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Polizeimeldungen Osttirol


Verkehrsunfall mit Verletzung in Oberlienz

Am 10. Juli 2026 gegen 08:15 Uhr fuhr eine 51-jährige Österreicherin mit ihrem Rennrad eine Gemeindestraße in Glanz talwärts. Gleichzeitig wollte ein 29-jähriger Österreicher in die talwärts führende Gemeindestraße einfahren. Da die Sicht nach links durch eine dort befindliche Mauer eingeschränkt war, setzte er seinen Pkw langsam nach vorne. Die 51-Jährige blieb in weiterer Folge mit ihrem rechten Pedal beim Pkw hängen und kam zu Sturz. Sie wurde mit dem Rettungswagen mit schweren Verletzungen im Bereich des Oberkörpers in das Krankenhaus nach Lienz eingeliefert.

20-jähriger Alkolenker crashte beim Biathlonzentrum

Am 9. Juli 2026 um 19:53 Uhr lenkte ein 20-jähriger Österreicher seinen PKW auf der B111 Gailtalstraße von Sillian kommend in Fahrtrichtung Kärnten. Im Gemeindegebiet von Obertilliach geriet der junge Mann kurz vor dem Biathlonzentrum auf Höhe StrKm 103,08 aus bislang unbekannter Ursache rechts von der Fahrbahn ab. Das Fahrzeug schlitterte zunächst entlang des Fahrbahnbanketts, wurde anschließend auf die linke Seite der Straße und von dort über die angrenzende Böschung geschleudert. Der Wagen prallte schließlich nach rund 160 Metern gegen eine Almhütte und kam auf der Fahrerseite liegend zum Stillstand. Ein Zeuge des Unfalles alarmierte die Rettungskräfte. Der leicht verletzte Lenker wurde mit Prellungen nach der Erstversorgung durch den Notarzt von der Rettung in das Bezirkskrankenhaus Lienz verbracht. Ein mit ihm durchgeführter Alkotest verlief positiv. Der Führerschein wurde dem Mann abgenommen und Anzeige an die Bezirkshauptmannschaft Lienz erstattet. Im Einsatz standen 1 Rettungswagen und der Notarzt aus Sillian sowie 1 Streife der Polizeiinspektion Sillian.

Fahrradsturz mit Eigenverletzung in Lienz

Ein 9-jähriges Kind aus Großbritannien, das am Nachmittag des 9. Juli 2026 gemeinsam mit seiner Mutter den "Family Flow Trail" am Schlossberg in Lienz besuchte, kam um 17:12 Uhr bei der Abfahrt mit einem Fahrrad ohne Fremdverschulden am Beginn des Trails zu Sturz. Das Kind blieb unter dem Fahrrad verletzt liegen und wurde in der Folge von Helfern geborgen. Es musste nach der Erstversorgung durch den Notarzt von der Rettung mit Verdacht auf eine schwere Oberschenkel- und Hüftverletzung in das Bezirkskrankenhaus Lienz verbracht werden.

Alpinunfall in St. Jakob i.D.

Am 09.07.2026, gegen 13:35 Uhr, bestieg ein 66-jähriger Deutscher alleine den Gipfel der Seespitze (3.021 m). Beim anschließenden Abstieg kam der Mann vom markierten Steig ab. Beim Versuch, wieder zum Steig hinaufzuklettern, stürzte er mehrere Meter tief in felsiges Gelände. Er versuchte erneut aufzusteigen, verletzte sich dabei jedoch unbestimmten Grades an der Schulter, dass er nicht mehr weiterkam. Der Verletzte wurde von der Besatzung des Notarzthubschraubers erstversorgt, mittels Tau geborgen und in das BKH Lienz geflogen.

Alpine Notlage am Großglockner

Am Morgen des 05.07.2026 stiegen zwei tschechische Alpinisten (32-jähriger Mann, 27-jährige Frau) im Gemeindegebiet von 9981 Kals am Großglockner über den "Stüdlgrat" in Richtung Großglockner auf. Am frühen Nachmittag befanden sich die beiden am sogenannten "Frühstücksplatzl" auf einer Seehöhe von 3550 Metern. Zu diesem Zeitpunkt verschlechterte sich das Wetter durch einsetzenden Wind und Schneefall, weshalb die beiden Alpinisten nur mehr schleppend vorankamen. Nach Einsetzen der Dunkelheit errichteten sie ein Notbiwak auf einer Seehöhe von etwa 3700 Metern und harrten dort bei Wind- und Schneesturm die Nacht über aus. Am Morgen 06.07.2026 setzte der Mann schließlich gegen 07.45 Uhr einen Notruf über sein Mobiltelefon ab. Da aufgrund der Wetterlage eine Hubschrauberbergung unmittelbar vor Ort nicht möglich war, stiegen zwei Bergretter der Bergrettung Kals am Großglockner zu den beiden erschöpften Alpinisten auf. Sie versorgten die beiden Alpinisten mittels Wärmemanagement, sodass diese in Begleitung der Bergretter selbstständig über den Normalweg zur Erzherzog-Johann-Hütte (Adlersruhe) absteigen konnten. Im Einsatz standen 6 Bergretter der Bergrettung Kals sowie ein Alpinpolizist und der Polizeihubschrauber Libelle Tirol.

Schwerverletzter bei Unfall am Stüdlgrat

Am 04.07.2026 stiegen zwei verheiratete tschechische Staatsbürger (eine 24-jährige Frau und ein 29-jähriger Mann) als Zweierseilschaft über den Stüdlgrat in Richtung des Gipfels des Großglockners auf. Der Ehemann fungierte während der gesamten Tour als Vorsteiger. In einer Seehöhe von etwa 3.650 bis 3.700 Metern über Adria sicherte sich der Mann nach eigenen Angaben mit einer Selbstsicherungsschlinge an einem gebohrten Standhaken und setzte sich in seinen Sitzgurt. Laut Aussage der Ehepartnerin riss die Selbstsicherungsschlinge, woraufhin der Mann rückwärts etwa zehn Meter über gestuftes, nahezu senkrechtes Felsgelände abstürzte. Der Verunfallte kam glücklicherweise auf einem kleinen Felsvorsprung zum Liegen, wodurch ein weiterer Absturz verhindert wurde. Ein unbeteiligter, jedoch befreundeter Bergsteiger, der sich in der unmittelbar vorausgehenden Seilschaft befand, stieg zum Verletzten ab und leistete erste Hilfe. Parallel dazu wurde der Alpinnotruf abgesetzt. Der alarmierte Notarzthubschrauber konnte aufgrund von starkem, böigem Nordwestwind sowie wiederholt durchziehenden Nebelschwaden zunächst keine Bergung durchführen. In weiterer Folge wurde der Polizeihubschrauber aus Salzburg hinzugezogen, dem schließlich eine Taubergung mittels variablem Tau gelang. Der schwer verletzte Alpinist wurde zum Lucknerhaus geflogen und dort an die Besatzung des Notarzthubschraubers übergeben. Nach der Erstversorgung erfolgte der Transport in das Tauernklinikum Zell am See. Die Ehegattin blieb unverletzt und wurde von zufällig anwesenden Mitgliedern der Bergrettung der Ortsstellen Matrei und Kals über den Gipfel des Großglockners zur Adlersruhe begleitet.

Lienz: Unfall beim Downhill-Biken

Am 04.07.2026 gegen 14:00 Uhr kam ein 15-jähriger Österreicher in Lienz mit seinem Downhillfahrrad im Zuge einer Veranstaltung zu Sturz -Dieser zog sich durch das Sturzgeschehen schwere Verletzungen zu. Er wurde nach der Erstversorgung durch einen Ambulanzdienst der Bergrettung Lienz in die Unfallambulanz des Bezirkskrankenhauses nach Lienz eingeliefert.

Alpinunfall in Matrei im Osttirol

Am 4. Juli 2026 unternahm eine 60-jährige Österreicherin gemeinsam mit einer Begleiterin eine Fahrradtour in das Landeggtal im Gemeindegebiet von Matrei in Osttirol. Am Ende des befahrbaren Weges stellten die beiden Frauen ihre Fahrräder ab und setzten ihren Weg zu Fuß in Richtung "Rabenstein" fort. Unterhalb des Gipfels mussten sie einen kurzen, steilen Abschnitt in leichter Kletterei überwinden. Dabei griff die 60-Jährige mit beiden Händen nach einem größeren Stein, der sich jedoch durch die Belastung löste und auf ihren Fuß fiel. Die Frau verspürte sofort starke Schmerzen, woraufhin der Alpinnotruf verständigt wurde. Die Verletzte wurde in der Folge vom Notarzthubschrauber geborgen und in die Unfallambulanz des Bezirkskrankenhauses Lienz eingeliefert. Dort wurde eine schwere Verletzung diagnostiziert.