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Osttirol Aktuell


Guter Sommer für Alpenvereinshütten

Guter Sommer für Alpenvereinshütt­en

Der Alpenverein ÖAV zieht eine positive Bilanz über den Corona-Sommer. Die Bilanz der Alpenvereinshütten fällt besser aus, als erwartet, berichtet der Leiter der Abteilung Hütten, Peter Kapelari. Der Umsatzrückgang bei den Übernachtungen konnte zum Teil durch ein starkes Geschäft mit Tagesgästen wettgemacht werden. Durch die Abstandsregeln standen heuer gut ein Viertel weniger Schlafplätze in den Alpenvereinshütten zur Verfügung. Die Reservierungspflicht war auch ein Vorteil, damit habe sich die Auslastung besser verteilt, bestätigt Kapelari. Vor allem Hütten an Weitwanderwegen konnten punkten. Für die kommende Wintersaison rechnet der ÖAV mit mehr Skitourengehern. Die Winterräume können abhängig von den jeweils geltenden Regeln genutzt werden. Allerdings muss das reduzierte Platzangebot in die Tourenplanung eingerechnet werden, Kapelari appelliert an Vernunft und Eigenverantwortung.
Bürgermeisterin Blanik bittet BürgerInnen um Mithilfe

Bürgermeisterin Blanik bittet BürgerInnen um Mithilfe

Zur Eindämmung der Corona-Neuinfektionen ruft die Lienzer Bürgermeisterin Elisabeth Blanik zum Zusammenhalt auf, und dazu die Maßnahmen der Landesregierung zu befolgen, auch wenn die Zahlen in Osttirol nach wie vor vergleichsweise gering sind. Blanik richtet sich in einem offenen Brief an die Bevölkerung:
Wolfsriss in Innervillgraten bestätigt

Wolfsriss in Innervillgraten bestätigt

In Innervillgraten hat ein Wolf mehrere Schafe gerissen, das haben die Laborbefunde der genetischen Untersuchung bestätigt. Am 5. Oktober waren in Innervillgraten tote Schafe gefunden worden. Diese dürfte ein Wolf aus der italienischen Population gerissen haben, teilt das Land Tirol mit. In jenen Gebieten, wo ein Wolf nachgewiesen wurde, empfiehlt das Land, die Schafe und Ziegen auf den Heimweiden mit Elektrozäunen zu schützen. Die müssen mindestens 3000 Volt Spannung aufweisen. Bei der Neuanschaffung gibt es Förderungen vom Land, näheres dazu und zum fachtgerechten Aufstellen von wolfsabweisenden Zäunen unter www.tirol.gv.at/baer_wolf_luchs
Georg-Großlercher-Schule in Sillian unter neuer Leitung

Georg-Großlercher-Schule in Sillian unter neuer Leitung

Die Georg-Großlercher-Schule in Sillian hat seit Anfang September einen neuen Schulleiter. Markus Kozubowski ist der neue Direktor der Sonderschule in Sillian. Sein Vorgänger, Bernd Fast wurde mit einer kleinen Feier in den Ruhestand verabschiedet. Er hat zahlreiche Projekte umgesetzt, wie die jährliche Sportwoche, Schwimmtage und Klettertraining. In seine Zeit fiel auch die Umstellung zur Ganztagsschule und der Neubau der Georg-Großlercher-Schule im Jahr 2008. Die Sonderschule Sillian steht für Kinder und Jugendlichen mit besonderem Betreuungsbedarf im Alter von 6 bis 18 Jahren offen.
Sicher unterwegs durch reflektierendes Zubehör

Sicher unterwegs durch reflektierendes Zubehör

Sie sind gut sichtbar und reflektierend – die neuen Accessoires, die für mehr Sicherheit im Straßenverkehr sorgen sollen. Das Design stammt von Schülern, die im Rahmen eines Kreativwettbewerbes die Mützen und Quasten entworfen haben. Initiiert wurde diese Aktion vom Land Tirol, der Bildungsdirektion für Tirol und dem Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV), um für mehr Sicherheit auf Tirols Straßen zu sorgen. „Ziel ist es, das Tragen reflektierender Kleidung und Accessoires bei jungen Erwachsenen trendy und zu einer Selbstverständlichkeit zu machen – und auf diese Weise zu einer allgemeinen Verbesserung der Verkehrssicherheit beizutragen“, sagt LHStv. Ingrid Felipe. Nach Angaben des KFV können dunkel gekleidete Personen in der Nacht erst aus 25 bis 30 Metern Entfernung von PKW-Lenkern gesehen werden. Durch das Tragen von reflektierender Kleidung steige die Sichtbarkeit auf etwa 130 bis 160 Meter. Je älter Verkehrsteilnehmer sind, desto mehr sinke die Bereitschaft, sich sichtbar zu kleiden. Das Unfallrisiko könne durch Reflektoren um beinahe 50 Prozent gesenkt werden.
Corona: Zahl der aktiven Fälle steigt in Osttirol auf 18 an

Corona: Zahl der aktiven Fälle steigt in Osttirol auf 18 an

Weiter steigend sind die Corona-Zahlen im Bezirk Lienz. Im Vergleich zu gestern sind weitere sechs Infizierte hinzugekommen. Das ist auf dem Dashboard des Landes ersichtlich. Die Fälle nach Gemeinde: 7 in Lienz, 4 in Sillian, 3 in Virgen und je einer in Anras, Matrei, Nußdorf-Debant und Iselsberg-Stronach. Seit Mitte März wurden in Osttirol 203 positiv auf das Virus getestet.  179 Personen sind derweil wieder genesen.
Niederlande mit Reisewarnung für Tirol – ausgenommen Osttirol

Niederlande mit Reisewarnung für Tirol – ausgenommen Osttirol

NR Gerald Hauser, FPÖ,  begrüßt das differenzierte Vorgehen der niederländischen Regierung. Anders als die deutsche Reisewarnung für ganz Tirol nehmen die Niederlande Osttirol aus.  „Wir müssen den Tourismus in den Regionen, wo es ganz wenige Corona-Fälle gibt, am Laufen lassen“, so der freiheitliche Tourismussprecher in einer Aussendung. Holland sei der drittwichtigste Tourismuspartner Österreichs. In den Niederlanden gelten seit gestern verschärfte Maßnahmen aufgrund der steigenden Covid-Infektionszahlen. Sollte jetzt Österreich eine Reisewarnung für die Niederlande aussprechen, sei das laut Hauser „eine Kinderei“.
Covid-Fälle in Osttirol nehmen zu

Covid-Fälle in Osttirol nehmen zu

Zeigte das Dashboard des Landes Tirol am Mittwochmorgen noch neun aktive Covid-Fälle im Bezirk Lienz, so sprang die Zahl am Mittag auf zwölf positiv Getestete. Laut dem Virologen Dr. Gernot Walder sei diese Zunahme auf „importierte Fälle“ aus Südtirol, Salzburg und Nordtirol zurückzuführen. „Glücklicherweise sind die Betroffenen so g‘scheit, ihre Symptome ernst zu nehmen und sich testen zu lassen“, sagt Walder im Gespräch mit Radio Osttirol. So könne man die Infektionen eingrenzen und eine Verbreitung des Erregers verhindern.