Die Betreiber der Bergbahnen und Lifte in Osttirol sind mit der Auslastung in dieser Sommersaison zufrieden. Es läuft sogar besser als erwartet und in Obertilliach und am Lienzer Hochstein werden die Lifte noch bis in den Oktober hinein in Betrieb sein. Am 2. September endet der Liftbetrieb in Sillian, am 11. September in St Jakob und am 20. September in Kals. In Matrei fährt die Goldriedbahn in diesem Sommer gar nicht, zu groß war die anfängliche Skepsis und Verunsicherung nach dem Corona-Lockdown. In Lienz hat man sich davon nicht beeindrucken lassen und kann eine positive Sommer-Zwischenbilanz aufweisen:
Schon früh spielte die Musik im Leben von Edmund Wallensteiner aus Iselsberg eine große Rolle. Als Zehnjähriger war er bereits Mitglied der örtlichen Musikkapelle – lange u. a. auch des legendären Nockalmquintetts - heute ist er Teil der Schlagerband „Silberherz“ (Bericht im „OB“, Ausgabe 20.8.2020).
Die Bogenschützen aus Osttirol waren am Wochenende bei den Österreichischen Staatsmeisterschaften in Poppendorf im Burgenland erfolgreich und holten gleich mehrere Medaillen und Titel. Peter Niederegger vom BSV Iseltal schaffte den Staatsmeistertitel in der Instinktiv-Bogenklassen, Karin Warbinek vom Verein der Osttiroler Bogenschützen erzielte ebenfalls Gold und den Staatsmeistertitel mit dem Blankbogen. In der Langbodenklasse kürte sich Alfred Mühlburger vom BSV Iseltal zum Vize-Staatsmeister und Vize-Meister in der Seniorenklasse. Eine Bronzemedaille bei den Blankbogen holte Harald Niederegger, ebenfalls vom BSV Iseltal. Sein Vereinskollege Peter-Paul Mühlburger ist Österreichischer Seniorenmeister. In den Mannschaftsbewerben holte das Tirolteam mit Harald Niederegger, Alfred Mühlburger und Charly Egger ebenfalls den Vize-Staatsmeistertitel und im Mixed-Teambewerb konnte Peter Niederegger zu einer Bronzemedaille beitragen.
Reinhold Abart hat mit der frischgebackenen Staatsmeisterin Karin Warbinek gesprochen, die am Montagabend im Vereinslokal der Osttiroler Bogenschützen feierlich empfangen wurde:
Seit dem 1. April hat Tirol einen neuen Militärkommandanten. Am Höhepunkt der Coronakrise hat Brigadier Ingo Gstrein das Kommando über das Bundesheer in Tirol übernommen. Seinen ersten offiziellen Auftritt in Osttirol hatte Gstrein am vergangenen Freitag bei der Angelobung von rund 230 jungen Rekruten in der Lienzer Haspingerkaserne. Karin Stangl hat die Gelegenheit für ein Interview mit dem neuen Tiroler Militärkommandanten genutzt:
Heimvorteil ist ... wenn die Wertschöpfung im eigenen Bezirk bleibt. Davon profitieren letztlich alle miteinander.
Statt Verdienstmedaillen und Verdienstzeichen für einzelne Personen gab es am vergangenen Samstag – dem Maria-Himmelfahrtstag – in Innsbruck eine Dankesfeier für alle. Rund 250 Tirolerinnen und Tiroler waren stellvertretend für viele in das Congresszentrum eingeladen worden, um den Dank des Landes Tirol für besonderes Engagement in der Bewältigung der Corona-Krise entgegenzunehmen:
Im Museum Schloss Bruck in Lienz steht heuer die Familie des Malers Albin Egger-Lienz im Mittelpunkt. Erstmals sind die Portraits seiner 3 Kinder Lorli, Fred und Ila gemeinsam in Schloss Bruck zu sehen. Und diese 3 Portraits, die auch die Werbefahnen für die Ausstellung in der Stadt zieren, schauen wir uns mit Museumsleiter Stefan Weis genauer an. Heute geht es um die älteste Tocher von Albin Egger-Lienz: Lorli, die eigentlich Laura hieß. Das bekannte Bild stammt aus dem Jahr 1907:
Mit ausreichend Abstand hat am Freitagnachmittag auf dem Sportplatz der Haspingerkaserne in Lienz eine Angelobungsfeier stattgefunden. 230 junge Rekruten des Einrückungstermins Juli 2020 wurden vor den Ehrengästen und Angehörigen auf den Zuschauerplätzen feierlich angelobt. Für die musikalische Umrahmung sorgte die Militärmusik Tirol:
Seit dem 5. August wird der Verkehr auf der B100 in Lienz über den früheren Bahnhofsvorplatz umgeleitet. Ohne Bahnhofsampel fließt der Verkehr zum Teil sogar besser, aufpassen heißt es allerdings bei den beiden Zebrastreifen vor und nach dem Bahnhof. Auf der Großbaustelle ist alles im Zeitplan. Karin Stangl hat für Radio Osttirol bei Projektleiter Thorsten Wastian nachgefragt:
Nicht nur am Smartphone oder am PC Spiele spielen sondern selber eigene Spiele programmieren, das lernen Kinder bei den Kursen Coding4Kids. Diese Sommeraktion in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftskammer gibt es in Tirol schon länger, in Osttirol war im letzten Jahr Premiere und heuer konnten gleich 2 Wochenkurse angeboten werden. Der nächste Kurs startet am 24. April. Näheres unter www.Coding4Kids.at:
Die Universität Innsbruck hat auch heuer wieder ihre Grabungskampagne in der Römerstadt durchgezogen. Zunächst gab aufgrund von Corona noch Unklarheiten darüber, ob die Unternehmung stattfinden kann. Schlussendlich wurden in den vergangenen sieben Wochen wieder zahlreiche Fundstücke ans Tageslicht gebracht. So fand man etwa eine antike Pinzette, eine Fibel oder einen Teil einer Tonscheibe.
Am 12.08.2020 gegen 10:30 Uhr setzten im hinteren Iseltal schwere Gewitter mit Starkregen und Hagelschlag ein. Gegen 19:50 Uhr löste das Unwetter oberhalb von Virgen einen Murenabgang aus, welcher über den Firschnitzbach in Richtung L24 (Virgentalstraße) abging. Ein Großteil der größeren Gesteinsbrocken wurde im neu errichteten Sperrbecken zurückgehalten, jedoch wurde die L24 im Bereich Straßenkilometer 7,48 durch Schlamm und kleinere Gesteinsbrocken auf einer Länge von ca 20-30 Metern verlegt. Durch die Vermurung wurden einige Hausfassaden der angrenzenden Häuser und mindestens 3 PKW mit Schlamm verschmutzt. Auch wurde eine Holzbrücke mit darüber führender Wasserleitung weggerissen. Nach den Aufräumarbeiten durch die Freiwilligen Feuerwehren Virgen, Mitteldorf und Obermauern (5 Fahrzeuge und ca 60 Einsatzkräfte) konnte die L24 um 22:45 Uhr wieder für den gesamten Fahrzeugverkehr freigegeben werden. Personen kamen nicht zu Schaden.

Wie jedes Jahr finden in der alten Römerstadt Aguntum Grabungen statt. Und auch heuer wurden wieder einige spannende Funde ausgegraben. Wie diese Arbeiten aussehen und um welche Gegenstände es sich handelt, haben wir herausgefunden.
Wieder einigermaßen im Regelbetrieb ist man im Frauenberufszentrum Osttirol. Seit Anfang Juni sind wieder persönliche Beratungen möglich. Während der Corona-Zeit musste man vor allem auf telefonische Gespräche ausweichen. Dabei tauchten auch immer neue Fragen auf, die durch die ungewohnte Situation beantwortet werden wollten. Leiterin Itta Tenschert ortet in Osttirol zudem noch ein wenig Nachholbedarf was Schulungen für bei beruflichen Neuorientierungen bei Frauen angeht.
Lea Bodner aus Thal-Assling macht sich als Sopranistin zunehmend ein Namen. Schon bald wird sie ihre Studien abschließen, wirkte u. a. schon bei Opernaufführungen mit und gab bereits etliche Konzerte (Bericht im „OB“, Ausgabe 13.8.2020).
In den Sommerferien und holen wir Kinderbücher aus dem Regal, stellen den Tiroler Geschichtensommer vor und haben eine junge Lienzer Schülerin ans Mikrofon gebeten, die in der Coronazeit selber Geschichten geschrieben hat und daraus ist ein ganzes Buch entstanden.

Am vergangenen Samstag fand der Turmlauf „Count of Castle“ auf die Burg Heinfels statt. 1,1 km und 100 Höhenmeter inkl. 265 Stufen waren zu bewältigen. Der Sieg ging an die Geschwister Manuel und Carolin Theurl.
Video: Erwin Ganner
In den vergangenen Wochen wurde am Klosterfrauenbichl oberhalb der Pustertaler Straße in Lienz wieder gegraben. Unter dem Waldboden verbirgt sich ein monumentales antikes Heiligtum, das jedes Jahr weitere Geheimnisse preisgibt. Archäologen und Studierende der Uni Innsbruck arbeiten sich mit Schaufel und Pickel durch das steile Gelände, legen Mauerreste frei und untersuchen jeden Zentimeter der einzelnen Grabungsbereiche:
Das Corona-Virus kann nicht nur durch Tröpfchen aus Mund oder Nase nachgewiesen werden. Auch im Stuhl sind Spuren davon zu finden. Das macht sich das Land Tirol zu nutzen und installiert ein Frühwarnsystem. In 43 Kläranlagen in ganz Tirol sollen ab Ende August Proben aus dem Abwasser entnommen und auf das Corona-Virus untersucht werden. Durch die Ergebnisse kann man viel Zeit gewinnen und bevorstehende Infektionsherde erkennen.
Die offiziellen Nächtigungszahlen für den Juli liegen noch nicht vor, laut TVB Osttirol war der Juli aber sehr gut gebucht. Das erwartete Minus von 30 % deutlich geringer ausfallen als befürchtet. Der Rückgang bei den Urlaubsgästen aus Italien macht in Osttirol im Juli rund 50 % aus, dafür kamen rund ein Drittel mehr österreichische Gäste. Einige Regionen, wie z.B. das Villgratental verzeichnen sogar ein deutliches Plus, auch Hotels im gehobenen Bereich konnten in diesem Sommer zulegen.
Gefragt sind in diesem Sommer vor allem auch die privaten Unterkünfte und Ferienwohnungen, bestätigt die Obfrau der Tiroler und Osttiroler Privatvermieterinnen Theresia Rainer:
Nach einem unsicheren Start in die Sommersaison, läuft es inzwischen sehr gut für den heimischen Tourismus - zu den Gästen kommen auch noch viele Einheimische, die heuer ihren Urlaub daheim verbringen. Doris Artinger hat sich in Lienz umgehört
Eine heimische Parade-Spezialität: Wo Pregler draufsteht, müssen Osttiroler Äpfel und Birnen drinnen sein …

Der jährliche Töpfermarkt fand am Freitag, 7. August bis Sonntag, 9. August 2020 am Lienzer Hauptplatz statt.
Es war eine ungewohnte Situation, vor der die Radsportler am Beginn der heurigen Saison standen. Davon betroffen war auch der Osttiroler Mountainbiker Alban Lakata. Rennen wurden abgesagt und das Training kurzerhand umgekrempelt. Dass bei seinem Heimrennen, dem Dolomitenmann, heuer voraussichtlich keine Zuseher sein werden, schmerzt dem Radprofi.
Ein Teich bei St. Johann im Walde ist jedes Jahr die Kinderstube für tausende junge Äschen. Der Michelbach speist den Teich bevor er in die Isel mündet. Und hierher kommen die erwachsenen Äschen im Frühjahr zurück, um zu laichen. Warum dieser Platz für die Osttiroler Fischerei so wertvoll ist, erzählt der Obmann des Fischereibezirksausschusses Peter Ortner im Interview mit Karin Stangl direkt am Ufer des Michelbaches:

Der gebürtige Tristacher Künstler Leonard Lorenz eröffnete seine Ausstellung „Perspektiven im Wandel der Zeit“ am Freitag, 7. August 2020 in seinem Galerieraum im Elternhaus in Tristach.
Am 7.8.2020 gegen 12.30 Uhr unternahm ein 58jähriger deutscher Staatsbürger als Teil einer 6-köpfigen Gruppe eine Kajakwanderung auf der Drau.
Die Gruppe startete in Assling und fuhr in Richtung Lienz. Der 58jährige fuhr voraus, wobei er aus bisher ungeklärter Ursache kenterte und ohne Kajak abgetrieben wurde.
Von einem Radfahrer auf dem Drautal Radweg wurde der Mann am Ufer liegend gesichtet und von den nachfolgenden Kajakfahrern die Rettungskette in Gang gesetzt.
Auf Grund der Landung des Notarzthubschraubers auf der B 100 war die Straße von 13.10 Uhr bis 14.05 Uhr für den Verkehr gesperrt.
Nach erfolgter Reanimation durch den Notarzt wurde der Mann in das Krankenhaus Lienz eingeliefert.
Nach Angaben des behandelnden Arztes befindet sich der Mann im kritischen Zustand.
Wie die Pressestelle der Landespolizeidirektion Innsbruck am 8. August mitteilte, ist der Verunglückte noch am Freitagabend im BKH Lienz verstorben.