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Osttirol Aktuell


Winter-Notschlafstelle in Lienz ist wieder geöffnet

Winter-Notschlafstelle in Lienz ist wieder geöffnet

Seit Anfang November ist in Lienz die Winter-Notschlafstelle wieder in Betrieb. Diese befindet sich im ehemaligen Sporthotel und wird von den Tiroler Sozialen Diensten TSD in Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz Osttirol betrieben. Dort ist Platz für bis zu 12 wohnungslose Menschen, die in der kalten Jahreszeit einen Platz zum Schlafen brauchen.
Stadtbücherei verteilt während des Lockdowns „Büchersackl“

Stadtbücherei verteilt während des Lockdowns „Büchersackl“

Aufgrund des Lockdowns sind auch die öffentlichen Büchereien bis zum 6. Dezember geschlossen. Die Stadtbücherei Lienz wird in dieser Zeit zu den gewohnten Öffnungszeiten einen Journaldienst für ihre Leser anbieten. Das funktioniert so: Leser können anrufen, mailen oder Bücher online reservieren. Das Team der Stadtbücherei wird dann "Büchersackl" herrichten und nach vorheriger Terminabsprache an die Leser ausgeben. Alles streng nach Abstandsregeln und möglichst ohne direkten Personenkontakt. Aus diesem Grund werden in diesem Zeitraum auch keine Geldbeträge angenommen. Bei Lesern ohne Abo wird die Gebühr auf dem Konto stehen gelassen. Am Ende des Lockdowns soll der Betrag beglichen werden.
Landwirtschaftskammer will Regeln für Wolfsmanagement

Landwirtschaftsk­ammer will Regeln für Wolfsmanagement

Die Tiroler Landwirtschaftskammer fordert klare Bedingungen für ein geregeltes Wolfs-Management in Tirol. Der Winter müsse genutzt werden, um für den nächsten Almsommer vorbereitet zu sein und die politischen Weichen zu stellen. Die Anträge für die Entnahme von 3 sogenannten Problemwölfen in den Bezirken Innsbruck-Land, Landeck und Kitzbühel sind von den Bezirkshauptmannschaften abgelehnt worden. Das sei zwar nicht überraschend, sagt Landwirtschaftskammer-Präsident Josef Hechenberger, doch die Almbauern brauchen eine Lösung.
Corona: Zahl der aktiven Fälle in Osttirol steigt auf 471

Corona: Zahl der aktiven Fälle in Osttirol steigt auf 471

Wieder eine deutliche Zunahme an aktiv Positiven gibt es im Bezirk Lienz zu verzeichnen: Im Vergleich zu gestern Vormittag sind es um 83 mehr, die Zahl liegt somit bei 471. Das ist auf dem Dashboard des Landes ersichtlich. Die Fälle nach Gemeinde: 112 in Lienz, 33 in Matrei, 29 in Nußdorf-Debant, 26 in Sillian, je 20 in Oberlienz und Virgen, je 17 in Dölsach und Prägraten, 16 in Assling, 15 in Obertilliach, je 14 in Außervillgraten und Kals, je 13 in Anras und Innervillgraten, 11 in Tristach, je 9 in Gaimberg und St. Jakob, je 7 in Nikolsdorf und Thurn, je 6 in Amlach, Untertilliach und Heinfels, je 5 in Abfaltersbach und Hopfgarten, je 4 in Ainet und Leisach, 3 in Kartitsch, 2 in St. Veit und je einer in Iselsberg-Stronach und Strassen. 26 Fälle sind nach Angaben des Dashboards noch keiner Gemeinde zugeordnet.
Seit März wurden 1.069 Personen positiv auf das Virus getestet, 590 sind bereits gesundet. Die Zahl der Verstorbenen ist in Osttirol auf acht gestiegen. Wie das Land Tirol in einer Aussendung mitteilt, starb ein 80-jähriger Mann, für den ein positives Testergebnis vorlag. Er hatte Vorerkrankungen.
Corona: Derzeit 388 aktive Fälle in Osttirol

Corona: Derzeit 388 aktive Fälle in Osttirol

Im Vergleich zu gestern Abend sank die Zahl der aktiv Positiven im Bezirk Lienz wieder. Heute Vormittag (Stand 9.30) liegt die Zahl bei 388. Die Fälle nach Gemeinde: 86 in Lienz, 26 in Nußdorf-Debant, 24 in Sillian, 22 in Matrei, 19 in Außervillgraten, 18 in Dölsach, 17 in Prägraten, 16 in Virgen, je 15 in Assling und Oberlienz, 13 in Kals, 12 in Innervillgraten, 10 in Thurn, 9 in Tristach, je 8 in Anras und Obertilliach, je 7 in Abfaltersbach und St. Jakob, je 6 in Gaimberg und Heinfels, je 5 in Amlach und Hopfgarten, 4 in Untertilliach, je 3 in Leisach und Nikolsdorf, je 2 in Ainet, Kartitsch und Strassen und einer in Iselsberg-Stronach.
Altschneefelder machen Wandertouren gefährlich

Altschneefelder machen Wandertouren gefährlich

Auch diesem Wochenende lockt das schöne Wetter tatsächlich noch etliche Sonnenhungrige raus zum Wandern. Der Alpenverein warnt eindringlich vor hartgefrorenen Altschneefeldern. Im Oktober hat es auf den Bergen zum Teil bereits ordentlich geschneit, und der Schnee ist in schattseitigen Rinnen und Mulden nicht geschmolzen sondern regelrecht festgefroren. Während man ansonsten harschige Schneefelder ganz gut queren kann, ist das bei pickelhart gefrorenen Flächen sehr gefährlich. Einmal ausgerutscht, man hat keine Chance sich zu halten und rutscht unkontrolliert und ungebremst ab, warnt Michael Larcher vom Österreichischen Alpenverein. Er empfiehlt dringend, Schneefelder zu meiden und notfalls umzukehren, vor allem dann wenn Kinder oder unerfahrene Personen dabei sind. Besser sollte man südexponierte Touren planen, wo kein Schnee liegt. Ansonsten können auch Snowspikes, auch „Grödel“ genannt, die man sich über die Schuhsohle spannt, eine Hilfe sein. 
Anstieg auf über 400 CoVid-Infektionen in Osttirol

Anstieg auf über 400 CoVid-Infektionen in Osttirol

In Osttirol waren am Samstagnachmittag erstmals über 400 aktive Infektionen am Dashboard der Landesregierung (Stand 14.11., 18.30 Uhr: 428 Fälle) gemeldet. Damit sind von Samstagfrüh (337 aktive Infektionen laut Dashboard tirol.gv.at, Stand 09.30 Uhr) bis Samstagabend 91 positive Testergebnisse dazu gekommen.  Erstmals seit dem Frühjahr gab es diese Woche in Osttirol wieder einen Todesfall in Zusammenhang mit Corona. Damit sind bislang insgesamt 7 Menschen in Osttirol nach einer CoVid-Infektion gestorben. Tirolweit ist die Zahl der Todesfälle auf 186 angestiegen.
Nationalparkrat: Jubiläumstagung im Zeichen der Artenvielfalt

Nationalparkrat: Jubiläumstagung im Zeichen der Artenvielfalt

Der Nationalparkrat Hohe Tauern hat seine 25. Sitzung online als Videokonferenz abgehalten. Die Nationalparkreferentinnen der drei Länder Tirol, Kärnten und Salzburg, LHStv. Ingrid Felipe, Landesrätin Sara Schaar und Landesrätin Maria Hutter haben gemeinsam mit Bundesministerin Leonore Gewessler den Bio-Diversitätsreport besprochen. Dieser Bericht erscheint im nächsten Jahr und macht die enorme Artenvielfalt im Nationalpark Hohe Tauern sichtbar. Rund 490.000 Daten wurden vom Haus der Natur in Salzburg mit einem Expertenteam in einer Biodiversitäts-Datenbank zusammengetragen. Allein in diesem Jahr wurden 47.000 Datensätze und 227 weitere Arten erfasst. Bei den Tagen der Artenvielfalt sind jeden Sommer zahlreiche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Nationalpark unterwegs. Ein weiterer Forschungsschwerpunkt sind Vegetations-Kartierungen, wie sie derzeit im Kärntner Seebachtal, in den Sulzbachtälern in Salzburg und im Innergschlöss in Osttirol durchgeführt werden. An die 160 km² Vegetationsräume und Ökosysteme werden dabei analysiert. Das Großprojekt, welches mit Landes- und Bundesmitteln gefördert wird, läuft bis 2023.