Drei düstere Gestalten wachen derzeit über Schloss Bruck. Sie nennen sich die „Wächter der Zeit“ und erzählen die Geschichte des Erschöpfungsberichts, eine Zeitreise von der Schöpfung bis zur Erschöpfung. Via Handysteuerung werden Besucherinnen und Besuchern Geschichten erzählt. Die Idee dazu stammt von Andreas Weiskopf.
Mit einer neuen Website will die Arbeitsgemeinschaft „Vordenken für Osttirol“ neue Impulse setzen. Die neue Website – zu finden unter osttirol-leben.at – fasst das bestehende Angebot im Bezirk Lienz zusammen und soll für Nicht-Osttiroler Anreize schaffen, ihre Wirkungsstätte in den Bezirk zu verlagern. Zudem organisiert die ARGE Vordenken einen Ideen- und Kreativwettbewerb, der für neue Impulse und Belebung in der Region sorgen soll.
Christine Brugger und Karin Stangl stellen diesmal drei Sachbücher vor, die Lust machen, gleich selbst aktiv zu werden: z.B. beim Backen und Pilze züchten:
Flächenwidmungen, Kinderbetreuungstarife und Veranstaltungen auf dem Hauptplatz – das waren die Schwerpunkte bei der Lienzer Gemeinderatssitzung. Für Diskussion sorgte der vor kurzem abgehaltene Flohmarkt auf dem Hauptplatz, bei dem es eine regelrechte Menschenansammlung gab. Kaum möglich erscheinen derzeit Platzkonzerte und andere kulturelle Veranstaltungen. Aber auch in Sachen Kinderbetreuung wurden neue Beschlüsse gefasst.
Der heimische Fußballverein lud am Dienstag zu einem Pressegespräch ins Dolomitenstadion Lienz.
Obmann Robert „Didi“ Müller informierte über die Zukunft des SV Rapid Sonnenstadt Lienz.
Kreativität war in den letzten Wochen und Monaten von vielen heimischen Unternehmen gefragt. Durch die Corona-Zeit brachen für viele Firmen wichtige Umsätze weg. Auch bei der Werbeagentur BluePuma, die auch eine Druckerei besitzt, musste man kurzerhand umsatteln. Wirtschaftslandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf machte sich selbst ein Bild vom Lienzer Unternehmen.
Corona macht erfinderisch. Das gilt auch für den Verein zur Förderung des Lienzer Hauptplatz. Dort haben sich Handels- und Gastronomiebetriebe zusammengetan, um mit einer Sommer- Gewinnaktion wieder Schwung ins Geschäft und ins Stadtzentrum zu bringen:
Noch keine Genehmigung gibt es für die Dienstagskonzerte und Platzkonzerte am Lienzer Hauptplatz, dafür startet am 15. Juli die Sommerfrische Kulinarik mit regionaler Spitzenküche in den Pavillons vor der Liebburg und am 16. Juli geht’s los mit den langen Einkaufsabenden in den Innenstadtgeschäften. Jeden Donnerstag vom 16. Juli bis 20. August kann man bis 21 Uhr shoppen. Wir haben beim Lienzer Cityring nachgefragt, wie das Geschäft nach der Coronasperre wieder angelaufen ist:
Der Tiroler Bauernbund fordert eine verpflichtende Herkunftskennzeichnung auch für verarbeitete Lebensmittel und startet dazu eine tirolweite Plakat-Kampagne:
Mach mit bei der Aktion „Superzeugnis“! EINSENDESCHLUSS ist am MONTAG, 20. JULI!
Heimvorteil ist … wenn man weiß, woher die Lebensmittel kommen. Gerade in Osttirol bürgt die Herkunft auch für Sicherheit.
Die Genossenschaft Talmarkt Matrei hat in der Generalversammlung am Freitagabend einen neuen Vorstand gewählt. Neuer Obmann ist Franz Wurnitsch, er folgt auf den bisherigen Obmann Philip Jans:
Wer schon immer eine Skramofsky oder einen Baumgartner besitzen wollte, kann jetzt beim Flohmarkt in der Kunstwerkstatt fündig werden. Von Papierarbeiten über Keramiken bis hin zu bestickten Kissen gibt es eine breite Palette kleiner Kunstwerke – geöffnet bis zum 24. Juli.

Rund 70 Zuseher folgten der Einladung der Stadtkultur Lienz und schauten bei der Vorführung von „Dame Kobold“ des Theaterwagens Porcia vorbei. Das Stück zeigte die Geschichte eines weisen Narrens und zwei Liebesgeschichten. Mit einem Sicherheitskonzept mit Registrierung der Zuseher am Eingang und genügend Abstand zwischen den Sitzreihen wurde auch auf die vorherrschenden Bestimmungen geachtet.
Auf der Göriacher Alm im Debanttal läuft vom 5. bis zum 11. Juli eine sogenannte Umweltbaustelle. Der Alpenverein arbeitet dort mit fünf Freiwilligen in der freien Natur. Die Teilnehmer sind auf rund 1.900 Meter hauptsächlich mit Schwendarbeiten beschäftigt. Mit entsprechender Ausrüstung werden Sträucher und Jungbäume entfernt, um die Weideflächen für Kühe und Schafe zu erhalten.

Mit viel Einsatz, und vor allem ehrenamtlich arbeiten fünf junge Erwachsene auf den Wiesen der Göriacher Alm im Debanttal. Gemeinsam mit dem Alpenverein wird hier eine Woche lang geschwendet. Wir waren vor Ort und haben die Arbeiten beobachtet und die Stimmung eingefangen.
Viele kleine Bankstellen prägen den ländlichen Raum. Sie stellen eine wichtige Infrastruktur dar. Aber ist das noch zeitgemäß? Die Raiffeisenbanken im Iseltal, Virgental, Defereggental und Kals haben jetzt zur neuen Raiffeisenregionalbank Matrei i.O. fusioniert.
Mit zahlreichen neuen Maßnahmen will das Land Tirol die Bevölkerung unterstützen. So wurden etwa die Schuldenberatung erhöht, der Heizkostenzuschuss erweitert oder auch der COVID-Arbeitnehmerfond verlängert und angepasst. Weiter beharrlich bleibt die Landesregierung bei den Transit-Maßnahmen und spielt den Ball nun Deutschland zu.
Früher gab es in jedem Osttiroler Bauernhaus einen Holzbackofen zur Selbstversorgung mit Brot. Der Nationalpark Hohe Tauern knüpft an diese alte Tradition an und bietet im Haus des Wassers heuer Brotback-workshops für Erwachsene an, Christine Brugger hat schon mal vorgebacken.
Eine lange Liste an gelungenen Maßnahmen zur Bewältigung der Covid-Krise präsentierten die Osttiroler ÖVP-Mandatare am Dienstag in einer Pressekonferenz. Von vorgezogener Steuerentlastung über Härtepakete bis hin zu Investitionsprämien und die Ferienbetreuung für Kinder. Einmalig in Österreich sei die Landesförderung für die Gemeinden in Tirol, damit sollen die prognostizierten 8-9% Mindereinnahmen an Ertragsanteilen ausgeglichen werden.
„3major“ – so heißt das Trio mit Carmen Wischounig (23), Leonie Huter (23) und Elena Kerer (23) aus Kals a. G.. Ihre Dreistimmigkeit begeisterte v. a. bereits mit ihrem Cover „Amoi seg ma uns wieder“ (Bericht im „OB“, Ausgabe 9.7.2020).
Der Lienzer Hauptplatz verwandelt sich wieder zum Gourmet-Treffpunkt. Vom 15. Juli bis zum 3. September zaubern heimische Spitzenköche bei der „Kulinarischen Sommerfrische“ allen Besuchern Speisen auf die Teller. Dabei wird vor allem auf die Regionalität geachtet. Von Montag bis Samstag, ab 12 Uhr, kann man den Köchen live beim Zubereiten ihrer Gerichte zusehen.
Ein Überblick über alle Köchinnen und Köche:
Nach knapp 2 Jahren Bauzeit konnte am vergangenen Samstag das Haus der Steinböcke in Heiligenblut eröffnet werden. Ein modernes Besucher- und Informationszentrum mit einer Dauerausstellung, die unter dem Titel „Der Alpenkönig und sein Thron“ dem Steinwild gewidmet ist. Neben der Ausstellung beherbergt das Haus der Steinböcke auch einen Shop, das örtliche Tourismusbüro und ein Cafe mit Aussichtsterrasse. Das Haus der Steinböcke ist täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet.
Es hat alles so gut begonnen. 2019 war in Tirol und auch in Osttirol das Jahr mit der bisher geringsten Arbeitslosigkeit. Auch zu Beginn des heurigen Jahres waren die Arbeitslosenzahlen weiter rückläufig. Dann kam Corona und damit der Shutdown Mitte März. Die Arbeitslosenzahlen schossen in ganz Österreich auf Rekordhöhen, so auch beim AMS Lienz. Wie haben sich die Zahlen seither entwickelt, wie ist aktuell die Situation am heimischen Arbeitsmarkt, gibt es wieder Jobs? Karin Stangl hat mit der Leiterin des AMS Lienz, Doris Batkowski gesprochen:

71 Trödler und Sammler boten am Samstag, 4., und Sonntag, 5. Juli 2020 beim 24. Lienzer Flohmarkt mit voller Begeisterung ihre alten Schätze zum Kauf bzw. zum Tausch am Hauptplatz in Lienz an.
Mit einem ausverkauften Schlosskonzert am Samstagabend hat die Sommersaison auf Schloss Bruck begonnen. Am Sonntag war der erste Museumstag mit allen nötigen Vorkehrungen und - trotz des strahlend schönen Sommertages - auch mit etlichen Besucherinnen und Besuchern, freut sich Stefan Weis über den Beginn seiner ersten Saison als Museumsleiter:
Corona hat gezeigt, was passiert und wie es sich anfühlt, wenn Grenzen geschlossen sind. Wenn plötzlich wieder kontrolliert wird, wo sonst freie Fahrt möglich war. An der Grenze zwischen Osttirol und Südtirol bei Arnbach bzw. Winnebach ist eine Kunstinstallation zu sehen, die an die 100jährige Geschichte dieser Grenze erinnert. Durch den Vertrag von St. Germain 1919 wurde aus einem Strich auf der Landkarte ein Grenzbalken. Am Freitagabend kamen die Gemeindevertreter von Innichen und Sillian an der Grenze zusammen, um die Ausstellung gemeinsam zu eröffnen:
Heimvorteil ist … die beste Herkunftsgarantie. Hier können Sie ganz sicher sein, dass Sie bewährte Osttiroler Qualität bekommen.