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28. April 2021

Von Kindern geht höheres Infektionsrisiko aus

Der Bezirk Lienz liegt sowohl bei der 7-Tage-Inzidenz als auch bei der Zahl der Infizierten weiterhin im österreichischen Spitzenfeld. Für über 90 % der Infektionen ist die britische Mutation verantwortlich. Dabei geht nun von Kindern unter 15 Jahren bis ins Kindergartenalter ein höheres Infektionsrisiko aus, erklärt Virologe Dr. Gernot Walder. Diese Variante sei besser auf jüngere Personen adaptiert und zeichne sich auch durch eine leichtere Übertragbarkeit aus.
Von Kindern geht höheres Infektionsrisiko aus
Auch für Kinder und Jugendliche ist es wichtig die Hygienerichtlinien einzuhalten. Die britische Mutation dockt bei jüngeren Personen leichter an. Foto: Pixabay

Kontakte nennen und testen

Auf lokal steigende Infektionszahlen müsse schnell und zielgerichtet reagiert werden. „Entscheidend ist es, dass Kontaktpersonen getestet und asymptomatische Ausscheider erkannt werden. Es ist keine Schande sich zu infizieren, das kann jeden treffen, es ist aber ein Fehler, Kontakte zu verschleiern und so die Infektionskette zu befeuern“, so Walder, der die konstant hohe Infektionszahl in Osttirol zu einem erheblichen Teil nicht einer Zirkulation innerhalb des Bezirkes zuschreibt, sondern Neueinträgen von außen.

Vorsichtig optimistisch

Doch der Experte lässt auch Positives verlauten. So konnte seit Mitte April die als besonders kritisch eingestufte „Osttiroler Mutante“ nicht mehr nachgewiesen werden. Zudem gebe das Absinken des Rt-Wertes, der die Ausbreitungsgeschwindigkeit des Erregers anzeigt, „Anlass zu vorsichtigem Optimismus“.

 

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