung ist, entstand sein Interesse am Ederhof. Er ist sehr dankbar und glücklich, dass seine Lungentransplantation so gut funktionierte und will seine Berühmtheit nutzen, um auf die Probleme der organtransplantierten Kinder und ihre Familien am Ederhof aufmerksam zu machen.
Roland Kaiser hat auch schon „Ederhof-Familien“ in Deutschland getroffen und schon mehrere Benefizkonzerte, Golfturniere, Pressetermine uäm. für den Ederhof in Deutschland organisiert, berichtet Robert Weichselbraun (Geschäftsführer Rehabilitationszentrum Ederhof) in einer Ausssendung.
Geschenk nicht nur für das Geburtstagskind
Kaiser selber hat aber auch ein großes Geschenk mitgebracht. Eines der Kinder darf eine Woche lang Urlaub im Naudererhof in Nauders verbringen.
Radio Osttirol-Exklusivinterview mit Roland Kaiser
Die schönsten Momente von der Geburtstagsfeier und ein Interview mit Schlagerstar Roland Kaiser können Sie hier nachhören:
Die Osttiroler Bäuerinnen haben im Rahmen ihrer Veranstaltungsreihe zum Jubiläum "60 Jahre Tiroler Bäuerinnen Organisation" am vergangenen Sonntag nach Innervillgraten eingeladen.
Nach dem Besuch bei Villgrater Natur fand eine Podiumsdiskussion zum Thema Wolf im Gemeindesaal statt. Die Bauernvertreter fordern klar die sofortige Abschussfreigabe, der Naturschutz fordert mehr Geld und Engagement für Herdenschutz-Maßnahmen.
Dass die Almwirtschaft erhalten bleiben muss und die bäuerlichen Betriebe Unterstützung brauchen, darüber waren sich alle einig:
Aufgrund aktueller Meldungen warnt die Polizei neuerlich von Anrufbetrügern - speziell im Raum Osttirol - die sich am Telefon als Polizei- oder Kripobeamte (z.B. Oberkommissar Baumann) ausgeben. Sie behaupten, dass in der Nähe eingebrochen worden sei und erkundigen sich nach Bargeld und Wertgegenständen sowie nach persönlichen Verhältnissen des Angerufenen ? z.B. ob dieser alleinstehend sei. Dann versuchen die Kriminellen unter dem Vorwand, vorhandene Vermögenswerte gegen weitere Angriffe sichern zu wollen, von den Angerufenen Bargeld oder Wertgegenstände herauszulocken. Teilweise versuchen die Täter auch ihre Opfer zur Behebung von Bargeld bei der Bank zu verleiten indem sie behaupten, dass Bankmitarbeiter mit den Tätern kooperieren würden.
Tipps der Polizei:
- Ignorieren Sie derartige Anrufe, brechen Sie das Gespräch ab.
- Gehen Sie auf keine Geldforderungen ein.
- Geben Sie keine persönlichen Informationen preis.
- Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei (Tel: 059133 oder Notruf 133)
Am 16.05.2022 gegen 18:23 Uhr lenkte ein 21-jähriger Österreicher seinen PKW in Heinfels auf der L273 und geriet aufgrund der regennassen Fahrbahn ins Schleudern. Dabei kam es zu einer seitlichen Kollision mit dem Anhänger eines entgegenkommenden Kraftwagenzuges, gelenkt von einem 27-jährigen Österreicher sowie einem hinter dem Kraftwagenzug fahrenden PKW eines 69-jährigen Österreichers. Die beiden stark beschädigten PKW kamen anschließend an der angrenzenden Böschung zum Stillstand. Während sich der 21-Jährige selbst aus seinem beschädigten Fahrzeug befreien konnte, musste der 69-jährige Österreicher von der Freiwilligen Feuerwehr Sillian geborgen werden. Der 21-jährige Österreicher wurde mit Verletzungen unbestimmten Grades durch die Rettung ins BKH Lienz verbracht, während der 69-Jährige nach der Erstversorgung mit dem Notarzthubschrauber in die Universitätsklinik Innsbruck geflogen wurde. An beiden PKWs entstand ein Totalschaden, der Anhänger (sog. Tieflader) wurde entlang der linken Längsseite beschädigt. Im Einsatz standen die Rettung Sillian mit 2 Fahrzeugen und 1 Notarzt, die FFW Sillian mit 2 Fahrzeugen und 15 Mann und die Polizei Sillian. Bis 20:00 Uhr war die L273 gesperrt.

Nach dem großen Brand 1609 gelobte die Stadt jährlich zu Ehren des Hl. Florian eine Prozession durchzuführen, um vor Großbränden künftig verschont zu bleiben.
Nach der Feldmesse am Lienzer Hauptplatz war anschließend die Prozession am Sonntag, 15. Mai 2022.
38 Freiwillige Feuerwehren und 2 Betriebsfeuerwehren gibt es in Osttirol. Am vergangenen Samstag konnte in Heinfels der Bezirksfeuerwehrtag erstmals nach zwei Jahren Pause wieder in gewohnter Form abgehalten werden.
Einsatzstarkes Jahr 2021
Die Coronamaßnahmen haben auch das Feuerwehrwesen stark eingeschränkt, alle Leistungen konnten aber erbracht werden, betonte die Bezirksleitung.
Über 100 Brandeinsätze und mehr als 300 technische Einsätze wurden im letzten Jahr abgewickelt, dazu kamen wieder etliche Fehlalarme über Brandmeldeanlagen.
Neuinvestitionen als Herausforderung
Einige Fahrzeuge der Osttiroler Feuerwehren sind bereits an die 30 Jahre im Einsatz, hier werden in den kommenden Jahren einige Neuanschaffungen notwendig sein. Auch die Feuerwehr ist hier von Lieferverzögerungen betroffen und schrittweise müssen auch einige Feuerwehrhäuser erneuert werden, kündigte Bezirks-Feuerwehrinspektor Franz Brunner an. LAbg. Hermann Kuenz sagte den heimischen Feuerwehren auch weiterhin die finanzielle Unterstützung seitens des Landes Tirol zu.
Jugend im Vormarsch
Die Osttiroler Feuerwehren haben rund 2.700 aktive Mitglieder, darunter knapp 70 Jugendliche. In Dölsach und Nikolsdorf konnten zwei neue Jugendfeuerwehren gegründet werden.
Reinhold Abart hat beim Bezirksfeuerwehrtag 2022 die folgenden Interviews geführt:
Die aktuell neueste Zustellbasis der Österreichischen Post steht in Osttirol. Mehr als 20.000 Postsendungen werden hier täglich abgewickelt. Das neue Post-Verteilerzentrum in Nußdorf-Debant ist seit Anfang April im Vollbetrieb. Am Freitag hat die feierliche Eröffnung samt Segnung stattgefunden, diese wurde musikalisch umrahmt von der Postmusik Tirol:
Vom Almkäse bis zum Zwetschkenschnaps: Genießen Sie die ganze Bandbreite heimischer Lebensmittel.
In Nußdorf-Debant konnte am Samstag das neue Aguntstadion eröffnet werden. Allein 150 Kinder und Jugendliche trainieren hier regelmäßig im Nachwuchsbereich. Fertig ist die Sportanlage schon seit Herbst, die Eröffnungsfeier konnte aber erst jetzt nachgeholt werden. Reinhold Abart war für Radio Osttirol dabei:
Die vierte Fassung des „Totentanz 1809“ gilt als Schlüsselwerk von Albin Egger-Lienz. Das 1916 entstandene Gemälde befand sich mehr als 100 Jahre lang in Privatbesitz in den USA. Im vergangenen Jahr hat eine Tiroler Privatstiftung den „Totentanz“ im Dorotheum ersteigert und stellt diesen nun als Leihgabe dem Museum Schloss Bruck auf vorerst unbestimmte Zeit zur Verfügung.
Am Freitag wurde das Bild im Rittersaal von Schloss Bruck feierlich übergeben. Mit Beginn der neuen Ausstellungsaison ab Juni wird der Totentanz in der Albin -Egger-Lienz-Galerie in Schloss Bruck zu sehen sein.